Vegane Ernährung – ein Selbstversuch

Von Ari Schramm am 12.02.2019 13:04:51+01:00
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von Leonie Brezky und Philbert Schulze, Klasse 8b, Freie Schule Anhalt

Proband Philbert Schulze (Foto: Nora Werner)

Vegane Ernährung ist zurzeit voll im Trend. Deswegen begab sich ein 14-jähriger Schüler, Philbert Schulze, auf das Abenteuer, sich eine Woche lang vegan zu ernähren. Er hatte schon immer Interesse an dieser Ernährungsform und nutzte das Klasse-Projekt der MZ, um seinen Plan in die Tat umzusetzen. Er merkte schnell, dass es nicht einfach ist, komplett auf tierische Lebensmittel zu verzichten. Das Einkaufen und die Essenszubereitung nahmen mehr Zeit in Anspruch als gewohnt. Obwohl seine Familien vorerst nicht wirklich überzeugt von seinem Experiment war (Zitat der Oma: „Hast du nen‘ Piep?!“), bekam er trotzdem viel Unterstützung beim Einkauf und auch bei der Zubereitung der Gerichte. Nach dieser Woche spürte er keine besonders großen körperlichen Veränderungen und er hat in dieser Woche auch keine tierischen Produkte vermisst, freute sich aber dennoch, wieder alles essen zu können.

Zu den Mahlzeiten gab es hauptsächlich Kartoffeln, Erbsen und Äpfel. Es gab aber auch Ausnahmen. Zum Beispiel backte eine Mitschülerin ihm zum Kuchenbasar einen veganen Schokokuchen oder er verzehrte zur Abwechslung ein Sojaschnitzel.

Er ernährt sich zurzeit nicht vegan, da er mit seiner Ärztin gesprochen hat und sie gesagt hatte, dass es nicht so gut in dem Wachstum sei. Philbert hat sich aber vorgenommen, mehr auf seine Ernährung mehr zu und vielleicht auch mal auf Fleisch zu verzichten.

Der Skiclub Köthen – Sachsen-Anhalts Nummer 1 im Biathlon

Von Ari Schramm am 12.02.2019 12:56:35+01:00
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von Ronja Twieg, Klasse 8b, Freie Schule Anhalt

Die Region um Köthen ist nicht gerade bekannt für kalte und schneereiche Winter. Wie kann man da also Wintersport betreiben? Und dabei auch noch erfolgreich sein? Der Skiclub Köthen beweist, dass dies möglich ist, denn er hat seit seiner Gründung vor 92 Jahren etliche erfolgreiche Sportler hervorgebracht. Die bekannteste darunter ist sicherlich die mehrfache Welt- und Europameisterin Franziska Hildebrand. Immer wieder wurden junge Talente wie Christoph Finze, Peter Hoffmann und Johannes Wolf aus Köthen an die Eliteschulen des Sports nach Altenberg bzw. nach Clausthal-Zellerfeld delegiert, wo sie innerhalb Deutschlands zu den Spitzenathleten ihrer jeweiligen Altersklassen zählten.

Um im Wettkampf mit den Sportlern aus traditionsreichen Wintersportregionen wie Bayern, Baden-Württemberg und Hessen mithalten zu können, kommt man um regelmäßiges Training auf Skiern nicht herum. Deshalb besitzt der Verein seit 1967 eine Skihütte im thüringischen Gehlberg bei Oberhof, wo regelmäßig Trainingslager durchgeführt werden. Für die Sportler ist es dabei immer ein besonderes Erlebnis, in der Skiarena in Oberhof auf den anspruchsvollen Weltcupstrecken der „Großen“ zu trainieren. In der Wintersaison von Dezember bis zum März finden fast jedes Wochenende Wettkämpfe in Sachsen, Thüringen und im Oberharz statt. Hierfür nehmen die Sportler oft mehrstündige Fahrten in Kauf. Und manchmal sitzen sie auch 8 Stunden im Auto und lernen in der Zeit für die Schule. Wie vor einer Woche am 31. Januar, als sich 3 Sportler vom Skiclub gemeinsam mit ihren Trainern auf den Weg nach Totdnau/Schwarzwald machten, wo vom 01. bis 03. Februar 2019 die hochklassigen Wettkämpfe mit Deutschlands bestem Biathlonnachwuchs stattfanden.

Natürlich wollen nicht alle Leistungssport oder Wintersport betreiben. Deshalb bietet der Skiclub auch altersspezifische Trainingsgruppen für den Breitensportbereich an. Und es gibt zahlreiche Sportler, die sich auf den Sommerbiathlon spezialisiert haben, wo das Schießen mit einem Crosslauf kombiniert wird. Derzeit trainieren in dem Verein ca. 100 aktive Mitglieder im Alter von 3 bis 85 Jahren. Je nach Zielsetzung findet das Training 2 bis 5 Mal pro Woche statt. Trainiert werden Ausdauer, Athletik, Langlauftechnik, Verhalten am Schießstand und vieles mehr. Um das Training abwechslungsreich zu gestalten, werden z.B. auch Trainingseinheiten auf dem Fahrrad absolviert. Die Nachwuchsförderung ist dem Verein besonders wichtig. In der Bambinigruppe (3-5 Jahre) werden den Kindern Spaß an der Bewegung vermittelt und spielerisch motorische und koordinative Fähigkeiten entwickelt.

Im Juni 2017 feierte der Skiclub Köthen sein 90jähriges Bestehen. Höhepunkt des Jubiläums war die Auszeichnung der langjährigen Trainer Christa und Lothar Finze mit dem selten verliehenen „Ehrenbrief des Deutschen Skiverbandes“ für ihr außergewöhnliches Engagement im Verein. Im Herbst letzten Jahres wurde der Skiclub aufgrund seiner erfolgreichen Kinder- und Jugendarbeit zum „Talent Stützpunkt“ des Deutschen Skiverbandes ernannt.

Diese Auszeichnungen und die sportlichen Erfolge der Athleten zeigen, dass der Skiclub Köthen deutschlandweit beachtet wird und sich zu Recht Sachsen-Anhalts Nummer 1 im Biathlon nennen kann.

Ein Leben mit Epilepsie und Hund

Von Ari Schramm am 12.02.2019 12:49:01+01:00
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von Lia Hoffmann, Klasse 8b, Freie Schule Anhalt

Noah Worsch mit Tamme am See (Foto: Lucy Streuber)

Noah Worsch, ein Epilepsiepatient, hat vor einem Jahr einen speziellen Hund bekommen, der fast immer an Noahs Seite steht. Tamme ist den ganzen Tag lang sehr entspannt und seine Konzentration liegt voll und ganz bei Noah, nichts und niemand kann diesen Hund aus der Ruhe bringen.

Noah berichtet, wie sich sein Alltag und sein Leben mit Tamme verändert haben. Als erstes steht er, wie jeder Teenager, auf und geht anschließend mit Tamme eine Runde an die frische Luft. Wenn er wieder zu Hause ist, zieht er sich an und macht sich für die Schule fertig. Meist werden er und Tamme von Noahs Eltern in die Schule gebracht. Vor der Schule muss er Tamme seine Weste anziehen, weil ihn dort keiner außer Noah selbst streicheln darf. Tamme ist noch in seiner Ausbildung und muss lernen, sich voll und ganz auf Noah zu konzentrieren. In der Schule machen die beiden etwas langsamer als die anderen, aber Tamme fühlt sich sichtlich wohl. In einer Pause geht das bereits eingespielte Team eine Runde außerhalb des Schulgeländes spazieren. Nach der Schule lernt Noah und seine Mutter übernimmt den Spaziergang mit Tamme. Für Noah ist das Leben mit Tamme eine große Umstellung, da er sehr schnell keine leichte Verantwortung übernehmen musste. Er sagt:

„Ich habe das Gefühl, ein Vater zu sein.“

 Tamme benötigt viel Aufmerksamkeit. Er ist zwar ein äußerst ruhiger und entspannter Hund, aber trotzdem hat er das Leben von Noah verändert. Er nimmt seitdem viel mehr Rücksicht auf die Dinge, auf die er vorher nicht richtig achtete. Außerdem sagt er, dass er sich auch charakterlich sehr verändert hat.

„Ich habe einen Hund an meiner Seite, der eigentlich ganz still ist, aber trotzdem eine gewisse Aufmerksamkeit benötigt.“

 Das sind die abschließenden Worte des noch 15-jährigen Jungen zu diesem Interview, aber ich denke ich kann sagen, dass die beiden schon jetzt ein perfekt eingespieltes und schönes Team sind.

Handys an Schulen

Von Ari Schramm am 12.02.2019 12:41:16+01:00
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ein Kommentar von Alexander Wessel, Klasse 8a, Freie Schule Anhalt

Das Thema „Handys an Schulen ist bei vielen ein sehr umstrittenes Thema. Viele Schulen sind immer noch gegen den Handygebrauch im Unterricht und Pausen, doch ist das im Jahr 2019 noch vertretbar?

Nach der Meinung vieler Schüler sollten Smartphones schon lange zum Schulalltag gehören, schließlich können Handys sehr wohl den Unterricht fördern indem man sie als Recherche Mittel o. ä. benutzt.

Wer weiß, was es noch für Möglichkeiten in der Zukunft geben wird, um Handys in den Schulunterricht einzubringen. Beispielsweise gibt es jetzt schon digitale Lernspiele für die ganze Klasse.

Außerdem wäre dies auch sehr hilfreich für die Digitalisierung in ganz Deutschland. Deshalb wäre dieser Schritt auch wichtig für den Fortschritt im ganzen Land. Solche Schulen gibt es auch vereinzelt schon und dort funktioniert es auch gut, warum dann den Fortschritt aufhalten.

Ein wichtiger Punkt ist auch, dass die Schüler nicht mal in ihren Pausen ihre Handys nutzen dürfen, wobei das doch ihre Pausen sind. Jeder sollte doch in seinen Pausen machen können, was er will und für richtig hält, solange er nicht übertreibt. Regeln und Einschränkungen kann man immer noch einführen (beispielsweise ein Verbot der Handynutzung bei Prüfungen), aber davor muss der Schritt erst einmal gegangen werden.

Meiner Meinung nach sollten Handys an Schulen erlaubt werden, aber wie schon gesagt mit Grenzen, so dass es für alle vorteilhaft ist.

 

Handyverbot an der Freien Schule Anhalt

Von Ari Schramm am 12.02.2019 12:26:29+01:00
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von Tim Flügel und Nick Chwoika, Klasse 8a, Freie Schule Anhalt

Freie Schule Anhalt in Köthen (Bild: Nick Chwoika)

Köthen/ FSA: An der Freien Schule Anhalt in Köthen gibt es schon seit Langem ein Handyverbot. Dieses Verbot ist in der Hausordnung verankert. Vor ca. 10 Jahren, also schon seit Bestehen der Schule, wurde das Verbot in einer Gesamtkonferenz von Lehrern, Eltern und Schülern beschlossen.

Die Schüler der 5. bis 10. Klassen dürfen das Handy grundsätzlich nicht benutzen. Es muss in der Schultasche bleiben, mindestens auf „lautlos“ gestellt – besser noch ausgeschaltet – sein. Sofern ein Schüler jedoch einen dringenden Anruf während des Schultages tätigen muss, kann im Sekretariat der Festnetzanschluss genutzt werden oder der Schüler kann im Sekretariat sein Handy für den erforderlichen Anruf benutzen.

In den Klassenstufen 11 bis 13 gilt das Verbot nur für den Unterricht. In den Pausen ist die Handynutzung gestattet, allerdings nur im Haus 4.

Das Handyverbot wird konsequent von der Schulleitung und den Lehrern umgesetzt. Natürlich gibt es bei der Umsetzung auch immer wieder mal Schwierigkeiten und Diskussionen zwischen Lehrern und Schülern. Viele Schüler finden das Handyverbot zu hart und würden sich eine Lockerung wünschen.

Aber auch die Lehrer halten sich insoweit an das Handyverbot, dass sie im Unterricht nur, sofern dienstliche Gründe es erfordern, ihr Handy nutzen.

Grundsätzlich überwiegen die Vorteile eines Handyverbots, denn die Schüler sollen sich auf die fachlichen Dinge im Unterricht konzentrieren. Handys lenken davon ab und beeinträchtigen den Lernerfolg. Darüber hinaus sollen die Pausenzeiten, die sich auf Grund des Blockunterrichtes auf eine Frühstückspause, eine Mittagspause und eine kleine Pause vor der 7. Stunde beschränken, unter den Schülern gemeinsam – am besten an der frischen Luft – genutzt werden.

Da die Kinder und Jugendlichen in ihrer Freizeit ihr Handy intensiv nutzen können, stellt die strenge Umsetzung des Handyverbots an der FSA Köthen keine wesentliche Beeinträchtigung dar.

Schulsozialarbeit – ein Beruf mit Aussichten?

Von Ari Schramm am 12.02.2019 12:14:06+01:00
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Ein Interview mit Yvonne Schulze, Schulsozialarbeiterin an der Freien Schule Anhalt.

Das Interview führten Helene Schulte Varendorf, Colin Dörk und Eric Juschka, Klasse 8a, Freie Schule Anhalt.

Wie lange arbeiten Sie schon in diesem Beruf?

An dieser Schule arbeite ich seit August 2013 als Schulsozialarbeiterin und vorher war ich Sozialpädagogin bei verschiedenen Bildungsträgern und in einem Heim für jugendliche Schwangere und Mütter.

Was sind Ihre wichtigsten Aufgaben?

Meine Aufgaben teilen sich in drei Bereiche. Die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern, das heißt ich bin für sie als Gesprächspartner da, gehe in Unterrichtssituationen und unterstütze in Problemsituationen. Zusätzlich plane ich Projekte für die Schülerinnen und Schüler. Hierfür ist meine Netzwerk- und Gemeinwesenarbeit von großer Bedeutung. Ein weiterer Bereich ist die Unterstützung der Lehrkräfte, wir sprechen natürlich über verschiedene Probleme und Beobachtungen und schauen gemeinschaftlich nach Lösungen und Unterstützungsmöglichkeiten. Zusätzlich ist die Arbeit mit den Eltern ein weiterer Aufgabenbereich meiner täglichen Arbeit. Ich bin Ansprechpartner im Bedarfsfall und plane thematische Elternabende.

Yvonne Schulze, Schulsozialarbeiterin an der Freien Schule Anhalt in Köthen (Foto: Eric Juschka)

Welche Ziele möchten sie mit diesem Beruf erreichen?

Auf jedem Fall möchte ich, dass alle Kinder und Jugendliche glücklich sind, sich entwickeln, dass sie Spaß haben und gerne zur Schule kommen, das ist ganz wichtig!

Wie lange dauert die Ausbildung zur Sozialpädagogin?

Ich habe 1996 bis 2000 an der Fachhochschule in Merseburg studiert, das waren vier Jahre. Der Studiengang hat sich verändert: jetzt sind es drei Jahre bis zum Bachelor und dann noch zwei Jahre zum Master, insgesamt also fünf Jahre.

Wie gehen Sie vor, wenn Kinder mit Problemen zu ihnen kommen?

Wir führen erstmal ein Gespräch, um zu schauen, welche Probleme es gibt und wie ich unterstützen kann. Gemeinsam suchen wir nach Lösungsmöglichkeiten und legen die weiteren Schritte fest. Wichtig ist das Vertrauensverhältnis zwischen mir und den Schülerinnen und Schülern. Und das Wissen, dass ich der Schweigepflicht unterliege.

Was finden Sie an Ihrem Beruf am besten?

Ich finde es schön, wenn ich glückliche Gesichter sehe; Kinder und Jugendliche, die sich entwickeln.

Welche Eigenschaften braucht man für diesen Beruf?

Als Schulsozialarbeiterin ist es wichtig, auf die Schülerinnen und Schüler zugehen und sich in ihre (Problem)lagen hineinversetzen zu können. Wichtig ist hierbei das Zuhören und Verständnis.

Gibt es viele Probleme mit Mobbing?

Auch an der Freien Schule Anhalt gibt es natürlich Konflikt- und Streitsituationen. Von Mobbing würde ich nicht sprechen, denn dann würden Schülerinnen oder Schüler über einen längeren Zeitraum gezielt angegriffen werden. In unserer Schulgemeinschaft wird beim Beobachten bzw. Bekanntwerden solch eines Zustandes sofort reagiert und festgelegte Schritte eingeleitet.

Bekommen Tierheime zu wenig Aufmerksamkeit?

Von Ari Schramm am 12.02.2019 11:35:56+01:00
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Drei zu vermittelnde Katzen (Foto: Alyca J. Andreae und Louisa E. Grund)

von A. J. A. und  L. E. G., Klasse 8a, Freie Schule Anhalt

Das Tierheim in Köthen wurde 1993 gegründet, die Leiterin ist Regina Minasch-Elze. Das Tierheim beherbergt momentan 12 Hunde sowie zwischen 40 und 50 Katzen. Das Tierheim unterteilt sich in ein Katzenhaus, die Quarantäne, den Hundebereich, ein Kittenzimmer und einen Kleintierraum. Es wird darauf geachtet, dass die Tiere viel Bewegung bekommen und sich gut um sie gekümmert wird. Engagierte Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der in Obhut lebenden Tiere. Auf die Frage, ob Tierheime in der Gesellschaft genügend Aufmerksamkeit bekommen, antwortete Regina Minasch-Elze, dass in der heutigen Zeit soziale Medien die Wahrnehmung von Tierheimen sehr fördern. Für eine direkte Unterstützung können Spenden in Form von Spielzeugen, Futter oder Geld geleistet werden. Weiterhin freuen sich die Hunde immer über tierliebe Leute, die mit ihnen spazieren gehen. Auf der Webseite des Tierheims sieht man die

Telefonnummer des Tierheims, eine Notfall Nummer, die Anschrift sowie die aktuell zu vermittelnden Tiere. Falls man sich entscheidet, ein Tier aus dem Tierheim bei sich aufzunehmen, wird immer ein kurzes Vorgespräch geführt, in dem über das Tier und seine Angewohnheiten gesprochen wird. Man zahlt eine kleine Gebühr, damit die Kosten, die in der Zeit für das Tier angefallen sind, gedeckt werden können. Außerdem sind alle Tiere geimpft, entwurmt und, wenn sie alt genug sind, auch kastriert. Es werden auch Fundtiere aufgenommen, die keinen Besitzer haben oder dieser nicht ermittelt werden kann.

Tierheimhund Kenny (Foto: Alyca J. Andreae und Louisa E. Grund)

HG 85 Köthen

Von Ari Schramm am 12.02.2019 10:57:58+01:00
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Ein Interview von Matti Jann Frick mit Keno Habelitz, Klasse 8a, Freie Schule Anhalt

Wie läuft ein Training bei der HG ab?

Zuerst laufen wir uns ein und üben verschiedene Spielzüge, für mich als Torhüter gibt es noch ein Extra-Training.

Wie heißt dein Trainer?

Mein Trainer ist derzeit Alexander Schramm.

Wie ist das mit deinem Torwarttraining?

Unser Training ist jeden Mittwoch von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Wir sind ca. 10 Leute von Jugend C bis A und wir haben 2 Torwarttrainer.

In welcher Liga spielt ihr?

Wir spielen in der Sachsen-Anhalt-Liga und sind im Moment auf dem 3.Platz.

Welche Jugenden gibt es bei euch?

Es gibt die Jugenden: Män E, Män D, Män C, Män B, Män A, die Minis, die Mini Minis, Weibl E, Weibl D und Weibl C.

Wie läuft es bei euch an einem Spieltag ab?

Bei einem Heimspiel treffen wir uns an der HG Halle und gehen zusammen in die HG Halle. Bei einem Auswärtsspiel fahren manche einzeln und manche nehmen andere mit und fahren zusammen zum Spiel.

Gut Holz bei der SG Drosa e. V.

Von Ari Schramm am 12.02.2019 10:24:01+01:00
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ein Interview von Vincent Börsch und Friedrich Stolze, Klasse 8a, Freie Schule Anhalt

 

Der Kegelverein SG Drosa e.V. wurde 1956 gegründet, Ronny Börsch gab uns aus Liebe zum Sport ein Interview über seinen Club.

Wie lange kegeln Sie schon und wie lange in Drosa?

Ich kegele noch nicht lange. Das erste Mal habe ich im September gekegelt und das dann auch in Drosa.

Wie läuft bei ihnen im Regelfall ein Training ab?

Ein Training beginnt damit, dass sich die beiden Kontrahenten „Gut Holz“ wünschen, anschließend haben beide Spieler 15 Würfe „in die Vollen“ d.h. man kegelt so, wie es auch beim Bowlen abläuft. Nach den 15 Würfen hat man weitere 15 Würfe für das sogenannte „Abräumen“. Hierbei muss man versuchen, so viel Kegel wie möglich „abzuräumen“. Wenn man z.B. sechs Kegel getroffen hat, dann muss man im nächsten Zug versuchen, die noch drei stehenden Kegel zu treffen. Nachdem beide Spieler ihre 30 Würfe aufgebraucht haben, gewinnt derjenige, welcher mehr „Holz“ hat. Mit Holz ist in diesem Sinne die Punktzahl gemeint.

Wie oft und wann trainieren Sie in der Woche?

Wann wer trainiert, ist immer unterschiedlich. Das Training findet Dienstag, Mittwoch und Donnerstagvon 16.00 bis 22.00 Uhr statt. Diese ungewöhnliche Trainingszeit liegt daran, dass wir in Drosa nur vier Kegelbahnen haben und nicht alle gleichzeitig trainieren können.

In welcher Kegelliga spielt ihr Team?

Wir kegeln derzeit in der Kreisklasse.

Wie sind Sie zum Kegeln gekommen?

Ronny Börsch auf der Drosaer Kegelbahn (Foto: Vincent Börsch)

Ich habe früher Fußball gespielt, doch das wird mit der Zeit viel zu anstrengend im läuferischen sowie im konditionellen Bereich. Aber ich wollte mich weiterhin sportlich beschäftigen und habe mich dann für das Kegeln entschieden, da es mir viel Spaß bereitet.

Haben Sie schon ein Punktspiel für die SG Drosa e. V. bestritten?

Nein, leider noch nicht. Aber am Samstag findet meine erste Partie gegen Lok Dessau statt.

Spaß für jedermann: Agility – ein Sport für Mensch und Tier

Von Ari Schramm am 12.02.2019 09:58:54+01:00
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von Sophia Rogge und Anne Schüler, Klasse 8a, Freie Schule Anhalt

Wenn man auf den Hundeplatz am Köthener Flugplatz kommt, hört man schon das aufgeregte Bellen der Hunde. Agility ist eine Sportart, bei dem der Hund sich austoben kann, Spaß und Bewegung hat. Aber nicht nur die Hunde, sondern auch ihre Besitzer können sich sportlich sowie actionreich beteiligen.

Seit 2008 wird im Hundesportverein in Köthen unter anderem Agility angeboten. In dieser Hundesportart muss der Hund mehrere Hindernisse eines Parcours in einer festgelegten Reihenfolge und innerhalb einer gegebenen Zeit überwinden. Dabei zeigt ihm der Hundeführer mit Körpersprache und Hörzeichen den Weg, aber er darf weder das Hindernis noch den Hund berühren. Dabei ist es egal, ob man einen Jack Russel Terrier oder einen Australian Shepherd hat. Jeder kann teilnehmen.

Agility fördert die gute Zusammenarbeit zwischen Tier und Mensch. Hier in Köthen wird diese Hundesportart unterstützt und gefördert. 14 Mitglieder gibt es schon, die mit viel Spaß und Freude diesen Sport ausführen. ,,Dem Alter sind hierbei keine Grenzen gesetzt, egal, ob jung und alt“, erzählte uns Antje Walter, die gemeinsam mit Gabriele Berger das Training leitet.

Wenn man an dem Sport interessiert ist, erhält man am Anfang eine 10er-Punktekarte, um in diesen Sport reinzuschnuppern. Später kann man sich dann entscheiden, ob man dem Hundesportverein beitreten möchte.  Ab 12 Monaten dürfen die Hunde am Sport teilnehmen, da sie dann erst springen dürfen. An Turnieren dürfen Hunde ab 18 Monaten und nur mit einer entsprechenden Impfung und Begleithundeprüfung teilnehmen. Mit 6 Jahren können die Hunde zu den ,,Senioren“ eingestuft werden und ihre Hindernisse werden um 10 cm runtergestuft. Agility wird in der Sommerzeit immer freitags von 17 bis 19 Uhr durchgeführt und während der Winterzeit samstags von 10 bis 12 Uhr.

Antje Walter mit Spike beim Training (Foto: Franziska Schwalm

Bei Interesse kann jeder gerne mit seinem Hund beim Hundesportverein vorbeischauen! Der Sport Agility ist nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, verbreitet.