Klasse 2.0 – auch klasse in der Schule!

Von ekayser am 29.05.2019 11:14:25+02:00
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Wir haben vor zwei Wochen angefangen, uns mit der Mitteldeutschen Zeitung im Rahmen eines Projektes der MZ zu beschäftigen. Wir haben im Fokus eine neue Textart behandelt, den Bericht. Viele von den Berichten wurden in einen Blog hochgeladen, was ich sehr gut fand, weil es sich direkt nach dem Schreiben andere Personen anschauen konnten. Der große Nachteil an dem ganzen war natürlich das Schreiben. Wir haben jede Deutsch Stunde 1-2 Blätter vollgeschrieben. Allerdings war ein schöner, positiver Faktor, dass wir viel Zeitung gelesen haben und uns daraus auch selbst Themen, die uns interessieren heraussuchen konnten. Am besten fanden wir, glaube ich, alle die Gruppenarbeit. Es war sehr entspannt, weil man sich selbst in eine Gruppe einfinden konnte, die die gleichen Interessen vertritt. Am Ende war es ein interessantes Projekt und auf jeden Fall besser als der normale Unterricht. Im Endeffekt fand ich das Projekt auch sehr gut.

Leon Hofmann (Seelandschule in Nachterstedt)

Hayn macht Brumm!

Von sina.wsee am 28.05.2019 18:52:49+02:00
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Foto: Paul Parnieske

Das alljährliche Traktortreffen hat wieder stattgefunden! Auch dieses Jahr wieder versammelte sich  Hayn (Harz) schon zum 12. Mal mit vielen bunt geschmückten Fahrzeugen . Was es ist, sagt ja schon der Name. Aber zuerst ist wie immer Frühshoppen für Groß und Klein. Von 10 bis 15 Uhr war dann der lang ersehnte Umzug. Am vergangenen Sonntag, dem 19.05.2019, wurden über 200  Gäste gezählt. Was alle 64 Traktorfahrer freute: Dieses Jahr war für sie der Eintritt kostenlos. Das entschied das Festkomitee bestehend aus: Rüdiger Schwarze, Jutta Parnieske Pasterkamp, Thomas Kronberg, Sebastian Meyer und Rainer Rößler.

Für Essen und Trinken wurde auch reichlich gesorgt: Süßes, Herzhaftes

 „und vor allem in Massen Bier“    berichtete Paul Parnieske aus Hayn. Die Höhepunkte des Festes waren die drei Wettbewerbe! Lena Golbe hatte zusammen mit ihren Vater Hansi Hoffmann den schnellsten Traktor, den schönsten Hänger hatte Jörn Krieg und die abgefahrensten Reifen hatte der der zehnjährige Malte Heyer, verkündete Rainer Rößler am Ende des Tages. Doch es gab eine weitere Überraschung: die „ältere Hayner-Jugend“ gewann einen Sonderpreis für ihren wunderschön geschmückten Heimatswagen.

So genossen Kinder und Erwachsene auch dieses Jahr das schöne Wetter beim Traktortreffen in Hayn und laden Sie schon herzlich zum Treffen nächstes Jahr ein!

 

von Lilli Rößler, Alyssa Hund, Philine Ehrich und Stella Deparade

Klasse 8a, Geschwister-Scholl-Gymnasium-Sangerhausen

Hinter jedem Stein steckt eine Geschichte!

Von sina.wsee am 28.05.2019 18:18:42+02:00
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Stolpersteine der Familie Fleischmann/Bernstein

,,Ganz besonders aber soll die Gedenktafel Mahnung für unsere Jugend sein, sich mit diesem so schmerzlichen Kapitel deutscher Geschichte auseinander zu setzen und die richtigen Lehren für die Zukunft zu ziehen.“ Dieses Zitat des Oberbürgermeisters Klaus Czudaj vom 7. Mai 1995 haben wir beim Wort genommen und haben uns mit der Geschichte, die hinter vier Stolpersteinen aus Sangerhausen steckt, auseinandergesetzt. Die in die Straßen eingelassenen Steine dienen zur Ehrung, der im zweiten Weltkrieg unterdrückten, verfolgten und ermordeten Juden. Wir haben uns speziell mit der Geschichte der Familie Fleischmann bzw. Bernstein beschäftigt, deren Stolpersteine in der Hüttenstraße 26 zu finden sind. Der am 11. Dezember 1879 in Prichsenstadt (Unterfranken) geborene Otto Fleischmann und seine am 26. Januar 1878 in Köditz (Saalfeld) geborene Frau, Rosa Fleischmann (geborene Friedmann), führten einen Viehhandel in Sangerhausen und wohnten bis Mai 1939 in der Hüttenstraße 26. Jutta Bernstein (geborene Fleischmann) kam am 28. Januar 1911 in Sangerhausen als Tochter von Rosa und Otto zur Welt. Später lebte sie mit ihrem Mann, dessen Vorname unbekannt ist und ihrer Tochter Eva Mirjam Bernstein, welche am 2. April 1938 in Berlin (trotz sangerhäuser Wohnsitz) geboren wurde, in der Hüttenstaße 27. Dem Mann von Jutta bzw. dem Vater von Mirjam gelang im Jahre 1939 mit der Hilfe der ,,Reichsvereinigung der Juden in Deutschland“ die Immigration nach England. Im selben Jahr zogen Jutta und ihre Tochter zu Otto und Rosa, ihren Eltern. Jutta war aber nicht das einzige Kind der Familie. Ihr Bruder Arthur Fleischmann (geb. am 10. August 1907, gest. am 4. April 1977-USA) war Soldat und wanderte deshalb im Jahre 1938 nach New York aus. Seine Familie, welche sich in dieser Zeit noch immer in Sangerhausen aufhielt, wurde im Jahre 1939 nach Halle in ein Judenhaus gebracht und ein paar Jahre später, am 1. Juni 1942 wurden sie ins Konzentrationslager ,,Sobibor“ deportiert. Es gingen auch Gerüchte über die Familie umher. Otto Fleischmann war wohl schon eher nach Sobibor gebracht worden, als seine Familie. Daraufhin bekam seine Tochter Angst und erhängte sich in Halle, bevor sie deportiert werden konnte. Offiziell wurde die gesamte Familie (Otto Fleischmann, Rosa Fleischmann, Jutta Bernstein und Eva Mirjam Bernstein) am 3. Juni, also 2 Tage nach ihrer Ankunft in Sobibor ermordet. Wer durch die Stadt läuft und solche ,,Stolpersteine“ sieht, kann sich jetzt vielleicht mehr darunter vorstellen. Wir selber können uns vielleicht nicht erdenken, wie es vielen Menschen damals erging, dennoch können wir die Zukunft gestalten und alles besser machen.

 

von Fabienne Müller, Feli Meinicke und Sina Weise

Klasse 8a, Geschwister-Scholl-Gymnasium-Sangerhausen

Herr Hase – ein sehr engagierter Lehrer

Von ekayser am 28.05.2019 18:18:37+02:00
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Am Dienstag, den 21. Mai haben wir unseren Lehrer Herrn Hase in einem Interview befragt, weil er nicht nur Lehrer an unserer Schule ist, sondern sich auch sonst für viele Dinge einsetzt.

Er erzählte uns, dass er mit 16 Jahren in die CDU eingetreten ist. Mit 13 interessierte er sich schon für Politik. Mittlerweile ist also schon über zehn Jahre in der CDU. Er ist seit 2014 im Stadtrat der Stadt Seeland. In seiner Freizeit leitet er den Förderverein der Seelandschule und LEADER für Aschersleben und die Stadt Seeland. Außerdem setzt er sich für mehr Digitalisierung im Mobilfunk der Stadt Seeland ein. Herrn Hases Unterrichtsfächer sind Biologie, Sozialkunde und Geografie. Sein Unterricht ist lustig und macht Spaß. Er kann aber auch ganz schön streng sein.

Am Sonntag, den 26. Mai wurde Herr Hase auch in den Kreistag gewählt. Wir gratulieren ihm dazu und wünschen ihm viel Glück.

Lea, Jessika, Connor und Justin B., Seelandschule Nachterstedt

Demofreitage weltweit

Von ekayser am 28.05.2019 18:15:08+02:00
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Schon seit dem 7. Dezember 2018 demonstrieren Schüler und Schülerinnen in Deutschland für den Klimaschutz. Wir haben mit unserer Biologielehrerin Frau Harke am 25. Mai 2019 gesprochen, welche Probleme es für das Klima gibt und was Fridays for Future für Ziele hat.

In der Bewegung geht es darum, dass mehr Energie aus Wasser, Wind und Sonne anstatt aus Kohle, Erdgas und Erdöl gewonnen werden soll. Die Demonstranten wollen dieses Ziel erreichen, weil durch die Verbrennung von Kohle, Erdgas und Erdöl mehr Kohlendioxid in die Luft steigt und die Klimaerwärmung beeinflusst. Die Veranstaltungen finden draußen auf Straßen in Großstädten statt und es kann sich jeder daran beteiligen. Das Ganze hat Greta Thunberg aus Schweden initiiert, um Leute anzuregen, das Klima zu schützen. Wir sind uns aber nicht sicher, ob die Demofreitage wirklich etwas bringen.

In Deutschland passiert leider sehr wenig zum Thema Klimaschutz. Es fahren viele Autos und hinterlassen Abgase, es gibt einen Diesel-Skandal, Felder werden mit Glyphosat besprüht und die Menschen verschmutzen die Umwelt mit Müll und Plastik. Wir könnten zum Beispiel mehr Fahrrad fahren und Papiertüten statt solche aus Plastik kaufen. Sophia sagt: „Meine Freundin und ich haben uns vor kurzem ein Fahrrad gekauft und fangen jetzt an, die Umwelt schöner zu machen!“

 

Sophia, Leoni, Franziska – Seelandschule Nachterstedt

Einschlafstörung – die Schülerband der Seelandschule Nachterstedt

Von ekayser am 28.05.2019 18:13:34+02:00
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„Einschlafstörung“ heißt die Schülerband der Seelandschule Nachterstedt. Vor etwa einem halben Jahr waren es eigentlich noch zwei Bands, die nun Stück für Stück mit vielen Auftritten zu einer werden.

Am Sonntag, den 19. Mai spielte die Schülerband der Seelandschule beim Bürgerbrunch in Schadeleben. Mit viel Spaß am Musik machen verbreiteten sie gute Laune unter den vielleicht 200 Gästen, die zum Brunch gekommen waren. Nur wenige Tage später, am Freitag, den 24. Mai konnte die Band erstmalig Titel in einem Tonstudio in Quedlinburg einspielen. Diese Lieder kommen dann gemeinsam mit anderen Songs von anderen Schülerbands auf eine CD. Weitere öffentliche Auftritte sind auf dem Sachsen-Anhalt in Quedlinburg am Samstag, den 1. Juni und zur Fete de la Musique am 21. Juni in Aschersleben.

Die Auftritte sind zwar manchmal stressig, weil wir viel fahren oder nach dem Soundcheck lange warten und dann alles sehr schnell gehen muss, aber trotzdem haben wir viel Spaß daran. Die Proben mit unseren Lehrern Frau Schier und Herrn Kayser machen auch viel Spaß.

Am Anfang des Schuljahres gab es neben der Band „Einschlafstörung“ noch eine zweite Band, die vor anderthalb Jahren als Nachwuchsband gegründet worden war. Die jetzige Band besteht aus zwei Schlagzeugern, einem Bassisten, drei Gitarristen, zwei Pianisten und drei Sängerinnen. Das ist gut so, weil nicht immer alle zu den Proben oder Auftritten am Wochenende Zeit haben und so bleibt kein Instrument unbesetzt. Zu den Proben und Auftritten kommen oft auch ehemalige Bandmitglieder, die auch aushelfen, wenn jemand fehlt.

Die Bandmitglieder üben einmal in der Woche und freuen sich immer über ein gutes Publikum.

Joyce, Klasse 8K der Seelandschule Nachterstedt

Wie wichtig der Wald wirklich ist

Von Henrik Schiffner am 28.05.2019 18:04:36+02:00
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Jeden Freitag gehen tausende Schüler/Schülerinnen überall auf der Welt auf die Straßen und demonstrieren für ihre Zukunft. Co2 ist das große Stichwort. Ein Treibhausgas das unsere Erde jährlich mehr und mehr zum Schwitzen bringt. Eine Angst verbindet uns alle: Dass unser blau-grüner Planet in wenigen Jahren kein lebenswerter Ort mehr ist. Doch was kann man tun, außer Stunden auf den Straßen der Städte zu stehen und Plakate zu schreiben.

CO2 binden! Das klingt einfach, doch müssen wir auch aktiv damit beginnen. Schaut man in die Wälder des Harzes und der Region Mansfeld Südharz sitzt der Schrecken tief. War der Harz nicht unser Aushängeschild? Kilometerweit kein gesunder Wald zu sehen. Begonnen hat die Katastrophe im Januar 2018 mit dem Sturm Frederike, der weite Teile unseres Waldes niedergefegt hat. Danach folgte der regenärmste Sommer seit vielen Jahren. Darauf war niemand vorbereitet. Die wenigen Vorstreiter der Wald- und Forstwirtschaft konnten das Schlimmste nicht verhindern. Zu viele Bäume blieben im Wald zurück. Viele Flächen konnten nicht beräumt werden und bildeten die Lebensgrundlage eines kleinen Schädlings, den Borkenkäfer. Seit dem zweiten Weltkrieg gab es keine annähernd so große Massenvermehrung als zu Beginn des heißen Sommers 2018. Nun befällt er die übrig gebliebenen gesunden Fichtenbestände und verwandelt unseren immergrünen Wald in braunes Totholz. Wie konnte es soweit kommen und was kann jeder Einzelne tun?

Niemand kann einen Sturm verhindern oder eine Dürre mit der Gießkanne besiegen, auch unsere Politiker nicht. Seit den Landtagswahlen 2016 mit der Schwarz-Rot-Grünen Regierung wird Sachsen-Anhalt von einer grünen Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie regiert, deren Rücktritt schon mehrfach gefordert wurde. Was mit unserem Walde passiert und wie die Lösungen für unser regionales Problem aussehen, entscheidet sie.

Der Wald, der zerstört wurde, gehörte zum Großteil dem Land, also auch den Menschen, die hier leben. Wir atmen seine Luft. Wir genießen das saubere Wasser und den erholsamen Anblick.

Eine Pflanzaktion mit Beteiligung der Bevölkerung ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Schon lange wird durch das Ministerium für Landwirtschaft/Umwelt und Energie die Meinung geäußert, die Fichte sei ohnehin nicht zu retten. Es hat den Anschein, als wären diese Katastrophen gerade rechtzeitig gekommen, um am Harz ein Exempel zu statuieren, anstatt ihn zu retten. Lange schon wird die grüne Regierung für eine Brachlegung des Harzes und Erweiterung des Naturschutzgebietes Nationalpark Harz plädiert. Wer kürzlich einen Ausflug dorthin gewagt hat, wird bemerkt haben, dass dort in vielen Teilen nur noch Traurigkeit herrscht. Dieser Wald erholt sich auch in 20 Jahren nicht. Aber was ist mit der langfristigen Bindung von CO2. Holz ist die einzige Lösung für dieses Problem. Studien belegen, dass der bewirtschaftete und nachhaltig gepflegte Wald mehr CO2 bindet, als Naturschutz-Wald. Anstatt der Katastrophe seinen Lauf zu lassen, hätte man entscheidend handeln müssen. Die restlichen verbliebenen Bestände müssten geschützt werden und das noch nutzbare Holz hätte nachhaltig verwendet werden müssen. Holz welches als Werkstoff genutzt wird, ist ein CO2 Puffer. Nachwachsende Bäume speichern erneut CO2. In unserer Region lebt ein großer Wirtschaftszweig allein von der Fichte, die die grüne Regierung längst aufgegeben hat. Dabei findet diese Baumart im Harz durchaus gute Standorte und klimatische Bedingungen. Durch ihre relativ kurze Wachstumsphase kann sie große Mengen CO2 binden und eignet sich bestens als Bau- und Konstruktionsholz. Verliert die Region die Fichte, verlieren wir nicht nur einen wertvollen Rohstoff, sondern auch einen immergrünen Baum, der unsere Region und gerade den Harz besonders im Winter mit frischer Luft versorgt und für den steinigen Boden ein wichtiger Erosionsschutz ist. Unsere Region braucht politischen Rückhalt! Unsere Region braucht Menschen, die bereit sind einen kleinen Schritt Richtung CO2-Bindung zu tun und Jugendliche wie uns, die nicht nur freitags demonstrieren, sondern auch samstags einen neuen Wald pflanzen.

 

Von Henrik Schiffner und Franz Deutschmann, Klasse 8a Geschwister Scholl Gymnasium Sangerhausen

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Jugend trainiert für Olympia

Von Lutz Würbach am 28.05.2019 16:14:40+02:00
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Die Besten der Besten

Beim diesjährigen Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Tischtennis wurde das Land Sachsen-Anhalt in der WK3 (Wettkampfklasse) sowie bei den Mädchen vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Sangerhausen vertreten. Die beiden Mannschaften konnten sich vorher im Kreisfinale, im Regionalfinale und im Landesfinale durchsetzen, um sich für das Bundesfinale, welches vom 07.05 – 11.05. in Berlin stattfand zu qualifizieren. Die Jungen fuhren mit 7 Spielern und die Mädchen mit 6 Spielerinnen im Zug nach Berlin.

Während des Turniers konnten beide Mannschaften zeigen, wie gut sie sind und haben die Vorrunde überstehen können. Am zweiten Wettkampftag lief es dann nicht so gut, aber am Ende reichte es für beide Gruppen für einen guten 8. Platz. Natürlich war es für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis und die Woche wird auf jeden Fall in Erinnerungen bleiben. Nächstes Jahr wird sich dann zeigen, ob sie immer noch so gut spielen können.

Marian Markl

Klasse 8A, Geschwister-Scholl-Gymnasium Sangerhausen

Apex Legends vs. Fortnite

Von MZ Lehrer am 22.05.2019 17:26:08+02:00
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Apex Legends, welches am 4. Februar 2019 veröffentlicht wurde, überholt Fortnite, das am 25. Juli 2017 erschien, in kürzester Zeit.

Apex ist ein realistisch gestaltetes First Person Battle Royal Game. Es wurde in der Zusammenarbeit von den Spielefirmen Respawn Entertainment und EA entwickelt. In diesen treten 60 Spieler in 3er Teams gegeneinander an. Es gibt 9 verschiedene Charaktere, die Legends genannt werden, sie erhoffen sich durch die Teilnahme an den Apex Games ihre Erinnerungen wieder zu erlangen oder einfach im Mittelpunkt zu stehen. Sie haben alle verschiedene Gründe und Vorgeschichten  um  daran teilzunehmen. Außerdem besitzt jeder der Legends  drei verschiedene  Fähigkeiten, wie z.B. Portale setzen. Für die Legends gibt es verschiedene Kostüme (Skins) die sich erspielt werden können oder die es im Apex-Shop zu kaufen gibt. Apex befindet sich in der 1. Season, mit dieser kam auch der Battle Pass raus.

In Fortnite befinden wir uns in Season 8, welches von der Spielfirma Epic Games entwickelt wurde. Die Welt  ist in einen Comic / realistischen Stile gehalten und sie verändert sich mit jeder Season. In jeder der Seasons gibt es einen Battle-Pass. Mit ihm kann man sich verschiedene Skins erspielen oder diese im Shop erwerben. Es treten 100 Spieler in verschiedenen Spielmodis gegeneinander an. Fortnite bietet verschiedene Besonderheiten. Durch Materialien wie Holz, Stein und Stahl können Treppen, Böden, Wände und Dächer gebaut werden. Außerdem gibt es Fortbewegungsmittel, wie z.B. Kanonen, in die man sich hinein setzen kann und diese einen durch die Luft katapultieren.

Aber welches Game überzeugt mehr?

Beide Spiele haben ihren besonderen Reiz, Fortnite bietet mehr Abwechslung durch die verschiedenen Spielmodi, wo Apex nur einen besitzt. Doch bei Apex überzeugen die Grafik und die verschiedenen Fähigkeiten, sowie die Hintergrundgeschichten der Charaktere, die es bei Fortnite nicht gibt. Bei beiden Spielen ist jedoch für jeden etwas dabei.

von 4 Schülerinnen der 8. Klasse das Martin-Luther-Gymnasiums, Eisleben

Bild: erstellt von einer Schülerin der 8. Klasse

 

Fleischlos durch das Leben

Von MZ Lehrer am 22.05.2019 17:19:50+02:00
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Wer sich vegetarisch ernährt, verzichtet auf Fleisch und Fisch. Dies ist vielen Menschen bekannt. Aber wer weiß warum sich Menschen dazu entscheiden, sich vegetarisch zu ernähren. Wir haben die 17-jährige Vegetarierin Luzie interviewt.

Wie lange bist du schon Vegetarierin?

Anfang 2016 habe ich eine Zeit lang auf Fleisch verzichtet und meinen Konsum dann immer weiter reduziert. Seit Weihnachten 2018 habe ich gar kein Fleisch mehr gegessen.

Weshalb hast du dich dazu entschlossen?

Ich habe mich immer mehr mit dem Thema Umwelt*1– und Tierschutz beschäftigt. Mir ist bewusst geworden, welche negativen Auswirkungen der Fleischkonsum auf die Umwelt hat. Außerdem möchte ich die Massentierhaltung*2 nicht unterstützen.

Wäre Biofleisch keine Alternative?

Ja, Biofleisch ist besser, aber diese Siegel halten nicht das, was wir uns darunter vorstellen. Hinzu kommt, dass ich selbst kein Tier töten könnte um es zu essen. Ich brauche kein Fleisch zum Leben und ein qualvolles Leben eines Tieres ist mir der Genuss nicht wert.

Wie gestaltet sich dein Alltag durch deine Lebensweise und gibt es Probleme?

Bei meiner Oma und auch bei anderen Menschen stoße ich manchmal auf Unverständnis. Jedoch ist es nicht schwer, sich vegetarisch zu ernähren. Überall gibt es Gerichte ohne Fleisch. Es haben sich alle daran gewöhnt. Meine Eltern waren erst skeptisch, aber manchmal koche ich auch selbst oder lasse das Fleisch weg wenn sie welches zubereiten. Ich brauche also keine „Extrawurst“.

Was sind deine persönlichen Vor- und Nachteile?

Vorteile sind auf jeden Fall, dass ich Firmen und diese ganze Industrie nicht unterstütze, da ich mit dem Umgang der Tiere nicht zufrieden bin. Ebenso habe ich auch Menschen in meinem Umfeld angesteckt. Diese sind jetzt auch unter anderem Vegetarier oder achten mehr auf die Umwelt, was mich sehr freut. Ein Nachteil ist, dass ich hin und wieder doch mal Bock auf einen Döner habe. *lacht* Damit kann ich aber gut leben.

Würdest du Außenstehenden diese Lebensweise empfehlen?

Auf jeden Fall! Informiert euch darüber, was ihr eigentlich zu euch nehmt und was dahinter steckt. Selbst wenn ihr euren Konsum auf die empfohlene Menge 300-600 g in der Woche oder, wie ich, auf besondere Anlässe beschränkt. In dieser Zeit hätte man mich als Flexitarier bezeichnen können, allerdings möchte ich eigentlich nicht in eine bestimmte Schublade gesteckt werden. Sich so zu ernähren bringt auch schon viel. Lieber kleine Schritte gehen als gar keine.

 

*1 Umweltschutz: Durch die Fleischproduktion wird auch die Umwelt stark geschädigt. Es werden Unmengen an Wasser für die Produktion verwendet, obwohl man das Wasser eigentlich gerechter und sparsamer nutzen müsste. Auch der CO2-Ausstoß und die Verwendung von synthetischen Düngemitteln kurbeln den Treibhauseffekt an und sind ein Problem.

*2 Schweinehaltung: Die meisten Schweine in Deutschland leben in Massentierhaltung, somit haben sie räumliche Enge, enorme Verletzungsgefahr und Krankheitsrisiken. Zudem ist der Einsatz von Antibiotika nicht selten. Außerdem werden Schweinen oft die Schwänze amputiert. Vor der Schlachtung werden die Tiere z.T. qualvoll mit CO2 betäubt, wobei während der Schlachtung noch bis zu 12% von ihnen bei Bewusstsein sind.

von zwei Schülerinnen der 8. Klasse des Martin-Luther-Gymnasiums in Eisleben