Schüler unter Corona-Druck

Mehr Politiker müssen aufwachen! Immer mehr Schüler_innen fühlen sich durch die Corona-Situation gestresst, da Schüler viel zu viel Lernstoff in kurzer Zeit nachholen müssen. Durch das Homeschooling in den Lockdown-Phasen haben alle Schüler sehr viel Stoff verpasst, welcher durch den fehlenden Unterricht nicht vermittelt werden konnte. Dieser Lernstoff fehlt jetzt in der schulischen Bildung, da die Lehrer nicht alles nachholen können und damit die Verantwortung, Wissenslücken zu beseitigen, bei uns Schülern lastet. „Wie sollen wir das schaffen?“ ist die zentrale Frage in den Schülerköpfen. Alternativen werden von der Politik nur unzureichend geliefert. Ferien werden vorverlegt, doch war dies richtig? Natürlich freut sich die Schülerwelt darüber, aber ein bitterer Beigeschmack bleibt. Unser Zeitkonto für Freizeit steigt, aber das für effektive Lernzeit im Unterricht sinkt. Erstmals spiegeln Ferien nicht nur Freude wieder. Durch zahlreiche Corona-Fälle werden zudem immer mehr Klassenarbeiten aufgeschoben, daher wird es immer schwieriger Termine zu finden. Lehrer befürchten, dass die Schulen wieder schließen und wollen deshalb schnellstmöglich viele Noten geben. Der Druck breitet sich auch auf den privaten Bereich aus. Viele Schüler haben mentale Probleme bis hin zu Nervenzusammenbrüchen. Vor allem Jugendliche denken, dass Alkohol, Drogen und Rauchen den Alltag erleichtern. Der Konsum kann eine Sucht verursachen, welcher die ganze Situation allerdings erschwert und nicht erleichtert.

Autoren: Klasse 8c der Johann-Gottfried-Borlach Gemeinschaftsschule Bad Dürrenberg

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