Homeschooling und Homeoffice- wie ist das eigentlich?

Wir kennen es nun mittlerweile alle. Das Homeschooling und das Homeoffice. Aber was ist es eigentlich, ein Segen oder ein Fluch? Das ist ein Thema, bei dem sich wohl jeder seine eigene Meinung bilden sollte. Das Homeschooling, sowie das Homeoffice bringen positive und negative Dinge mit sich. Dennoch zeigt es uns auch, was man ändern sollte. Viele Schüler finden es gut, sich den Tag selbst strukturieren zu können. Für andere kann es aber eine Herausforderung sein. Früh aufzustehen und den inneren Schweinehund zu besiegen. Denn zu Hause ist man leichter abgelenkt als in der Schule. Für Eltern ist es auch nicht leicht, da nur eine Notbetreuung angeboten wird. Dadurch müssen sie eine höhere Belastung tragen und übernehmen mehrere Aufgaben gleichzeitig. Zwischen dem Arbeiten im Homeoffice, der Lehrerfunktion, sowie dem Betreuen ist es nicht immer leicht die Übersicht zu behalten. Durch die Entscheidung ins Homeschooling zu gehen, konnten sich Eltern, Schüler, sowie Lehrer nicht komplett darauf einrichten. Wir haben uns zu diesem Thema ein paar Meinungen eingeholt. Frau Breitenberger, eine Lehrerin an einer Sekundarschule, hat sich dazu bereit erklärt. Wir fragten sie, ob diese Situation für Lehrer und Schüler eine Herausforderung ist. Ihre Antwort war ja. Da die Gewohnheit selbständig zu arbeiten, sowie den Überblick nicht zu verlieren, für Schüler noch schwierig erscheint, ist die junge Lehrerin dennoch überzeugt, dass wir aus dem Homeschooling etwas mit nehmen werden. Das ist einerseits Prioritäten zu setzten und sich die Zeit selbst einzuteilen. Dadurch werden das eigene Organisieren und die Selbstständigkeit gefördert. Für Lehrer ist es auch nicht einfach, Sie müssen sich überlegen, wie viel die Schüler in einer gewissen Zeit an Aufgaben schaffen. Das Problem mit der digitalen Ausrüstung sollte man auch nicht außen vorlassen. Manchen Familien fehlen Laptops oder Tablets, die man für das Homeschooling braucht. Viele Schüler sind auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen. Für Lehrer sollte es auch mehr Fortbildungen zum Thema Digitalisierung geben. Ob man nach dem Fernunterricht Rücksicht auf die Schüler nehmen sollte, davon ist Frau Breitenberger überzeugt. Den Videokonferenzen trat die junge Lehrerin anfangs skeptisch gegenüber. Sie dachte, dass die Schüler darauf gar keine Lust haben, aber ihre Schüler überzeugten sie vom Gegenteil. Die Videokonferenzen sind eine Möglichkeit, trotz des Fernunterrichtes den Schülern eine Unterstützung zu geben und zu erklären. Es sollten mehr Lehrer darauf zu greifen. Sie versuchen Ihr Bestes zu geben, damit die Schüler möglichst alles lernen, was sie für die folgenden Jahre brauchen. Daraus festzuhalten ist, dass wir trotz dieser schwierigen Zeit etwas dazu lernen und es uns alle freuen würde, wenn alle seinen alten Lauf nimmt.

Von Sofia Reichert, Rafael Reichert und Celina Kunze

1 Kommentar zu „Homeschooling und Homeoffice- wie ist das eigentlich?“

  1. Lutz Würbach

    Mit dem Text habt Ihr Euch viel Mühe gegeben. Kein Wunder, dass einige interessante Dinge zum Thema angesprochen werden. Das habt Ihr gut recherchiert. Aber aufpassen: Zwischendurch ist es Text nicht immer ganz klar, ob Ihre die Worte der Lehrerin wiedergebt – oder Eure eigenen. Da muss immer ganz sauber und konsequent die Quelle angeführt werden. Aber es bleibt dabei: Auf den Text könnt Ihr stolz sein.

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