Der Wolf erst geliebt, dann gehasst

150 Jahr lang waren die Wölfe in Deutschland ausgestorben. In den 90ziger Jahren kehrten sie zu uns zurück. Wie groß war die Freude, als man die ersten Exemplare in unseren Wäldern beobachten konnte. Aber diese Freude war nur von kurzer Dauer. Durch die lange Abwesenheit dieser Tiere, hatten die Menschen vergessen, wie man mit ihnen zusammenlebt. Auf der einen Seite sieht man die Ansiedlung von über 150 Exemplaren als einen großartigen Erfolg für den Menschen. Der Bauernverband hingegen sieht das jedoch anders, da die Anzahl der Übergriffe auf Nutztiere stark gestiegen sei. Obwohl hohe Geldstrafen, auf das Töten dieser Tiere steht, kommen einige von ihnen auf mysteriöse Weise ums Leben. So fanden in Sachsen-Anhalt 13 Wölfe den Tod. Acht wurden überfahren, 3 seien normal gestoben, zwei gehen auf die Rechnung von illegalen Abschüssen. Erfahrungen zeigen zwar, dass durch teilweise Bejagung der Wolf die Scheu vor dem Meschen wieder lernt. „Will man das wirklich?“, sagen Tierschützer. Muss alles getötet werden, was dem Menschen nicht in den Kram passt? Können nicht Mensch und Tier im Einklang mit der Natur leben? Dieser Planet gehört nicht den Menschen allein. Klar kann man das Leid der Weidetierhalter verstehen sowie ihre Ängste vor Übergriffen. Obwohl der Staat große finanzielle Hilfen zur Bezaunung der Huftiere anbietet, bleibt der Hass auf Wölfe groß. Da diese, wie so viele andere Tiere angeblich hier nicht hergehören. Des Weiteren fanden Experten heraus, dass sich 93 Prozent der Wölfe von Wildtieren ernähren. Damit sorgt er doch eigentlich für das natürliche Gleichgewicht in unseren Wäldern. Denn er frisst nur altes und krankes Wild. Rehe, Hirsche, Wildschweine kannten bisher nur einen Feind natürlich den Menschen. Diese Art von bejagen ist schlimme Form des Eingreifens in die Natur. Sollten wir nicht froh sein, dass sich die Natur erholt und bestimmte Tierarten bei uns heimisch werden?

ERDE IST FRIEDLICH – WIR EHER NICHT

Coline Sturm

Klasse 8c, Roitzsch

1 Kommentar zu „Der Wolf erst geliebt, dann gehasst“

  1. Ein ebenso interessantes wie strittige Thema. Du führst viele Fakten ins Feld, vergisst aber oft, die Quelle zu nennen. Das ist schlecht, weil so niemand besagte Fakten überprüfen kann. Auch wenn der Text etwas holpert, kommt aber Deine Meinung zum Thema klar heraus. Also: Gut gemacht!

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