CORONA: Die Schulen auf Biegen und Brechen offenhalten?

ROJIN YLDIZ UND ISABELL FRANZKE raten nach dem harten Lockdown zu Wechselunterricht bis zu den Februarferien

Nach dem Lock-Down im März und April 2020 beschlossen die Politiker, die Schulen auf jeden Fall offenzuhalten, auch wenn die Corona-Infektionszahlen stark ansteigen. Im Frühjahr wurden die Schulen sehr schnell geschlossen, im Herbst sollten sie nur dann schließen, wenn der Inzidenzwert über 200 steigt, obwohl bereits ab einem Inzidenzwert ab 50 die Ampel auf Rot steht. Diese Regelung erscheint uns sehr widersprüchlich, weshalb wir uns mit der Frage auseinandersetzen wollen, ob es sinnvoll ist, die Schulen auf Biegen und Brechen offen zu halten.

Nein, für uns ist es nicht sinnvoll, die Schulen mit allen Mitteln offen zu halten. Im Gegenteil! Die Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona sollten verschärft werden. Der so genannte Lock-Down Light hat ja nicht die erhoffte Wirkung auf die Corona-Infektionszahlen gezeigt, sondern diese sind sogar noch angestiegen. Für die Schüler ist es eine sehr stressige und komplizierte Zeit, denn es werden viele neue Maßnahmen erstellt, die uns manchmal sinnlos erscheinen.

Die Verpflichtung, in den Schulen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, war eine vernünftige und längst überfällige Maßnahme gegen Corona. Denn der Gesundheitsschutz für Schüler und Lehrer sollte von den Politikern sehr wichtig genommen werden.

Es ist zwar richtig, dass dadurch andere Probleme im Schulalltag entstehen. Damit meinen wir zum Beispiel, dass man sich im Unterricht nicht mehr akustisch so klar verständigen kann. Aber die Lehrer könnten den Schülern schriftliche Aufgaben im Unterricht geben, damit die Schüler keine große Umstellung beim Homeschooling haben. Dadurch könnte es für Schüler nicht so kompliziert sein, die Aufgaben zu Hause zu erledigen.

Deshalb befürworten wir einen harten Lockdown für mehrere Wochen, damit die Infektionszahlen wieder sinken. Danach könnte man zunächst bis zu den Winterferien die A- und B-Wochen wieder einführen, damit die Infektionszahlen nicht wieder so schnell ansteigen. Wir haben mit dem Wechselunterricht im Frühjahr gute Erfahrungen gemacht und sind uns sicher, dass die meisten Schüler unserem Vorschlag zustimmen würden.

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