Vettels Saison bei Ferrari: Alles was geht oder doch ein Flop?

Von Felix

Beim Großen Preis von Istanbul wurden Sebastian Vettel-Fans sehr positiv überrascht. Der Deutsche schaffte es nach langer Zeit wieder in die Top 3 von 20 Fahrern. Aber wie gelang es dem Ferrari-Piloten wieder aufs Podium zu gelangen, nachdem ihm eine bisher eher schlechte Saison mit seinem Ferrari SF 1000 vorrausging. Bereits in der Saison 2019 lieferte Ferrari unerwartet schlecht ab. Während der Winterpause sah es jedoch besser aus. Als der neue Ferrari SF1000 dann am 11. Februar 2020 vorgestellt wurde, waren die Erwartungen sehr hoch und nach dem, was Ferrari Teamchef Mattia Binotto versprach, sollten die Fans nicht enttäuscht werden. Doch dann das erste Rennen der Saison, welches wegen Corona nicht wie gewöhnlich in Australien stattfand, sondern in Österreich. Charles Leclerc, der Teamkollege von Vettel, beendete das Rennen auf dem 2. Platz, was an sich ein sehr gutes Ergebnis ist. Vettel schaffte es jedoch nur gerade so einen Weltmeisterschaftspunkt zu bekommen, indem er auf den 10. Platz fuhr. So sollte die Saison 2020 dann weitergehen. Vettel war fast immer hinter seinem Teamkollegen und schaffte es bis jetzt in nur 13 von 17 Rennen gerade so in die Top 10. Ferrari versuchte während der ganzen Saison natürlich, das Auto weiterzuentwickeln, was mehr oder weniger geklappt hat. Nun gelang  es Vettel plötzlich beim Großen Preis von Istanbul auf das Podium zu fahren. Nachdem er sich am Samstag vor dem Rennen beim Qualifying den 12. Platz von 20 Fahrern sicherte, legte er am Sonntag bei nassen Bedingungen einen überragenden Start hin. Schon nach der ersten Runde war er schon auf Platz 3! Während die meisten Fahrer nicht gut mit der feuchten  Strecke   

zurechtkamen, fuhr Sebastian Vettel vorsichtig, aber trotzdem sehr schnell.

Ein erfahrener Formel 1-Fan meinte dazu: „Im Regen zeigt sich immer, wer der bessere Fahrer ist, und in diesem Fall war Vettel der bessere Fahrer. Vettel hielt sich nach dem Start konstant in den Top 5, bis 3 Kurven vor Schluss sich sein Teamkollege verbremste und dadurch der Mexikaner Sergio Perez und Sebastian Vettel jeweils ein Platz nach vorne kamen. Selber meinte Letzterer nach dem Rennen: “Es war ein sehr anstrengendes und intensives Rennen, aber ich hatte viel Spaß!” Diese Aussage und der Fakt, dass Vettel am Wochenende der einzige Fahrer war, der sich nicht mit seinem Boliden auf der Strecke drehte, lässt schließen, dass Sebastian Vettel sehr viel Erfahrung in der Formel 1 hat. Viele vermuten, dass dieses Wissen dem Deutschen ab der nächsten Saison  helfen wird. Da sein Vertrag mit Ferrari im nächsten Jahr nicht verlängert wird, wird Vettel die nächste Saison bei dem Aston-Martin-F1-Team verbringen. Dieses Team wird nächste Saison erst aus den Racing Point entstehen. Vermutlich wird er dort erneut mehrere Siege und Podien feiern.

1 Kommentar zu „Vettels Saison bei Ferrari: Alles was geht oder doch ein Flop?“

  1. Und Felix, wie würdest Du Deine in der Überschrift formulierte Frage nun beantworten? Im Text machst Du es letztlich nicht. Es ist ohnehin die Wiedergabe bekannter Dinge, insofern nicht spannend. Auf der anderen Seite zeugt Dein Text von Sachkenntnis. Ist ja auch nicht schlecht.

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