Die olympischen Ringe vor dem National-Olympic-Stadium in Tokio

Olympia trotz Corona?

Von Leif

Das Jahr 2020 war für Sportfans bisher ein sehr tristes Jahr, denn die Corona-Pandemie steht und stand vielen Veranstaltungen unüberwindbar im Weg. So auch den olympischen Sommerspielen in Tokio, welche ursprünglich im Sommer diesen Jahres in der japanischen Hauptstadt stattfinden sollten, aber aufgrund der Corona-Krise vorerst auf den Sommer 2021 verschoben wurden. Doch kann und soll die beliebte internationale Veranstaltung überhaupt stattfinden? Falls ja, wie sollte sie gehandhabt werden? Und wie sieht es mit Zuschauern aus?

Es steht immer noch nicht fest, ob das große Sportevent nun stattfinden kann. Die Corona-Pandemie wird bis zur Durchführung der olympischen Spiele, welche planmäßig nun am 23. Juli 2021 starten sollen, sehr wahrscheinlich noch nicht überwunden sein. Diese Meinung teilt ein Großteil der Bevölkerung, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern, wie zum Beispiel dem Gastgeberland Japan. Dennoch nehmen die Veranstalter und teilweise auch die Athleten große Strapazen auf sich, um die Veranstaltung zu arrangieren. Insbesondere die Veranstalter geben alles, um die Spiele zu ermöglichen. Dies entspricht aber teilweise gar nicht mehr dem Willen der Bevölkerung. Denn im Gegensatz zu den Organisatoren glauben viele Menschen nicht mehr an die Durchführung der olympischen Spiele im Sommer 2021. Außerdem sind die Kosten für die Veranstaltung, vor allem durch die Verschiebung, um einiges höher als ursprünglich geplant. Auch zu der Frage, ob die olympischen Spiele unter jetzigen Bedingungen durchgeführt werden sollten, gibt es überall auf der Welt geteilte Meinungen. Über solche Fragen denken viele Sportfans, auch in Sachsen-Anhalt, zurzeit nach. So ergab eine Umfrage unter Schülern in Halle, dass nur die Hälfte der Befragten für eine Durchführung der olympischen Spiele unter gegebenen Umständen wäre. Die anderen Befragten halten es größtenteils für besser, wenn die olympischen Spiele nur stattfinden, wenn es Fortschritte, wie zum Beispiel einen Impfstoff geben würde. Ähnliche Pläne stellte auch die „Corona-Taskforce“ vor. Demnach könnten die Athleten sich, falls Olympia stattfindet, auf eine Begrenzung der Bewegungsfreiheit, regelmäßige Corona-Tests und eine benötigte Kontaktverfolgungs-App einstellen. Außerdem wären Maßnahmen, wie die Schließung der Gemeinschaftsräume und Fußgängerspuren im olympischen Dorf denkbar. Eine andere Möglichkeit wären Impfungen für alle Sportler, falls dies dann schon möglich ist. Für die Athleten gibt es also schon verschiedene Pläne. Doch was ist mit den Zuschauern? Man weiß noch nicht, ob Zuschauer tatsächlich zugelassen werden würden. Jedoch müsste man wahrscheinlich auf Fans aus vielen verschiedenen Ländern verzichten. Natürlich müssten die zugelassenen Zuschauer Masken tragen und Abstand halten, außerdem könnte es ein „Jubelverbot“ geben. Falls bis dahin ein Impfstoff existiert, könnten die Regelungen für Fans jedoch schon wieder anders aussehen. Um die Kontakte und Bewegungen der Zuschauer im Stadion besser nachvollziehen zu können und die Infektionsrisiken zu testen, wurde ein Baseballstadion in Yokohama fast vollständig mit Zuschauern gefüllt, die sich aber an diverse, teils oben genannte Regeln halten mussten. Das Ergebnis dieser Studie wird die Entscheidungen über Zuschauer bei den olympischen Spielen sehr wahrscheinlich beeinflussen. Es gibt offensichtlich genug Ideen, um die olympischen Sommerspiele 2021 in Tokio zu realisieren. Es stellt sich nur die Frage, ob die olympischen Spiele unter den gegebenen Bedingungen überhaupt noch ihren gemeinschaftlichen Zweck erfüllen.

1 Kommentar zu „Olympia trotz Corona?“

  1. Lieber Leif, was ist das Fazit Deines Textes? Ich gebe zu, mir fällt es schwer, den Kern zu erkennen. Du trägst unheimlich viele Dinge zusammen, was für Sachkenntnis spricht, aber eine richtige Ordnung kann ich nicht erkennen. Was auch daran liegt, dass viele Aussagen nur an der Oberfläche kratzen. Wenn Du von einer Umfrage unter Schülern sprichst, muss der Leser auch erfahren, wie viele Schüler daran teilgenommen haben und wer die Umfrage durchgeführt hat. Sonst hat die ganze Sache keine Aussagekraft. Mein Tipp: Das nächste Mal auf weniger Aussagen konzentrieren und dafür ein bisschen mehr in die Tiefe gehen.

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