Corona macht uns einsam

Schon vor Corona waren depressive Stimmungen bei Jugendlichen nicht ungewöhnlich. Doch wie hat sich die Lage während des Lockdowns entwickelt?

Von Emma

Dezember 2020. Dass Deutschland nun fast schon seit einem Jahr unter der Corona-Krise leidet, ist für viele kaum vorstellbar. Das Jahr ist schon wieder vorbei, doch wie empfanden eigentlich Kinder und Jugendliche 2020 mit all seinen Problemen? Oder besser gesagt, wie geht es unserer Jugend momentan?

Laut einer Umfrage des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) fühlen sich rund 70% der befragten Kinder und Jugendlichen seelisch belastet aufgrund der Pandemie. Diese Zahlen haben Forscher überrascht, da sich das Risiko psychischer Auffälligkeiten somit fast verdoppelt hätte, berichtete das NDR. Angstzustände, Stressleiden und Depressionen haben sich somit also enorm vermehrt, doch wieso eigentlich? Lustlosigkeit, Schweregefühl und Schlappheit wurden besonders hervorgerufen durch den Aufwand für die Schule, fehlendem Sport und den täglichen Freizeitangeboten. Der fehlende Sozialkontakt führte zu Traurigkeit und Einsamkeit vieler Jugendlicher, welcher besonders in diesem Alter besonders wichtig für die menschliche Psyche ist. Auch die Familie litt darunter, denn Streitereien entstanden schneller, da man den ganzen Tag zusammen verbrachte.

Doch nicht jedem erging es so. Ebenso empfanden Jugendliche diese Zeit des Homeschoolings als sehr angenehm, denn bei ihnen wurden Streitereien weniger, da die Familie zusammen halten musste. Der Schulstress wurde minimiert, da man sich den Tag selber strukturieren durfte. Unsere eigene Umfrage hat außerdem ergeben, dass Jugendliche, die vor der Corona Pandemie keinerlei Probleme mit depressiven Stimmungen hatten, auch während des Lockdowns weniger anfällig für diese waren, als Schüler mit schon ähnlichen vorherigen Problemen.

Man kann also nicht verallgemeinert sagen, wie genau man solche psychischen Auffälligkeiten verhindern kann, denn jede menschliche Psyche funktioniert anders. Das einzige, was man tun kann, ist es, die ganze Situation für sich selber einfach zu machen. Also Stress vermeiden und durchhalten!

1 Kommentar zu „Corona macht uns einsam“

  1. Hallo Emma, ich hoffe mal, das Foto stammt nicht aus dem Internet und der Fotograf fordert eines Tages dafür Geld von Dir. Eine Bildquelle habe ich jedenfalls nicht gefunden. Das Thema ist gut gewählt und aufgeschrieben, auch wenn es hier und da einige Unschärfen gibt. „Jede menschliche Psyche funktioniert anders“ – ich weiß, was Du meinst. Aber wenn ich den Satz wörtlich nehme, ist er nicht korrekt. Denn Psyche funktioniert zunächst einmal bei allen Menschen nach den gleichen Grundsätzen. Was nicht ausschließt, dass das Ergebnis von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Aber das ist ja nicht Dein Thema gewesen.

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