Hautfarbe als Grund für Gewalt, Demütigung und Mord

Rassismus ist ein ständiger Wegbegleiter in unserer Welt. Ich habe mich lange Zeit nicht mit dem Thema Rassismus beschäftigt und es zog einfach an mir vorbei. Aber das änderte sich am 25. Mai 2020, dem Tag, an dem George Floyd, ein 46 Jahre alter Afroamerikaner, mutmaßlich von einem Polizeibeamten getötet wurde und die Weltpresse darüber berichtete. Deswegen möchte ich mich nun mit Rassismus in der Geschichte und Gegenwart beschäftigen.

Menschen werden seit jeher einer vermeintlichen Rasse zugeteilt. In der Geschichtsschreibung der Vereinigten Staaten begann der Sklavenhandel und somit der Rassismus bereits im 16. Jahrhundert. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung gehe Rassismus auf die Kolonialisierung Afrikas und Südamerikas zurück. Damals fühlten sich die europäischen Mächte den Afrikanern moralisch und zivilisatorisch überlegen. Der Glaube an eine erblich bedingte Überlegenheit fiel nicht zuletzt in der grausamen Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten auf.

Früher soll es sogar Regeln für Geschlechtsverkehr gegeben haben. Zum Beispiel war Sex in den USA zwischen Schwarzen und Weißen verboten und wenn diese Regel gebrochen wurde, gab es harte Strafen.

Laut Planet Wissen wurde im Juni 2019 der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübke vor seinem Haus erschossen. Der Täter war ein Rechtsextremer. Das Opfer wurde erschossen, weil er sich für Flüchtlinge eingesetzt hatte.

Rassismus ist in vielen Köpfen immer noch stark verankert. Daher gehört rassistische Diskriminierung für viele Menschen zum Alltag dazu und das nur wegen einer anderen Herkunft oder anderen Hautfarbe.

Ich finde es traurig, dass im Jahr 2020 Rassismus immer noch so eine große Rolle spielt und dass Menschen verurteilt werden, nur weil sie eine dunklere Hautfarbe haben. So kann und sollte das nicht weiter gehen! Es gibt schon viele Demonstrationen gegen Rassismus, doch kommt es dabei vor allen in den USA immer wieder zu Gewalt.

 Aber warum muss es immer wieder zu solchen Vorfällen kommen? Kann man so ein ernstes Thema nicht in Frieden lösen und einfach die Vielfältigkeit der Menschheit akzeptieren und respektieren?

Von Helena M.

1 Kommentar zu „Hautfarbe als Grund für Gewalt, Demütigung und Mord“

  1. Lutz Würbach

    Liebe Helena, vielen Dank für Deinen Text. Er klingt sehr emotional, weil Dir das Thema offensichtlich am Herzen liegt. Inhaltlich ist der Text aber hier und da ein wenig ungeordnet. Du springst von der Sklaverei zum Kasseler Regierungspräsidenten. Das sind dann wohl doch zwei unterschiedliche Welten. Und Mutmaßungen wie „Früher soll es sogar Regeln für Geschlechtsverkehr gegeben haben…“ passen auch nicht so recht ins Bild. Mit etwas Recherche hättest Du erfahren, dass es keine Regeln, sondern Gesetze gab und zwar nicht nur in den USA. Und im Laufe der Geschichte fühlten sich nur Weiße als sogenannte Herrenmenschen. Weil das Thema eben so umfangreich ist, hättest Du Dich auf einen Aspekt konzentrieren sollen, zum Beispiel auf die aktuelle Situation in den USA.

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