Wie Corona meinen Alltag verändert

Durch Corona ist nichts mehr wie vorher. Ich muss mit einer Maske in Supermärkte oder andere Läden gehen, darf nicht zur Schule, nicht zum Fußball und muss den ganzen Tag zu Hause bleiben. Ich stehe etwas später auf und mein Tagesablauf ist nicht mehr der gleiche. Über die Schulplattform „moodle“ und die App „Sdui“ bekomme ich jede Woche Aufgaben von meinen Lehrern übermittelt, welche verpflichtend zu machen sind. Manche Aufgaben werden sogar bewertet. Somit kann der Unterrichtsstoff vermittelt werden. Allerdings ist das Selbststudium sehr zeitintensiv. Ich bemühe mich aber, alle Aufgaben ordentlich zu erledigen.
Mittlerweile habe ich mir ein System entwickelt, um alles abzuarbeiten und dabei nichts zu vergessen. Außerdem habe ich keinen sozialen Kontakt mehr zu anderen Personen (außer meinen Eltern), wie z.B. meinen Freunden und Klassenkameraden in der Schule. Sehr gerne würde ich endlich mal wieder Fußball spielen und meine Trainer und Teamkollegen sehen. Ich versuche mich aber trotzdem fit zu halten, indem ich Fahrrad fahre und mit meinem Vati regelmäßig Sport treibe. Jedoch verbringe ich vor digitalen Endgeräten, wie z.B. Handy oder Fernseher, mehr Zeit als vorher. In der Woche den Fernseher ab 17.00 Uhr anmachen, anstatt wie sonst um 18.00 Uhr ist momentan normal. Ein Griff zum Handy und schon sind 10 Minuten rum.
In der Schule geht das nicht so leicht, dort sind Handys nicht erlaubt, weil man sich auf den Unterricht konzentrieren soll. Ich bin froh, dass ich bald wieder, wenn auch nur tageweise, zur Schule gehen kann und mein Alltag wieder ein bisschen Normalität bekommt.

1 Kommentar zu „Wie Corona meinen Alltag verändert“

  1. Lutz Würbach

    Tja, wer hätte gedacht, dass sich mal junge Leute auf die Schule freuen würden. Corona macht es möglich. Wobei wir uns dieses Experiment bestimmt alle hätten ersparen wollen. Auf jeden Fall noch viel Erfolg beim Selbststudium. Kleiner Trost: Das ist ein gutes Training für Lehre oder Studium.

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