#stayhome

Durch die Schulschließung am 13. März 2020 in Sachsen-Anhalt und die Schließungen vieler Läden veränderte sich mein Alltag stark. Der Grund dafür ist das Coronavirus. Als erstes hatte ich die Befürchtung, dass jetzt unsere Ferien gekürzt werden. Am nächsten Tag erhielten wir dann aber E-Mails mit vielen Aufgaben von unserer Klassenlehrerin. Ich versuche deshalb den Tag so attraktiv wie möglich zu machen. Von 9:30 Uhr bis 14:30 mache Schulaufgaben. Um nicht die Lust daran zu verlieren, höre ich dabei Musik. Nach den Schulaufgaben mache ich ein bisschen Sport. Da auch Sportplätze durch die Verordnung des Ministeriums Sachsen-Anhalt schließen musste, nehme ich mir mein Handy zur Hand und schaue mir auf Instagram die tägliche Aufgabe von Toni Kroos an, der mit seiner #TonisHomeChallenge Fußballübungen vormacht, die man in jeder Wohnung und in jedem Haus machen kann. Mit etwas Glück kann man einen kleinen Preis gewinnen, indem man die Übung nachmacht und sie dann in seine Story macht (Verlinken inklusive). Manchmal gehe ich auch joggen oder mache andere Übungen. Meistens machen auch mein Bruder und meine Schwester mit. Da mein Bruder noch im Kindergarten ist, muss meine Mutti zu Hause bleiben. Aber auch meine Oma und mein Opa müssen zu Hause bleiben. Eigentlich wollten wir am Osterwochenende die Zugspitze besteigen, doch Covid-19 verhindert dies. Mit meinen Freunden kann ich mich auch nicht treffen, telefonieren wir via Videochat zweimal in der Woche. Aber nur nicht mich, meine Familie meine Freunde trifft dies, sondern alle Menschen. Viele Menschen tätigen aus Angst Hamsterkäufe und isolieren sich, die meisten davon ältere Menschen, die zur Risikogruppe gehören. Das DRK bringt den älteren Leuten Essen und Trinken. Promis, wie z.B. Javier Martinez, haben bei dem Projekt auch mitgeholfen. Zwar sollen wir in diesem Block schreiben wie sich unser Alltag verändert hat, aber ich möchte alle Krankenpfleger, Ärzte, Supermarktmitarbeiter, Müllfahrer, Polizisten etc. DANKE sagen, dass sie trotz der aktuellen Situation für uns alle da sind, denn was wäre z.B. ohne die Ärzte und Krankenpfleger? Ich hoffe, dass in ein paar Wochen sich der Alltag wieder bessert, sodass wir wieder sich mit Freunden treffen kann und Fußball spielen kann.

Tim Bercha

1 Kommentar zu „#stayhome“

  1. Lutz Würbach

    Hallo Tim, Du denkst in dieser schwierigen Zeit an andere Menschen, die den Laden am Laufen halten, wie man so sagt. Respekt dafür! Ich drücke Dir und Deinen Mitschülern die Daumen, dass Ihr bald wieder mit Euren Freunden unterwegs sein dürft.

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