Mein Leben in der Corona-Krise

Ich möchte erst einmal auf meinen Alltag eingehen bzw. ihn beschreiben. Mein Tag beginnt wie folgt: Ich stehe immer ca. zwischen 8 und 9 Uhr auf. Dann wasche ich mich und putze meine Zähne. Anschließend gehe ich in die Küche und frühstücke etwas. Mein Tag beginnt also fast wie sonst auch immer, nur, dass ich nicht in die Schule gehe und dort meine vorgeschriebenen Aufgaben erledige, sondern in meinem Zimmer. Es gibt dann immer eine Mittagspause zwischen 12 und 13 Uhr. Nach dieser arbeite ich noch an meinen Aufgaben weiter bis ca. 14:30 Uhr. Wenn ich soweit alles für den jeweiligen Tag erledigt habe, gehe ich meistens noch in meinen Garten und spiele Fußball alleine bzw. trainiere noch meine Schwächen, da mein Fußballtraining, welches ich hätte, ausfällt. Ich gehe gelegentlich auch noch mit meiner Familie spazieren (natürlich ohne jeglichen Kontakt anderer Personen). Nachdem wir wieder zu Hause sind waschen wir unsere Hände sicherheitshalber trotzdem, denn Hygiene ist in dieser Zeit wichtiger denn je. Gegen Abend bin ich dann noch öfters am Handy oder gucke einen Film oder Serien. Zwischen 22:30 Uhr und 23:00 Uhr gehe ich dann auch schlafen. Ich gehe am Wochenende meistens auf den Sportplatz mit Freunden, was jetzt erstmal auch nicht geht. Ich persönlich würde lieber wieder in die Schule gehen, weil man nochmals nachfragen kann und ich finde es auch wesentlich stressiger, die Aufgaben zu Hause zu erfüllen. Ich bin auch schon sehr gespannt, wie sich die Wirtschaft entwickelt und ich vermute, dass es eine Wirtschaftskrise geben wird. Ich finde es zwar gut, dass die Maßnahmen immer wieder verstärkt werden, aber ich finde es sinnlos, dass sich max. 2 Personen zusammen aufhalten dürfen. Angenommen ich hätte jetzt Corona und würde mich mit meinem Kumpel treffen und ihn infizieren, wenn er sich jetzt mit jemand anderen treffen würde und diese Person auch infizieren würde, hätte nicht nur ich Corona, sondern auch die anderen beiden und sogar vielleicht auch noch deren Familien. Ich würde eine Ausgangssperre zwar nicht besonders toll finden, aber es wäre eine sehr gute Methode, um den Virus zu stoppen oder einzudämmen (besser als max. 2 Personen). Ich wollte noch anmerken, dass ich es schlimm finde, wie die Verkäufer/-inen behandelt werden, obwohl diese einer der größten Helfer sind und dafür sorgen, dass wir noch Lebensmittel kaufen können. Viel Glück und ich hoffe jeder bleibt gesund.

Kimi Laube

1 Kommentar zu „Mein Leben in der Corona-Krise“

  1. Lutz Würbach

    Hallo Kimi, das ist ein interessanter Text mit interessanten Ansichten. Ich meine speziell die Zwei-Personen-Regelung. Mit Deiner Meinung hast Du völlig recht, aber noch strengere Regelungen würden sich kaum durchsetzen lassen. Aber: Wir können uns ja freiwillig noch mehr isolieren. Bleib gesund!

Kommentar verfassen