Harte Zeiten

Zurzeit sind alle Schulen und Kitas aufgrund des neuartigen Corona Virus geschlossen. Deutschlandweit wurde eine Ausgangssperre verhängt, um die schnelle Ausbreitung des Virus zu stoppen. Unser Alltag hat sich drastisch geändert, anstatt in die Schule zu gehen, bekommen wir Schüler die Aufgaben vom Fachlehrer per E-Mail geschickt. Das ist eine große Umstellung für die Schüler und Lehrer. Für die Schüler ist es schwieriger, den neuen Unterrichtsstoff zu verstehen. Die Schüler können zwar Fragen stellen, aber nur sehr umständlich per E-Mail. Bei manchen Lehrern müssen wir zu bestimmten Abgabeterminen unsere Arbeitsergebnisse im Internet hochladen. Die Lehrer überprüfen dann, ob die Schüler ihre Aufgaben richtig und vollständig gelöst haben. In den Zeiten von Corona können die Lehrer auch keine Tests und Klassenarbeiten schreiben. Das heißt, wir Schüler können keine Noten mehr bekommen. Und wir wissen nicht, wie lange wir nicht mehr in die Schule gehen können. Mein Leben hat sich auch nachmittags verändert. Ich kann kein Sport mehr in Vereinen treiben und ich darf keine Freunde mehr treffen. Das ist zwar richtig schade, aber es hilft die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Man darf nur noch seine Familie treffen. Das Schlimmste ist, die Jugendweihe fällt im April aus. Meine Familie, meine Freunde und ich haben uns schon alle auf die Jugendweihe gefreut. Wir haben schon ein Outfit besorgt, die Feier geplant, Getränke gekauft … In den Sommerferien wollten wir mit Freunden nach Kroatien fahren. Es sieht nicht gerade sehr gut aus, weil viele Länder schon ihre Grenzen geschlossen haben unter anderem auch Deutschland. Wir haben noch ein bisschen Hoffnung, aber Virologen sagen, dass noch eine zweite Welle des Virus´ kommt. Zum Glück hat es noch keinen aus unserer Familie erwischt, aber wir wissen, dass es sehr schnell gehen kann. Meine Mutti arbeitet im Handel und hat jeden Tag mit sehr vielen Leuten Kontakt. Die Menschen tätigen aus Angst Hamsterkäufen, das ist nicht gerade sehr sinnvoll, weil es in den Lagern genügend Konserven, Milch… gibt. Ich finde es gut, dass es in Deutschland eine Ausgangssperre gibt. Es ist zwar eine harte Zeit, ohne soziale Kontakte zu leben, aber ich kann es nachvollziehen. Somit ist die Ansteckungsgefahr viel niedriger und das Virus verbreitet sich nicht so schnell. Und wenn sich jeder an die Vorschriften hält, können wir das Virus gemeinsam stoppen.

Philip Luca

1 Kommentar zu „Harte Zeiten“

  1. Lutz Würbach

    Hallo Philip, das ist ein guter Text. Dass Eure Jungendweihe ausfällt, tut mir wirklich leid. Solche Dinge haben die meisten Menschen beim Thema Corona gar nicht auf dem Schirm.

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