Das Leben durch Corona

Seit ich durch Corona nicht mehr in die Schule gehe, hat sich mein Leben drastisch verändert. Mein Vater muss jetzt auch aus dem Homeoffice arbeiten und damit sehen wir uns viel häufiger als im normalen Alltag. Das finde ich natürlich gut. Ich versuche morgens früh aufzustehen, so wie es zu normalen Schulzeiten notwendig wäre. Das hilft mir meinen Tag zu strukturieren. Wir kriegen fast jeden Tag neue Hausaufgaben, die wir machen müssen. Es fällt mir zuhause oft schwer, mich zu motivieren, da es zu viele Ablenkungen gibt. Nach einigen Tagen ist mir langweilig und ich muss überlegen, was ich machen könnte. Ich helfe jetzt öfters im Haushalt oder gehe mit meinem Hund Jampa spazieren. Der Hund findet diese Situation am besten, weil wir ständig zusammen sind. Am Anfang fand ich Homeoffice toll, doch jetzt nach fast zwei Wochen ist es „ätzend“. Meine Mutter muss allerdings noch auf Arbeit fahren, weil sie in einem Pflegedienst arbeitet. Die Patienten müssen trotz Corona- Krise weiter versorgt werden. Sie arbeitet im Büro und macht die Einsatzplanung der Mitarbeiter. Das kann ich zwar verstehen, finde es aber nicht toll, da sie sich anstecken könnte. Durch die Ausgangssperre kann ich nicht in meinem geplanten Urlaub fahren. Wir sollen alle möglichst zuhause bleiben, dadurch kann ich nicht meinen Hobby Fußball nachgehen, da alle Plätze gesperrt sind und alle Spiele abgesagt und verschoben sind. Man kann sich nicht mehr wie gewohnt mit Freunden treffen. Ich spiele jetzt öfters an der Play Station und schaue mir Filme an. Ins Kino darf man ja auch nicht mehr gehen, was mir sehr fehlt. Ein Vorteil dieser ganzen Sache ist, man kann mehr Zeit mit der Familie verbringen. Angst hat ich schon, dass jemand von der Familie und den Bekannten an Covid-19 schwer erkrankt. Ich persönlich finde es aber richtig, dass wir alle zuhause bleiben sollen, um so die Pandemie einzudämmen und zu überstehen. Nichts ist wichtiger als Menschenleben, da kann man schon mal auf persönlichen Komfort verzichten.

Hendrik Kirchheim

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