Songdo – Der Ort der Zukunft

„Die Zukunft schon heute“ dafür steht der Stadtteil Songdo in Südkorea . Der Stadtteil, welcher heute noch zum Teil Baustelle ist, ist und soll die neue Heimat für über 100.000 Menschen werden. Das Projekt Songdo wurde 2003 gestartet und liegt in der Stadt Incheon nahe der Metropole Seoul und soll noch dieses Jahr vollendet werden. In dem 54 Quadratkilometer großem Stadtteil sind neuste technische  Standards, wie ein unterirdisches sauberes Mülltrennungssystem , automatische Chipsteuerung, Touchpads, mit denen man die Wohnung kontrolliert und mehrere andere technische Neuheiten vorhanden. Auch der Verkehr wurde modernisiert: Viele Ladestationen für Elektrofahrzeuge, breite Straßen, wenig Verkehr – das soll die Begeisterung für Elektrofahrzeuge stärken und wenn man sich ein Auto nicht leisten kann, gibt es in der ganzen Stadt Fußwege, welche nur kurze Strecken enthalten, um zu jeglicher Art von Ort zu gelangen. Die Technikhochburg hat allerdings auch ihren Preis, umgerechnet 40 Milliarden US-Dollar und 500 Millionen Tonnen Sand, um aus der einstigen Einöde den modernsten Ort der Welt zu erschaffen. Aber auch der nahezu perfekt klingende Ort hat Schattenseiten: Über 800 Kameras und Messstationen überwachen die Stadt im Dauermodus und senden die Informationen direkt ins Manage- und Datenzentrum auf einen 50 Meter langen Bildschirm. „Dies dient ausschließlich zur Sicherheit und Effizienz“, so Kim Jong Won, der Leiter des Daten- und Steuerzentrums. Dies ist Songdo, ein Einblick, wie unsere Zukunft aussehen könnte. 

Lucas Hauke

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