Freiheit auf zwei Rädern

verfasst von Connor, LCG Wittenberg

Mountainbiken: Spezielle Räder für viel Spaß abseits von Radwegen – Sicher und gut geschützt fahren

Kinder und Jugendliche sitzen zu viel vor dem Computer oder Fernseher. Aber es gibt auch viele Jugendliche, die sich in Vereinen oder privat treffen und ihre Freizeit im Freien verbringen.

Mountainbike statt „Fahrrad“

Für die Einen bedeutet Fahrradfahren Stadtwege zu erledigen oder am Wochenende auf einem befestigten Radweg auf gerader Strecke eine kleinere oder größere Tour zu absolvieren. Für die Anderen ist es ein Hobby. Das Hobby kann gemütlich sportlich oder rasant ausgeführt werden. Für ein rasantes Fahren eignet sich dann ein Mountainbike. Ein Mountainbike ist kein Fortbewegungsmittel, sondern ein Sportgerät.

Um den hohen Belastungen auf Waldwegen, steinigen Gebirgspfaden und steilen Abfahrten stand zu halten, sind Mountainbikes mit besonders stabilen Rahmen, guter Federung und speziellen Reifen ausgerüstet. Diese sind breiter als normale Reifen und haben ein großes Profil, das ihnen mehr Grip im Gelände verleiht.

Eines der wichtigsten Bauteile ist die Federung. Sie dämpft Erschütterungen und sorgt für ein gutes Fahren auch auf holprigen Wegen. Bei der Federung wird zwischen Hardtail und Fullsuspension unterschieden. Hardtail bedeutet, dass das Rad nur vorn eine Federgabel hat, aber keinen Dämpfer am Hinterrad. Eine solche Federung wird für BMX und Cross Country verwendet. Fully-Mountainbikes sind dagegen vorn und hinten vollgefedert.

Mit einem Hardtail kann auf unwegsamen, aber ebenen Untergründen gut gefahren werden. Die Dämpfer beim Fully sorgen dafür, dass damit ohne Probleme auch Hindernisse, wie Äste, Steine oder Schlaglöcher überwunden werden.

Sollte das Mountainbike auch im Straßenverkehr genutzt werden, muss gemäß der Straßenverkehrsordnung das Bike nachgerüstet werden mit Klingel und Beleuchtung. Wählt sich der Mountainbiker dann noch eine grelle Farbe für sein Bike, fällt er garantiert damit auch auf.

Fahrspaß im Gelände

Vorsicht ist allerdings auch mit diesen Bikes im Gelände geboten, vor allem wenn es geregnet hat und der Sandboden im Wald noch glitschig und rutschig ist. Selbst mit diesen Bikes und dem Profil kann die Kontrolle über das Bike verloren werden. Im besten Fall gibt es nur Schrammen am Fahrer und am Bike.

Schutzausrüstung „Ohne Wenn und Aber“

Mit den Abfahrten und den Fahrten im Wald über Äste, Steine und Löcher steigt auch das Risiko eines Sturzes. Knieschoner, Fahrradhandschuhe und ein Rückenprotektor bieten Schutz vor größeren Schäden. Ein Rückenprotector ist nicht bei allen Fahrten notwendig, es hängt davon ab, welche Sprünge oder Stunts an diesem Tag ausprobiert werden sollen. Ein gut passender Helm ist jedoch immer unverzichtbar. Um den perfekten Helm für sich zu finden, ist eine Anprobe vor dem Kauf unbedingt notwendig.

Wichtig ist bei Touren auch das Mitführen eines Fahrradrucksackes mit entsprechendem Notfallset. Dort sollte auf jeden Fall Flickzeug und Luftpumpe und für kleinere Wunden Pflaster drin sein.

Mit Sicherheit ist ein Rundumschutz auch dann noch nicht gegeben, aber der Biker ist Gefahrensituationen nicht ungeschützt ausgesetzt.

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