Ein Leben ohne Plastik

Ein Leben ohne Plastik – machbar oder aussichtslos?

„Friday for Future“ ist in Aller Munde. Greta Thunberg, ein Idol. Sie hält Reden neben prominenten Persönlichkeiten. In Zeiten von immer häufigeren Naturkatastrophen wie zum Beispiel Überflutungen, Waldbränden, Insektensterben kommt niemand mehr am Thema Umweltschutz vorbei. Die Gletscher schmelzen, Tierarten sterben aus, scheinbar längst ausgerottete Krankheiten kehren zurück. Die Zeitungen titeln „Es ist 5 vor 12“. Zeit, darüber nachzudenken, welchen eigenen Anteil jeder selbst leisten kann, unsere Welt zu einem lebenswerten Ort für alle Lebewesen zu gestalten. Plastik im Meer. Wie kommt Plastik dorthin? Recycling ist überall sichtbar. Müll wird getrennt. Warum landet die Colaflasche im Meer? Berichtet wird über riesige Müllberge an traumhaften Stränden, an Orten wo viele Menschen Urlaub machen.

Den Einkauf plastikfrei zu gestalten ist fast nicht möglich. Verpackungsfreie Läden gibt es, nur sind deren Produkte teurer als im Supermarkt. Sicherlich würden die meisten Menschen mehr Geld dafür ausgeben, wenn sie genug davon hätten. Glas als Alternative? Berichten zu Folge ist die Wiederverwendbarkeit, die Reinigung der Behältnisse viel teurer als neue Gläser herzustellen. Folglich wird doch wieder zum Plastikbecher mit Joghurt gegriffen. Mit dem Thema Obst verhält es sich nicht anders. BIO Obst ist lecker, frisch, aber teuer und verdirbt recht schnell. Im Discounter ist es haltbar verschweißt. Wurst und Fleisch sind preiswert verpackt. Beim Fleischer frisch, aber für viele Menschen kaum bezahlbar. Die Realität macht es nicht leicht, umweltbewusst einzukaufen. Geschweige denn sich zu Kleiden. Mikroplastik in der Mikrofaser, synthetische Kleidung ist üblich…

Was kann man trotzdem für eine bessere Umwelt beitragen?

Den 100 m entfernten Discounter per Fuß besuchen. Stoffbeutel zum Einkauf nutzen. Plastikverpackungen, die nicht vermeidbar sind, mehrfach nutzen. Vielleicht etwas weniger abgepacktes Fleisch essen, aber dann vom Bauernhof nebenan. Obst selbst anbauen, wenn möglich, um unseren Insekten ihren Lebensraum zurückzugeben.

Jeder Beitrag zählt. Wenn jeder nur einen kleinen Teil leistet, auf nur eine geliebte Unart verzichtet, dann hat unsere Erde vielleicht noch eine Chance. Vielleicht müssen wir Menschen wieder mit der Natur leben und nicht die Natur mit uns!

1 Kommentar zu „Ein Leben ohne Plastik“

  1. Liebe Maria,
    vielen Dank für Deine Gedanken zum Thema Umwelt. Was ich besonders beeindruckend empfinde, ist die Tatsache, dass Du nicht die große „Keule“ schwingst. Du erklärst vielmehr, wie wir schon mit kleinen Dingen Großes mit bewegen können: Zum Beispiel zu Fuß zum Einkaufen gehen. Das finde ich toll und überzeugend. Ich hätte aber auch gerne gewusst, in welche Klasse und Schule Du gehst. Vielleicht kannst Du das noch ergänzen.

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