Das Leben eines Flexitariers

INTERVIEW mit der Flexitarierin Sabine R.*

von Pascal Kambach

Wir führten in der Schule ein Projekt zu den unterschiedlichen Ernährungsformen durch. Dabei fiel der Begriff Flexitarier. Flexitarier essen nur selten, nur ausgewähltes oder nur wenig Fleisch. Warum entscheidet sich ein Mensch für diese Ernährungsform? Was isst man überhaupt? Wie konnte ich das am besten herausfinden? Natürlich durch ein Interview mit einer Flexitarierin. Dazu habe ich der Flexitarierin Sabine R. ein paar Fragen gestellt.

Warum ernähren Sie sich als Flexitarier?

Ich finde die in Deutschland übliche Massentierhaltung nicht gut und habe daher meinen Konsum von Fleisch und Wurst stark reduziert.

Wie kamen Sie darauf, sich so zu ernähren?

Ich habe zu Weihnachten mal viel Fleisch gegessen und nicht vertragen. Danach habe ich mich ein paar Wochen mit veganer Ernährung beschäftigt. Das war aber sehr anstrengend und ich wurde nicht so richtig satt, sodass ich mich dann für die Variante „Flexitarier“ entschied.

Was dürfen Flexitarier essen?

Im Grunde darf jeder alles essen. Flexitarier reduzieren aber freiwillig deutlich ihren Fleisch- und Wurstkonsum. Neben Gemüse, Obst, Brot, Kartoffeln etc. esse ich auch Käse, Eier und Fisch. Gelegentlich esse ich auch mal ein Stück Fleisch, z.B. Wild, Bio-Fleisch bzw. wenn ich weiß wo es herkommt (ca. alle paar Monate zu bestimmten Anlässen).

Wie lange ernähren Sie sich schon so?

Ich ernähre mich schon seit ca. 4 Jahren so.

Mit welchem Alter haben Sie damit angefangen?

Im Alter von 25 Jahren.

Haben Sie Mangelerscheinungen?

Nein, habe ich nicht. Ich esse ausgewogen und achte auf eiweißreiche Ernährung (pflanzliche Eiweiße bzw. Bio-Milchprodukte).

Fühlen Sie sich gesund?

Ja, ich fühle mich sehr gut und gesund. *Name geäandert

Pascal Kambach, 9c, Ludwigsgymnasium Köthen

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