„Wir sind eine Familie“

Foto: Lukas Steyer

Am 28.01.2019 besuchten 4 Schüler des Ludwigsgymnasium Köthen, der Klasse 9D das Wohnheim „Geschütztes Wohnen “ für Geistig Behinderte in der Akazien-Straße 13. Dies geschah im Rahmen des Projekts „Klasse 2.0“ der Mitteldeutschen Zeitung. Ihre Aufgabe war es, etwas über ihren Alltag herauszufinden und sich die Lebensumstände der 14 Bewohner anzuschauen.

Die 8 Frauen und 6 Männer werden nach einem Sozialpädagogischen Konzept von drei Frauen und ein Mann betreut. Außerdem dort angestellt sind eine Hauswirtschaftskraft und ein Bundesfreiwilliger. In dem Wohnheim gibt es einen geregelten Alltag, sagte Wohnheim Leiterin Rosi Ritter. Die Bewohner müssen 5:00 Uhr aufstehen, ihre Arbeit in der Lebenshilfe beginnt 7:30 Uhr, wenn sie 15:00 Uhr von der Arbeit zurück kommen wird gemeinsam Kaffee getrunken, 17:30 Uhr gibt es Abendessen und ab 22:00 Uhr ist Nachtruhe. Samstags unternehmen sie öfter kleine Ausflüge und 2-3 mal im Jahr fahren sie in den Urlaub. Die Bewohner des „Geschützten Wohnen“ werden Tag und Nacht betreut. Nachts allerdings nur für Notfälle falls z.B der Krankenwagen gerufen werden muss. Sie leben in einem großen Haus mit  ein-und Zweibettzimmer.

Zimmer im Geschützten Wohnen
Foto: Lukas Steyer

Um ihre Zimmer kümmern sie sich selbst und halten sie sauber. In der DDR hatte erst die Staatssicherheit (Stasi) einen Sitz in dem Haus bis der Staat beschloss eine Behinderteneinrichtung daraus zu machen, allerdings ist es dort nicht Rollstuhl gerecht. Da es Treppen und keinen Fahrstuhl gibt, leben dort nur geistig Behinderte. Die Bewohner sind sehr zufrieden mit ihrem Leben und beschreiben es selbst wie eine Großfamilie.

 

Celine Andreae, Hoang Tran, Lukas Steyer, anonym

Ludwigsgymnasium Köthen 9D

1 Kommentar zu „„Wir sind eine Familie““

  1. Lutz Würbach

    Auch bei diesem Text stellt sich dem Leser die Frage: Was ist das Thema? Hier steht der Tagesablauf im Wohnheim im Mittelpunkt, aber ist das wirklich spannend für den Leser? Leider fehlt dem Text eine Idee. Und eine Stimme von Bewohnern des Heims.

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