,,Wie in einer Großfamilie“

  • So beschreibt Rosi Ritter das Leben im Wohnheim ,,Geschütztes Wohnen“ mit den 14 geistig behinderten Menschen in der Akazienstraße 13 in Köthen, in dem Frau Ritter seit 28 Jahren die Leiterin ist.

Das Gebäude, in dem sich das Wohnheim befindet, war in der DDR eine Abhörstation der Staatssicherheit (,,Stasi“). Nach dem Mauerfall hatte die Regierung entschieden, sich mehr für behinderte Menschen einzusetzen. Da das Gebäude leer stand hat man sich dazu entschlossen ein Wohnheim einzurichten.

Frau Ritter hat in ihrer Schullaufbahn eine pädagogische Ausbildung abgeschlossen, wodurch sie qualifiziert war, im neu eingerichteten Wohnheim zu arbeiten. Erstaunlicherweise übt Sie ihren Job schon seit 28 Jahren aus und sagt, dass es keinen Moment gab, in dem Sie den Beruf aufgeben wollte.

Frau Ritter beschreibt ihren Job als ,,spaßig mit Ausnahmen“. Viele Menschen stellen sich diesen Beruf als sehr schwierig vor und einige wären wohl nicht in der Lage diesen auszuführen, schon gar nicht 28 Jahre lang.

Sie organisiert 2-3 mal pro Jahr einen Urlaub, zum Beispiel waren sie schon in Griechenland und Tunesien. Viele der Behinderten wohnen schon wie Frau Ritter von Anfang an im Wohnheim.

 

Chris Rössler und Erik Siegel, Klasse 9D, Ludwigsgymnasium Köthen

1 Kommentar zu „,,Wie in einer Großfamilie““

  1. Lutz Würbach

    Ein gutes Thema habt Ihr Euch ausgewählt. Leider kratzt der Text zu sehr an der Oberfläche. Was sollte er werden? Ein Porträt der Frau Ritter? Eine Vorstellung des Wohnheims? Es ist irgendwie ein Mittelding geworden und damit nichts Halbes und nichts Ganzes. Beim nächsten Mal bitte auf eine Sache konzentrieren und nicht einfach alles aufschreiben, was Ihr in Erfahrung gebracht habt.

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