Unser Arbeitstag in der Lebenshilfe

Mit einer freundlichen Begrüßung werden wir am 01.02.2019 in der Lebenshilfe Köthen von Jenny Babatz und Sebastian Heinrich in Empfang genommen. Dieses Unternehmen bietet Menschen mit Behinderungen einen Arbeitsplatz, da sie auf dem normalen Arbeitsmarkt keinen bekommen würden. In der Lebenshilfe können behinderte Frauen und Männer in verschiedenen Bereichen arbeiten, wie z.B. in der Wäscherei, Tischlerei, Garten-und Landschaftspflege, Montage oder in der Küche. Diese Institution bietet Arbeitsplätze für circa 320 behinderte Menschen und circa 80 Betreuer. Ein Teil des Komplexes wird uns von Frau Babatz und Herrn Heinrich in einem Rundgang gezeigt und näher erklärt. Die erste Abteilung, in die wir gehen, ist ein Teil der Tischlerei und spezialisiert sich auf die Anfertigung von Futterkästen, Nistkästen und Hundehütten etc. Dafür werden unter anderem Kreissägen benutzt, die für eine hohe Lautstärke sorgen. lm nächsten Raum, in den wir geführt werden, nehmen wir einen sehr markanten Geruch auf und wir wissen, dass wir uns in der Kartoffelschälerei befinden. Dort werden täglich circa 3000-4000 kg Kartoffeln geschält und für die Weiterverarbeitung in der Gastronomie verpackt. Danach geht es in einen weiteren Bereich der Tischlerei, wo wir gerne mehr Zeit verbracht hätten, da der intensive Geruch des Holzes so „fesselnd” war. Diese Abteilung beschäftigt sich mit der Anfertigung und Reparatur von Paletten auf Kundenwunsch. Zu Arbeitszeiten ist es dort sehr laut und so müssen die Behinderten speziell angefertigte Ohrstöpsel, die nur den Maschinenlärm herausfiltern, tragen. Der letzte Bereich, den wir kennenlernen dürfen, gehört zum Verband der Montage und Verpackung, wo wir uns einen genaueren Einblick verschaffen können, indem wir selber mitarbeiten. Durch unsere Mitarbeit, stellen wir fest wie anstrengend diese Arbeit ist, was uns vorher nicht bewusst war. Egal in welchen Raum wir kommen, werden die beiden Betreuer sehr herzlich begrüßt und wir werden ebenfalls herzlich aufgenommen. Schon nach kurzer Zeit, wird uns bewusst wie aufgeschlossen und kontaktfreudig die Behinderten sind, da sie sich sofort für uns für interessieren und uns mit Fragen und Geschichten unterhalten. Wir erfahren zum Beispiel, dass manche untereinander Freundschaften oder sogar Beziehungen geschlossen haben. Nach unserem eigenen kleinen Ausflug in die Arbeitswelt erzählen uns Frau Babatz und Herr Heinrich, dass ihnen diese Arbeit sehr viel Spaß macht, weil diese Menschen sehr ehrlich und kommunikativ sind und sich darüber hinaus jeder Tag anders gestaltet. Außerdem bringen wir in Erfahrung, dass die Lebenshilfe einmal im Jahr mit allen Behinderten einen Ausflug, z.B. in einen Zoo, macht. In der Institution werden auch Feste, wie Frühlings- oder Weihnachtsfeste, gefeiert. Zudem veranstalten sie jedes Jahr einen Weihnachtsmarkt, der immer am Freitag vor dem 1. Advent stattfindet.

Wir können sagen, dass uns dieser Tag immer in Erinnerung bleiben wird, da es eine sehr interessante Erfahrung für uns war und wir etwas Neues kennenlernen durften. Zusätzlich bedanken wir uns bei unserer Sozialkundelehrerin Ines Engelmann und den Mitarbeitern der Lebenshilfe, die uns diesen Tag ermöglicht haben.

Eine Reportage von Gina Isabell Lehsig, Lotta-Letizia Dewald, Jette Stolze und Lisa Marie Krug, aus dem Ludwigsgymnasium Köthen Klasse 9d

1 Kommentar zu „Unser Arbeitstag in der Lebenshilfe“

  1. Lutz Würbach

    Das klingt nach Friede, Freude, Eierkuchen. Alle sind herzlich zueinander. Schön, wenn es so ist. Aber was war eigentlich das Thema Eures Textes? Die Arbeit der Werkstätten vorstellen? Zeigen, wie Menschen mit Handicap beruflich gefördert werden? Für dieses durchaus schwierige Thema ist mit der Text zu unkritisch. Pluspunkte: Ein gutes Thema, das mit viel Mühe von Euch recherchiert und aufgeschrieben wurde.

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