Lehrerklischees – wahr oder falsch?

Die Schülerrinnen, Klara Erfurth und Kristin Jännert, befassten sich im Rahmen des Projekts „MZ 2.0“ mit dem Thema Lehrerklischees . Vier Lehrer waren damit einverstanden, zu diesen Stellung zu nehmen.

Wie oft kaufen Sie neue Rotstifte?

„Ich kaufe immer mehrere auf einmal aber man braucht ca. alle zwei Wochen einen neuen.“ (Sandy Ernst, 28, Geschichte und Französisch)

„Ich lasse mir meine Rotstifte von schlechten Schülern kaufen, da ich für diese die meisten verbrauche.“ (anonym, Kunst- und Deutschlehrer)

„Jedes Jahr kaufe ich mir eine Packung mit mehreren Stiften. Insgesamt verbrauche ich im Jahr 5-6 Rotstifte.“ (Jörg Engelhardt, 58, Physik,Mathe und Astronomie)

„Rotstifte kaufe ich nicht, ich benutze rote Tinte.“ (Daniel Friedrich, 37, Ethik und Englisch)

„Sie sind Lehrer geworden, weil Sie  nicht wussten, was Sie sonst werden sollten.“

„Nein. Ich mag die Fächer, die ich unterrichte. Außerdem hält der Beruf jung und ist sehr abwechslungsreich.“  (Sandy Ernst)

„Diese Aussage trifft voll zu, obwohl das  die meisten Lehrer abstreiten  würden.*grins*“(anonym)

„Das stimmt nicht. Dieser Beruf war von Anfang an mein Wunsch, da ich mit jungen Menschen arbeiten wollte.“ (Jörg Engelhardt)

„Falsch. Das ist eine Berufung.“ (Daniel Friedrich)

„Ihr Arbeitstag geht von 8 bis 12 Uhr.“

„Nein. Man hat sehr viel Hausarbeit. Dazu gehören vor allem Vor- und Nachbereiten, Korrigieren, Elternarbeit, Anträge, Vorbereitung von Klassenfahrten und Exkursionen“ (Sandy Ernst)

„F.f. völlig falsch. Selten so gelacht  🙂 🙂 🙂 . Mein Arbeitstag *geht* nicht.“ (anonym)

„Schön wär‘s, absolut schön.“ (Jörg Engelhardt)

„Falsch. Vorbereitung ,Nachbereitung und Korrektur.“ (Daniel Friedrich)

„Wenn Sie den Unterricht einmal vorbereitet haben, können Sie diesen doch immer wieder benutzen.“

„Nein, denn es sind immer wieder andere Menschen, die vor einem sitzen. Man muss gucken, was zu den verschiedenen Gruppen passt (z.B. unruhig, kreativ,…)“ (Sandy Ernst)

„Andere Klassen , andere Situationen.“ (anonym)

„Das stimmt nur teilweise. Der Inhalt ist meistens gleich, jedoch ist die Vorgehensweise immer anders und variabel.“(Jörg Engelhardt)

„Nein, denn Zeiten, Schüler und Anforderung ändern sich.“ (Daniel Friedrich)

„Ein Lehreralltag besteht nur aus Ferien, Exkursionen und Wochenenden.“

„Das wäre schön, wenn  es so wäre, aber es würde sonst irgendwann langweilig werden.“ (Sandy Ernst)

„Eindeutig ja. Deshalb bin ich Lehrer geworden. Zitat: „Lehrer sind faule Säcke“ – Gerhard Schröder“  (anonym)

„Mhh? Ich möchte jetzt nichts weiter dazu sagen. Derjenige, der solch eine Aussage macht, sollte selbst mal fünf Wochen als Lehrer arbeiten und das nicht gerade in den Ferien. Er würde sicher seine Meinung ändern.“ (Jörg Engelhardt)

„*lacht* Das stimmt nicht. Wochenenden-Korrektur  Ferien- Klausuren“ (Daniel Friedrich)

Kristin Jännert, Klara Erfurth

9B

Ludwigsgymnasium Köthen

1 Kommentar zu „Lehrerklischees – wahr oder falsch?“

  1. Lutz Würbach

    Ihr habt ein Thema gewählt, das mit Sicherheit auf viel Interesse stößt. Gute Arbeit! Was aber nicht funktioniert, ist ein Interview mit anonymen Leuten. Wenn ein Lehrer bzw eine Lehrerin nicht mit Namen genannt werden will, kommt er / sie für das Interview nicht infrage.

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