Interview mit Ines Engelmann vom Behindertenverband

Die erste Frage der beiden Jungen aus dem Ludwigsgymnasium in Köthen an ihre Sozialkundelehrerin war, aus welchem Antrieb sie dem Behindertenverband beigetreten sei. In ihrer Antwort erklärte sie, dass es ihr von Anfang an Spaß gemacht hat, den Menschen als Übungsleiterin zu helfen und vor allem älteren Personen zu helfen, körperlich und geistig fit zu bleiben. Daraufhin stellte Nick Vogel die Frage, was der Verband im Allgemeinen mache. ,,Es gibt bei uns Vereinssport und Rehabilitationssport. Bei letzterem bekommt man vom Arzt über 50 Anwendungen verordnet, in denen man beispielsweise an Wassergymnastik oder Herzsport teilnehmen kann. Wenn es nötig ist, kann hierbei auch ein Arzt anwesend sein. Außerdem finden ab und zu Wandertage statt.“ ,,Wie empfinden sie die Arbeit mit Behinderten?“, lautete die nächste Frage der beiden Jungen. Ines Engelmann antwortete darauf,dass sie die Arbeit nicht schwierig findet.,,Man wächst da rein“, sagte sie. Außerdem erklärte sie, dass sie auch bevor sie 2007 im Verein anfing, schon Erfahrungen mit behinderten Kindern hatte, welche an ihrem Unterricht teilnahmen. Später beschrieb die Lehrerin die Behinderten, die sie bisher im Verein kennengelernt hat, als lieb, hilfsbereit und unkompliziert, aber auch als sehr dankbar, dass man sich um sie kümmert. Auf Nachfrage gab die Übungsleiterin den Jugendlichen als Nächstes genauere Fakten über den Behindertenverein. So erzählte sie, dass es im Verein ganze 608 Mitglieder sind- neben ihr allerdings nur 15 Übungsleiter. ,,Es wäre toll, hätten wir etwas Verstärkung.“ Damit meint sie auch Jugendliche, denn die Arbeit im Verein ist nicht immer mit viel Anstrengung verbunden, sondern man kann auch viel Spaß haben. ,,Wenn es nur 16 Übungsleiter gibt, woran liegt das? Fehlt den Leuten die Zeit?“ Erkundigte sich Jannes Hessel. ,,Nein, es ist Bequemlichkeit.“ Ines Engelmann erzählt, dass auch sie eigentlich keine Zeit hätte, sie sich die Zeit aber nehme. ,,Ich fahre auch Montagabend 20 Uhr noch für zwei Stunden in die Schwimmhalle“ war eine ihrer Aussagen. ,,Aber das Besondere im Verein, das ist die Geselligkeit. Wir alle feiern gern, ob Weihnachten, Fasching oder Frauentag. Denn im Verein sind auch viele ältere Menschen ohne Partner, die dann Freude dabei haben, einfach mal wieder mit jemandem zu reden.,,Das ist das Wichtigste im Behindertenverein, die soziale Komponente“ beendete Ines Engelmann das Interview.

Jannes Hessel, Nick Vogel
Klasse 9D, Ludwigsgymnasium Köthen

1 Kommentar zu „Interview mit Ines Engelmann vom Behindertenverband“

  1. Lutz Würbach

    Jannes und Nick, wenn Euer Text eine Struktur hätte, wäre er toll gelungen. Es ist aber eine Mischung aus Interview und Bericht, die so nicht funktioniert. Und das Ines Engelmann, die Frau vom Behindertenverband, Sozialkundelehrerin ist, hat sich bei mir auch erst mit Verspätung erschlossen. Solche grundlegenden Informationen hätten in ein paar einleitende Sätze gehört. Danach wäre wahrscheinlich das Frage-Antwort-Muster geeignet gewesen, also die klassische Interviewform. Dennoch: Ihr habt gut recherciert und eine Fleißarbeit abgeliefert, dafür Anerkennung!

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