Monthly Archives: März 2019

Zeitung über die Zeitung

Von Lutz Würbach am 25.03.2019 11:16:06+02:00
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Die Klasse 8a der Sekundarschule Annaburg hat unter anderem das Druckhaus der Mitteldeutschen Zeitung in Halle besucht. Im Ergebnis des Projektes Klasse 2.0 ist unter anderem eine Wandzeitung entstanden zum Thema Zeitung.

Reiten mehr als nur ein Hobby!?

Von Stefanie am 15.03.2019 20:25:21+02:00
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Im Medienprojekt „Klasse 2.0“ habe ich mich dazu entschieden,mein Hobby „Reiten“ vorzustellen. Ich reite mittlerweile seit vier einhalb Jahren und jedes Mal, wenn ich den Stall betrete, ist es ein unbeschreiblich tolles Gefühl für mich. Mein Tag am Stall beginnt damit, dass ich das Pferd erst einmal aus der Box hole und fertig mache, das heißt putzen, satteln und trensen. Wenn ich damit fertig bin, geht es auch schon los. In jeder Reitstunde gibt es natürlich Dinge, die nicht so funktionieren wie sie sollen. Aber das ist ganz normal, denn ein Pferd ist ein Lebewesen und kein Sportgerät. Umso mehr freue ich mich über jeden einzelnen Fortschritt, zum Beispiel beim Erlernen einer neuen Dressuraufgabe. Einfach erklärt, ist reiten das perfekte Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter mit hochgradigem Vertrauen beider Seiten und der Beanspruchung aller Muskeln. Reiten ist genau so anstrengend wie schön. Pferde geben mir die Flügel, die ich nicht habe. Einige werden sich jetzt fragen, was hat Reiten mit Flügeln zutun? Ganz einfach, wenn ich mit einem Pferd zum Beispiel über eine Wiese galoppiere fühlt es sich an wie fliegen und ich kann mich einfach komplett frei fühlen. Die besten Momente in meinem Leben habe ich auf dem Rücken eines Pferdes verbracht, ob es nun meine aller erste Reitstunde war, mein erster Sprung oder ein entspannter Ausritt.

Pia Ahrendt, Klasse 9b

Gemeinschaftsschule „J. F. Walkhoff“ in Gröbzig

Immer mehr Jugendliche in der Freiwilligen Feuerwehr

Von Stefanie am 15.03.2019 20:19:49+02:00
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Die Schülerin Pauline Höhne befasste sch im Rahmen des Projektes „Klasse 2.0“ mit dem Thema Jugendfeuerwehr Radegast und befragte den Jugendfeuerwehrwart Christian Brosinski.

Wie lange gibt es die Freiwillige Feuerwehr Radegast schon und seit wann hat die Feuerwehr Radegast eine Kinder- und Jugendfeuerwehr?

Die Freiwillige Feuerwehr wurde am 15.September 1873 von 38 Radegaster Bürger gegründet. Die Jugendfeuerwehr wurde 1939 gegründet. Grund dafür war, dass viele Feuerwehrmänner zum Militär einberufen wurden, da der Ausbruch des 2. Weltgrieges war. Die Jugendlichen wurden vom Brandmeister Jahn ausgebildet. Die Kinderfeuerwehr wurde am 01.01.2010 gegründet. “ Zur Zeit sind dort 8 Mitglieder aktiv.“ , so Christian Brosinski.

Mit welchem Alter kann man in die Feuerwehr eintreten?

Mit 6 Jahren kann man in die Kinderfeuerwehr eintreten, dieses geht allerdings nur bis 10 Jahre. Danach geht man automatisch in die Jugendfeuerwehr. Dort bleibt man bis zum 18. Lebensjahr, anschließend wirt man dem aktiven Dienst beitreten.

Wie lange sind sie schon Jugendfeuerwehrwart in der Radegaster Feuerwehr?

Seit dem 01.01.2010 bin ich Jugendwart der Radegaster Jugendfeuerwehr.

Wie viele Mitglieder hat die Jugendfeuerwehr Radegast?

Die Radegaster Jugendfeuerwehr hat insgesamt 13 Mitglieder, davon 7 Mädchen und 6 Jungen im Alter von 10-16 Jahren.

Wie laufen die Dienste in der Jugendfeuerwehr ab und wie lange und wann ist der Dienst?

In den Wintermonaten machen wir Schulungsdienste. (Feuerwehrdienstvorschrift) Dazu gehören Knoten, Fahrzeug- und Gerätekunde. Ab Frühling bis Spätherbst werden die Dienste nach außen verlegt. „von technischer Hilfeleistung, über Löschübungen bis hin zu kleinen Spielen ist alles dabei.“ , äußerte Christian Brosinski. Die Dienste finden alle 14 Tage statt. Von 17-19 uhr treffen sich die Jugendlichen freitags.

Was kostet die Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr?

Die Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr kostet Einsatzbereitschaft und etwas Zeit.

Pauline Höhne, Klasse 9b

Gemeinschaftsschule „J. F. Walkhoff“ in Gröbzig

Die Beeinflussung sozialer Medien

Von Stefanie am 15.03.2019 20:11:46+02:00
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Das Thema der Mediennutzung ist momentan so aktuell wie noch nie. Heutzutage benutzen täglich Millionen Menschen soziale Medien, wie Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat. Dabei merkt man oft nicht, welchen Einfluss diese Medien auf uns haben.

Viele Menschen benutzen soziale Medien, weil sie dadurch über das Internet ihre Erlebnisse mit unterschiedlichsten Leuten teilen können. Aber oft werden Jugendliche oder junge Erwachsene durch den hohen Druck der Öffentlichkeit stark beeinflusst.

Die Karikatur zeigt eine Person, die versucht sich von den sozialen Medien „abzugrenzen“. Die hier als Männchen abgebildeten Symbole der Medien (Instagram, Facebook, Twitter) wollen zu ihm rein. Dieses Bild ist dabei wie ein Instagram-Beitrag aufgebaut. Die Kommentare sind auch nicht unterstützend, sondern ziehen die Person durch Beleidigungen und durch ihre gehässige Art weiter runter. Die Karikatur soll ausdrücken, dass uns soziale Medien nicht in ruhen lassen wollen.

Häufig haben Jugendliche oder junge Erwachsene ein schwaches Selbstwertegefühl, welches dadurch entsteht, dass man täglich tausende Bilder von anderen Personen auf tollen Urlauben, mit Statussymbole oder mit einem perfekten Körper sieht. Außerdem können soziale Medien eine Abhängigkeit und ein schnelles Suchtpotential entwickeln.

Laut einer Umfrage der Krankenkasse DAK im Jahr 2018 liegt die durchschnittliche Nutzungsdauer bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren bei 3 Stunden am Tag.

Trotz der Möglichkeit der Verbindung mit den sozialen Medien steht die Person in der Karikatur ganz alleine da. Dies soll aussagen, dass im Internet die Qualität der Freundschaft oft durch die Quantität ersetzt wird. Man kann in heutiger Zeit mit vielen, unterschiedlichsten Menschen auf der ganzen Welt problemlos durch soziale Medien kommunizieren. Diese Menschen hat man meist noch nie getroffen oder wird man nie treffen werden.

Aber soziale Medien haben auch ihre positiven Seiten, wie die einfache schnelle Kommunikation. Dadurch können oft Freundschaften geschlossen bzw. Kontakt gehalten werden. Außerdem hat man die Möglichkeit sich selber durch die Medien zu informieren oder sich weiterzubilden, zum Beispiel auf Onlineplattformen. Man sollte beim Umgang damit aber auch sehr vorsichtig sein, da in soziale Medien oft falsche Informationen(Fake News) auftreten können.

Wir konnten erkennen, dass soziale Medien bereits heute unseren Alltag stark beeinflussen können, im Positiven als auch im Negativen.

Daniel Selener, Florian Rosenkranz, Felix Gahler, Lorenz Birch-Hirschfeld, Stefan Rudi, Klasse 9e
Ludwigsgymnasium in Köthen

Mein Hobby Hundesport

Von Sara Feistauer am 14.03.2019 20:39:21+02:00
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Viele Jugendliche haben heutzutage keine Hobbys mehr, dabei gibt es eine vielfältige Auswahl. Ein Beispiel dafür ist der Hundesport.

Die meisten Jugendlichen wissen gar nicht, dass man mit Hunden verschiedene Sportarten machen kann. Dabei ist Hundesport sehr vielfältig.

Ich mit meiner elfjährigen Schäferhündin Bess vom Herrenhaus Werder.

 

Ich habe den Vereinsvorsitzenden Uwe Lehmann des Hundesportvereins in Radegast interviewt.

Wie oft wird trainiert, wie lange & wann?

Es wird zweimal die Woche nach Absprache im Verein trainiert. Dabei wird dem Hund immer nur Stück für Stück etwas beigebracht. Bis ein Hund komplett ausgebildet ist dauert es ungefähr 3 Jahre. Allerdings lernt der Hund sein Leben lang weiter.

Wie viele Vereinsmitglieder gibt es?

Im Hundesportverein (HSV) Radegast sind 4 Frauen und 8 Männer zwischen 15 und 67 Jahren vertreten.

Durchschnittsalter?

Das Durchschnittsalter im Radegaster Verein liegt bei 50 Jahren.

Muss man etwas Besonderes beachten, wenn man hier trainieren möchte?

Man sollte auf jeden Fall Spaß und die Freude am Tier mitbringen. Außerdem ist der Tierschutz zu beachten und das Tier als auch Mensch gesund sind.

Wie läuft das Training ab?

Der Trainingsablauf ist von Mensch-Hund-Team zu Mensch-Hund-Team individuell. Jeder übt das, was nicht richtig klappt, oder auch einfach nur das, wozu er Lust hat. Die anderen Vereinsmitglieder unterstützen den Hundeführer mit Rat und Tat.

Muss man eine spezielle Kleidung oder Schutzausrüstung tragen?

Man sollte wetterfeste Kleidung anziehen. Eine Schutzausrüstung muss man allerdings als Hundeführer nicht tragen, nur wenn man ein Schutzdiensthelfer ist. Diese Sachen sind im Vereinsheim vorhanden.

Ich mit meinem vierjährigen Schäferhundrüden Max vom Schäferidyll bei einer Bringeübung.

Wie lange gibt es den Hundesportverein Radegast schon?                                                                        

Der HSV Radegast existiert bereits seit 1995.

Was ist für dich das Besondere am Hundesport?

Für mich ist das Besondere am Hundesport der Deutsche Schäferhund, seine elegante Ausstrahlung, sowie das Zusammenspiel von Mensch und Hund.

Was hat dich dazu gebracht, Hundesport zu betreiben?

Das lebenslange Zusammenleben mit Hunden.

Wie lange bist du jetzt schon Mitglied?

Ich mache seit 1982 Hundesport und bin seit Vereinsgründung Mitglied im HSV Radegast.

Was ist an dieser Sportart so besonders?

Ich finde das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier so besonders.

Braucht man bestimmte Voraussetzungen für den Hundesport?

Die Liebe zum Tier ist zwar die einzige, aber auch die wichtigste Voraussetzung.

 

Ein Beitrag von Sara Feistauer

Klasse 9a, Ludwigsgymnasium Köthen

Plastik, Plastik, Plastik – überall Plastik

Von Stefanie am 13.03.2019 12:35:49+02:00
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Auf einer unserer Busfahrten wehte eine Plastetüte im Wind über die Straße. Dort ist uns das erste Mal aufgefallen, wie sehr unsere Umwelt vom Plastik verschmutzt ist. Dieser Tag blieb uns in Erinnerung. Wir gingen nun mit offenen Augen unseren Weg zur Schule. Am Rand der Straße – Plastik. In unseren Federmappen – Plastik. Unser Essen – in Plastik eingewickelt. Von diesem Tag an, fiel uns auf, wie sehr unser Leben von Plastik besessen war.

Daraufhin haben wir eine Umfrage gestartet, um zu sehen, ob Anderen das viele Plastik im Alltag und ihrem Umfeld genauso auffällt. Viele der Befragten sind schon auf die Alternative Stoffbeutel umgestiegen, allerdings sind ihnen andere plastikfreie Möglichkeiten eher unbekannt. Junge Menschen und Familien achten nicht so stark auf ihren Plastikkonsum, da sie weniger Geld zur Verfügung haben und ihnen die Zeit fehlt. Die ältere Generation kann sich ihre Zeit freier einteilen und beim Einkaufen im Supermarkt mehr auf die Verpackung achten und Alternativen suchen.

Uns hat sich die Frage gestellt, ob noch mehr Optionen als der Stoffbeutel existieren. Unsere Recherche hat ergeben, dass es einfache Möglichkeiten gibt, plastikfreier zu leben. So können wir zum Beispiel die Suppenkelle aus Plastik durch eine aus Metall oder Holz ersetzen, die Zahnbürste aus Bambus, sowie die Taschentücherbox aus Karton kaufen und statt Plastikseifenspendern einfach auf Seifenstücke zurückgreifen. Nicht Jedem ist bewusst, dass sich in Hautcreme, Shampoo und Kosmetik auch Plastikteilchen befinden. Hier könnte auf Naturkosmetik umgestiegen werden. Es existieren Apps, mit denen wir die Inhaltsstoffe eines Produkts durch einfaches Scannen der Etiketten herausfinden können. In der Drogerie sind plastikfreie Produkte kaum vertreten. Der Online-Markt bietet hier mehr Chancen.

Plastik landet nicht nur auf unseren Straßen, Bäumen und Äckern, auch die Flüsse und Meere haben mit dem Kunststoff zu kämpfen. Der Umweltschädiger zersetzt sich extrem langsam und muss aufwendig entfernt werden. Der natürliche Zerfall einer Plastikflasche dauert durchschnittlich 450 Jahre. Die Menschheit produziert mehr Plastik, als die Erde abbauen könnte. Jedes Jahr werden mehr als 1 Trillion Plastikbeutel hergestellt, welche eine Zersetzungszeit von 1000 Jahren benötigen.

Warum ist es so schwierig in Deutschland ohne Kunststoffe zu leben? Die grundlegende Basis für einen geringen Verbrauch müsste deutlicher von unseren Gesetzgebern geschaffen werden. Die Discounter und Einkaufsmärkte sind an Hygienevorschriften gebunden, wodurch sie zu Umverpackungen gezwungen sind, die nicht unbedingt notwendig sind. Die Industrie hat kein finanzielles Interesse daran, den Verbrauch und Einsatz von Plastik zu reduzieren. Es existiert kaum ein Anreiz davon wegzukommen, es ist billig, leicht und hygienisch.

Für uns hat sich durch dieses Thema der Blickwinkel auf unser Leben geändert. Jeder kann selber zu seiner sauberen Zukunft beitragen. Wir müssen klein anfangen und jeder Einzelne von uns trägt zum Schicksal der Erde bei. Wir hoffen durch diesen Artikel haben wir das Bewusstsein geschärft, den eigenen Alltag wahrzunehmen und Dinge bei sich selbst zu verändern.

Karikatur: Jennifer Bedla, Jona Iwersen, Luca Gotsch, Wanda Kolze

Text: Jennifer Bedla, Jona Iwersen

Klasse 9e, Ludwigsgymnasium

 

Quellen:

http://www.bigfatbags.co.uk/plastic-bags-environment/

https://utopia.de/galerien/plastik-nein-danke-alternativen-fuer-den-alltag/#1

https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/plastik-kosmetik

Im Rollstuhl durch die Köthener Innenstadt

Von Stefanie am 13.03.2019 12:28:54+02:00
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Oh, wie soll das funktionieren? Das dachten wir uns beim Einstieg in die Rollstühle des Sanitätshauses „Schulz“. Doch die Frage der Funktion war nicht unser das einzige Problem.

(Foto: Wiktoria Blachowiak)

Wir, Paula Grosse, Louis Ahrend, Lina Poguntke und Wiktoria Blachowiak kommen aus der 9D und machten uns an einem an einem Freitag Morgen um 8 Uhr auf den Weg in die Köthener Innenstadt. Auf unserer Fahrt ins Zentrum der Stadt stießen wir auf das erste Problem: Die Obst Ecke. Das Geschäft besaß hohe Stufen und war somit nicht behindertengerecht.

Ein paar Meter weiter sahen wir jedoch 2 Läden mit Rampen, die zum Eingang führen. Dadurch kann jeder Rollstuhlfahrer problemlos hineingelangen. Unser nächstes Ziel war die Drogerie „Müller“. Diese konnten wir ohne Hindernisse befahren. Ebenso gab es einen Fahrstuhl mit dem die Beförderung von oben nach unten gewährleistet werden konnte. Danach fuhren wir gemeinsam zum Rathaus. Auf den Weg dorthin entdeckten wir voller Begeisterung einen Übergang von der einen zur anderen Straßenseite, der das Überqueren der Holperstraße möglich machte.

(Foto: Wiktoria Blachowiak)

Am Rathaus angekommen suchten wir einen Eingang für Rollstuhlfahrer. Diesen fanden wir schließlich ausgeschildert im Hinterhof. Die Redaktion der Mitteldeutschen Zeitung war unser nächster Halt, wo wir auf die Fotografin der Zeitung – Ute Nicklisch warteten. Mit ihr begaben wir uns wieder zu dem vorhererwähnten Rollstuhlübergang, um dort Fotos für die MZ zu machen. Das bereitete uns sehrviel Freude. Wir entschieden uns anschließend eine kleine Pause in der Bäckerei „Rödel“ zu machen, da wir bemerkten, dass rollstuhlfahren sehr anstrengend ist, weil es die Muskulatur des ganzen Körpers beansprucht. Es war zwar möglich in die Bäckerei hineinzugelangen, jedoch kompliziert, da die Tür sehr schmal war.

Als die uns zur Verfügung gestellte Zeit um war. Fuhren wir zu unserer Schule dem „Ludwigsgymnasium Köthen“. Wir begrüßten unsere Sozialkundelehrerin, Ines Engelmann. Der Fahrstuhl der Schule machte es uns möglich in die Häuser 1 und 3 zu fahren. Auf Toilette zu gehen, war sehr umständlich, da es nur eine Behindertentoilette außerhalb der Schulhäuser gibt. Die anderen Toiletten in den Häusern waren alle zu eng, um sie mit einem Rollstuhl betreten zu können.

Um die Mittagszeit gaben wir die ausgeliehenen Rollstühle wieder ab. Schließlich können wir sagen, dass wir das Projekt sehr spannend und interessant fanden. Wir sahen die Welt plötzlich aus einem ganz anderen Blickwinkel, denn als Rollstuhlfahrer begegnet man im Alltag mehr Problemen.

(Foto: Wiktoria Blachowiak)

Man braucht aber auch viel Kraft aus den Armen, um sich fortbewegen zu können. Ein letzter Hinweis an alle: Achtet auf Menschen, die mit einer Behinderung leben müssen.

Paula Grosse, Louis Ahrend, Lina Poguntke und Wiktoria Blachowiak, Klasse 9d, Ludwigsgymnasium in Köthen

 

 

Die Klasse 9c des Ludwigsgymnasiums Köthen

Von S.Westphal am 12.03.2019 09:38:37+02:00
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Klasse 2.0

Von Niklas Tausch am 10.03.2019 16:55:35+02:00
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Der Tag vor meinem veganen Leben:
Der Tag hat gut begonnen. Ich habe in meiner gewohnten Routine früh mein Porridge mit Bananen und Kakaopulver verfeinert und in mich reingeschaufelt. Ein gut gefüllter Bauch erleichtert den Start. Nun noch Anziehen und ab aufs Fahrrad in die Schule. Meine Brotbüchse gut gefüllt mit Äpfeln, Käse, Salamisticks und Nutellabrot bringen mich über den Schultag. Natürlich dürfen wir in der großen Pause die Schule verlassen und uns selber Essen kaufen. In meinem Fall bedeutet das Burger, Currywurst und Co. Als ich nachhause komme esse ich Süßigkeiten und dann erst wieder am Abend etwas. Meistens wird gekocht und es gibt Fleischgerichte oder Süßspeisen. Mit anderen Worten alles läuft bestens. Ich bin satt und zufrieden. Da ich regelmäßig zum Fußballtraining gehe, ist meine kohlenhydratreiche Ernährung aus meiner Sicht völlig in Ordnung.
Dann kam der Tag an dem unsere Lehrerin uns mitteilte, dass wir jetzt an dem Projekt Klasse 2.0 teilnehmen. Meine Klasse hat sich dann unter der Überschrift gesunde Ernährung für das Thema „vegan leben“ entschieden. Aus meiner Sicht war das eine gute Entscheidung und ich war voll motiviert. Sieben Tage vegan leben… Cool! Da mache ich mit. Kann ja nicht so schwer sein. Vegan hatte ich schon oft gehört und auf Nahrungsmitteln gelesen. Prima!
Zuhause angekommen musste ich allerdings erstmal googeln was das genau für mich bedeutet und wie die vegane Ernährung funktioniert. Schock! Keine Milch… keine Eier… kein Fleisch… Ich hatte schon jetzt keinen Bock mehr. Wenn man dann seine bisherige Ernährung hinterfragt, bleibt nicht mehr viel übrig was man essen kann, denn fast mein komplettes alltäglichen Essen war definitiv nicht vegan. Zum Glück zog meine Familie mit und wir beschlossen gemeinsam sieben vegane Tage zu verbringen.
Das hieß vor allem erstmal sehr viel Informationen sammeln und komplett neu einkaufen. Wir haben uns dafür entschieden zusätzlich ein, natürlich veganes, Nahrungsergänzungsmittel mit allen benötigen Vitaminen (z.B. Vitamin B12) zu uns zu nehmen. Noch während unserer Vorbereitungen stellte sich heraus, dass diese Art zu leben vor allem kostspielig ist.
Dann starteten wir durch! Für viele Sachen auf die wir verzichten mussten gab es im Internet andere Rezeptvorschläge oder im Supermarkt schon fertige Alternativen. Wobei Tofu definitiv kein Fleisch ist und vegane Würstchen uns persönlich auch nicht schmeckten. Unsere Gaumen sind halt seit Jahren auf Fleisch geprägt und das merkt man auch. Sicherlich spielt es auch eine Rolle, dass wir die vegane Lebensweise ja nicht aus einer Überzeugung heraus leben, sondern es für uns halt „nur“ ein Experiment war. Da ist man wahrscheinlich kritischer.
Der Tag mit meinem veganen Leben:
Der Tag hat begonnen. Ich esse nun Haferflocken mit Banane in Mandelmilch. Eigentlich ziemlich lecker und mal was Neues. Mein Bauch ist weiterhin gut gefüllt und ich vermisse früh nichts. Meine Brotbüchse für die Schule enthält jetzt Äpfel, Gurke, Möhren und dazu eine Vollkornschnitte mit veganem Brotaufstrich. Auch hier bin ich zufrieden. Nun kommt mein Problem. Nach wie vor verlassen wir in der großen Pause die Schule. Allerdings kann ich mir nichts Warmes zu Essen kaufen, denn es gibt im Umfeld der Schule keinen Imbissstand mit veganem Essen bzw. weiß ich nicht was in dem fertigen Essen drin ist. Das nervt mich so richtig! Ich bin froh, wenn das vorbei ist. Zuhause habe ich wieder eher keine Probleme, denn wir haben viele leckere, vegane Rezepte gefunden, die wir jeden Tag abends kochen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass ich die sieben Tage zwar nicht leiden musste, aber es doch nicht so unproblematisch war, wie ich anfangs dachte. Für mich hat es sich leider so angefühlt, als würde mir was fehlen. An Tag acht haben meine Familie und ich uns alles nochmal durch den Kopf gehen lassen und unsere Erfahrungen für diesen Bericht zusammengetragen. Und zwar bei einem schönen Grillabend mit Steak und Bratwurst.
Niklas Tausch, Klasse 9c
Ludwigsgymnasium Köthen

Minimalismus

Von Ben Spura am 10.03.2019 16:16:21+02:00
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Minimalismus…

Wie komme ich zu diesem Thema?

Wer bin ich?

Also als erstes muss ich sagen, dass dieses Leben im Überfluss allgegenwärtig in unserer Gesellschaft ist.

Niemand möchte minimalistisch leben, weil natürlich alle den Standard bzw. Lebensstil gewohnt sind, den sie dauerhaft behalten wollen oder den andere ihnen vorleben.

Diese Gewohnheiten, all die Selbstverständlichkeiten in den Supermarkt zu gehen und sich die Lebensmittel zu kaufen auf die man gerade Lust hat, in Kleidungsgeschäfte, weil man denkt mein Schuhe sind zu alt oder meine Jacke gefällt mir nicht mehr.

Ich selbst habe heute noch 2 Paar Schuhe, die ich trage bis sie nicht mehr zu tragen sind. Demnach lege ich auch keinen Wert auf gesellschaftliche Ideale oder Markenkriege. Lange hatte ich nicht die Möglichkeiten sämtliche Dinge zu kaufen und Unmengen Geld auszugeben für Dinge, die nicht von Nöten sind, weshalb ich es heute auch nicht tue.

Von vor ein paar Jahren, als ich noch in der achten Klasse war und wir nicht die finanziellen Mittel hatten, bin ich es eben gewohnt mit weniger klarzukommen und an der einen oder anderen Ecke auf Nichtigkeiten zu verzichten und sparsam zu sein.

Selbstverständlich hat jeder ( ich inbegriffen ) irgendein Laster, seien es Zigaretten, Handy’s, Mode o.Ä. Aber es kann keinem Schaden es zu minimieren, sodass nicht schon Mitte des Monats ein Loch in der Geldbörse oder vieleicht im Kühlschrank ist.

Deswegen lass auch mal etwas aussenvor und legt euer Geld zurück, denn wer weiß schon was morgen im Schaufenster steht?

Ben Spura, Klasse 9b

Ludwigsgymnasium Köthen