Gut Holz bei der SG Drosa e. V.

ein Interview von Vincent Börsch und Friedrich Stolze, Klasse 8a, Freie Schule Anhalt

 

Der Kegelverein SG Drosa e.V. wurde 1956 gegründet, Ronny Börsch gab uns aus Liebe zum Sport ein Interview über seinen Club.

Wie lange kegeln Sie schon und wie lange in Drosa?

Ich kegele noch nicht lange. Das erste Mal habe ich im September gekegelt und das dann auch in Drosa.

Wie läuft bei ihnen im Regelfall ein Training ab?

Ein Training beginnt damit, dass sich die beiden Kontrahenten „Gut Holz“ wünschen, anschließend haben beide Spieler 15 Würfe „in die Vollen“ d.h. man kegelt so, wie es auch beim Bowlen abläuft. Nach den 15 Würfen hat man weitere 15 Würfe für das sogenannte „Abräumen“. Hierbei muss man versuchen, so viel Kegel wie möglich „abzuräumen“. Wenn man z.B. sechs Kegel getroffen hat, dann muss man im nächsten Zug versuchen, die noch drei stehenden Kegel zu treffen. Nachdem beide Spieler ihre 30 Würfe aufgebraucht haben, gewinnt derjenige, welcher mehr „Holz“ hat. Mit Holz ist in diesem Sinne die Punktzahl gemeint.

Wie oft und wann trainieren Sie in der Woche?

Wann wer trainiert, ist immer unterschiedlich. Das Training findet Dienstag, Mittwoch und Donnerstagvon 16.00 bis 22.00 Uhr statt. Diese ungewöhnliche Trainingszeit liegt daran, dass wir in Drosa nur vier Kegelbahnen haben und nicht alle gleichzeitig trainieren können.

In welcher Kegelliga spielt ihr Team?

Wir kegeln derzeit in der Kreisklasse.

Wie sind Sie zum Kegeln gekommen?

Ronny Börsch auf der Drosaer Kegelbahn (Foto: Vincent Börsch)

Ich habe früher Fußball gespielt, doch das wird mit der Zeit viel zu anstrengend im läuferischen sowie im konditionellen Bereich. Aber ich wollte mich weiterhin sportlich beschäftigen und habe mich dann für das Kegeln entschieden, da es mir viel Spaß bereitet.

Haben Sie schon ein Punktspiel für die SG Drosa e. V. bestritten?

Nein, leider noch nicht. Aber am Samstag findet meine erste Partie gegen Lok Dessau statt.

1 Kommentar zu „Gut Holz bei der SG Drosa e. V.“

  1. Hallo Ihr beiden Reporter, warum habt Ihr ausgerechnet Ronny interviewt? Weil es (wahrscheinlich) der Bruder von Vincent ist? Was ist damit sagen will: Für den Leser muss erkennbar sein, warum der Interviewpartner relevant/wichtig/interessant ist. Nun ist Ronny in seinem Verein offenbar das jüngste Mitglied, was die Frage „Warum gerade er“ geradezu aufdrängt. Ach ja, da ich mich beim Kegeln ein bisschen auskenne: Das Spiel in die Vollen hat mit Bowling gar nichts gemein. Das ist einfach sachlich falsch. Aber ich will Euren Text nicht schlechter machen als er ist. Und Ihr habt sogar ein Foto geliefert. Das verdient ein Extra-Lob.

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