Monthly Archives: Februar 2019

Mülltrennung – Wir versinken im Plastikmüll

Von Evelin Wertmann am 28.02.2019 22:08:13+02:00
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Dessau- Haben Sie sich eigentlich auch schon mal gefragt, was mit Ihrem ganzen Müll passiert? Plastikmüll ist ein Problem, das uns alle angeht. Wir, die Schülerinnen Leonie Hohndorf und Evelin Wertmann, haben uns im Umweltbundesamt über die Mülltrennung informiert. Dafür haben wir ein Interview mit dem Mitarbeiter Matthias Fabian geführt, welcher sich auf das Thema Verpackungsentsorgung spezialisiert hat. Das Umweltbundesamt findet es wichtig, den Müll zu trennen und den Verpackungsmüll zu recyceln, denn täglich werden Tonnen von Müll produziert. Durch die richtige Mülltrennung können die Sortieranlagen optimal arbeiten und wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden.

Was passiert mit dem Gelben Sack?
Matthias Fabian: Der Gelbe Sack wird abgeholt und in eine Sortieranlage gebracht. Dort werden die Säcke aufgerissen und über ein Fließband transportiert. Es gibt verschiedene Sortierschritte, die die unterschiedlichen Materialien voneinander trennen, wie z.B. einen Magneten, einen Wirbelstromabscheider, ein Gebläse, ein Sieb und Nahinfrarotscanner.

Wird bei der Sortieranlage auch per Hand sortiert?
Matthias Fabian: Bevor das ganze Plastik mit dem Scanner sortiert wird, geht es oft durch eine Kabine, wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schauen, dass keine Sachen dabei sind, die beim Recycling Probleme bereiten können. Jedoch wird Plastik normalerweise nicht einzeln per Hand sortiert.

Müll ist für viele Leute unwichtig – wieso dann der ganze Aufwand?
Matthias Fabian: Für die Umwelt ist ganz wichtig, dass man den Müll richtig trennt, da für die Herstellung einer Plastikflasche viel Energie benötigt wird. Die Energie, die in dem Material selbst ist, kann beim Verbrennen zurückgewonnen werden, aber die Energie, die für die Herstellung benötigt wird, geht verloren. Deshalb ist es wichtig, den Müll zu recyceln. Das geht nur, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher ihren Müll richtig trennen und Verpackungen in den Gelben Sack werfen.

Herr Fabian, wie kann man seinen Plastikverbrauch im Alltag reduzieren?
Matthias Fabian: Es ist wichtig, dass man guckt, ob es Sachen zu kaufen gibt, die keine unnötige Verpackung haben, wie beim Obst oder Gemüse. Bei Getränken gibt es die Option, sich Mehrwegflaschen zu kaufen. Somit kann sich jeder die Frage stellen „Möchte ich eine Einwegflasche oder einen Getränkekarton wirklich kaufen oder gibt es Alternativen?“. Denn der Abfall, der gar nicht erst entsteht, ist am besten.

      Leonie Hohndorf, Evelin Wertmann

         Ludwigsgymnasium Köthen, 9a

Interview mit dem Oberbürgermeister über das Thema: Wie behindertengerecht ist Köthen?

Von MaxFritsche am 26.02.2019 20:27:40+02:00
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Interviewer: Zum Rathaus gibt es einen ebenen Überweg. Warum gibt es solche Übergänge nicht an mehr Stellen?

Oberbürgermeister: Es ist immer eine Frage des Geldes. Wir werden auch mehr bauen, man kann aber auch umsichtiger gucken. Als Beispiel, es gab viele Leute die zu mir gesagt haben, wenn ich an der Giebelseite des Rathauses bin und ich möchte zur Commerzbank, dann fahre ich über so ein Löbejüner Porphyr Pflaster und da holpert es. Wenn ich aber ein klein wenig übers Eck fahre, jeweils abgesenkte Borde, jeweils ein ordentlicher Fahrweg, insgesamt aber vielleicht 10 Meter länger. Wir machen das ja nun schon seit Jahren und ich durfte jetzt 2 Mal dabei sein, dass der Behindertenverband von Köthen die sogenannte Rolli-Tour angeboten hat. Die Rolli-Tour wird es jetzt im Mai wieder geben, und da sucht sich der Behindertenverband Wege und Strecken aus, auf denen täglich die Rollstuhlfahrer unterwegs sind und dann gibt es Hinweise an uns wo wir was zu machen haben. So ist auch der Überweg zum Rathaus erneuert worden. Auf diese Weise haben wir auch noch andere Absenkungen gemacht und ich bin immer froh und das ist für mich hilfreich, wenn Bürger mit offenen Augen durch Köthen laufen und einem dann auch Hinweise gegeben werden wo die größten Probleme sind, man sieht nicht immer alles selber. Das ist mir wichtig, weil nur gemeinsam kann man etwas verändern, das kann der eine hier oben im Rathaus auch nicht alleine. Wir müssen dann aber auch immer miteinander abwägen, inwiefern ist das Ganze auch finanzierbar und das ist eben auch immer eine Sache die dabei eine große Rolle spielt, aber wie gesagt wir haben schon viele Borde abgesenkt und haben schon viele Furten, wie man so sagt, gebaut, das ist also schon passiert.

Interviewer: In manchen Straßen, zum Beispiel in der Leipziger Straße, ist es sehr aufgefallen, dass der Fußgängerweg sehr uneben und sehr schräg war. Wieso werden diese Wege nicht restauriert?

Oberbürgermeister: Es gab mal die Möglichkeit von Fördermitteln, dass man finanzielle Unterstützung bekommen hat. Man muss immer davon ausgehen, wenn ich in Köthen oder woanders eine Straße baue, gibt es 3 Leute die beim Straßenbau finanziell beteiligt werden. Das ist einmal der Bürger, dann ist es die Kommune und dann ist es das Land, das mit Fördermitteln unterstützt. Seit einigen Jahren gibt es dieses Förderprogramm nicht mehr so groß, das heißt sämtliche Belastungen kommen auf den Bürger und auf die Kommune. Die Kommune, die Stadt, hat nun gesagt, um eine bestimmte Gerechtigkeit hinzubekommen, Gerechtigkeit ist ja ganz schwer, deshalb sage ich eine bestimmte Gerechtigkeit hinzubekommen, werden die Straßen entsprechend klassifiziert. Das heißt eine verkehrsberuhigte Zone, eine Straße die nur Anlieger benutzen, wo kein Durchgangsverkehr für Fremde ist die also woanders wohnen aber da durchfahren müssen, da muss eben der Anlieger mehr bezahlen, weil er einen größeren Nutzen hat. Wenn aber der Nutzen für solch eine Straße oder einen Fußweg auch für Leute, die in einem Wohngebiet weiter hinten wohnen, ist, dann zahlt die Stadt mehr. Da gibt es eine Satzung, da ist das direkt aufgeschrieben und dann ist auch festgelegt welche Rangigkeit welche Straße hat und jetzt müssen wir, ich muss sagen so Leid es mir tut, uns wirklich davon leiten lassen, wo ist die Verkehrssicherungspflicht nicht mehr gegeben. Das heißt, wo ist der Fußweg in so einem Zustand, dass wenn dort jemand langläuft, dass er im Grunde genommen stolpern kann, hinfallen kann, weil der Fußweg total kaputt ist. Also wenn diese Verkehrssicherungspflicht nicht mehr gegeben ist, dann ist die Situation dann habe ich zu handeln, so haben wir in der Stadt Köthen auch einen Straßenkontrolleur, dessen Aufgabe darin besteht, die Straßen und Gehwege in einem bestimmten Rhythmus abzufahren, anzugucken, kleine Sachen selbst zu machen, aber auch zu dokumentieren, dass am Freitag zum Beispiel da noch kein Loch gewesen ist. Also am Freitag war diese Straße in Ordnung und wenn jetzt am Montag oder Dienstag dort jemand stürzt oder ähnliches, dass wir den Nachweis haben es war alles in Ordnung gewesen. Und es ist also unsere Pflicht, wenn die Verkehrssicherung nicht mehr gewährleistet ist, wenn das also eine totale Stolperstraße ist, dann gibt es gerichtliche Hinweise, wenn das Loch tiefer ist als so und so viele Zentimeter, dann ist die Verkehrssicherungspflicht nicht mehr gegeben, dann haben wir sofort zu handeln und bei anderen Gehwegen handeln wir dann wenn unser Geldbeutel das hergibt beziehungsweise dann auch der Geldbeutel der Anlieger. Dann gibt es natürlich jetzt, wir sind nochmal zurück zur Leipziger Straße, das ist nun eine sehr komplizierte Straße, weil dort stehen schon ganz lange viele Bäume und es ist auch viel Unebenheit in den Fußwegen durch das Wurzelwerk der Bäume und wir wollen ja eine grüne Stadt bleiben und jetzt haben wir ein bestimmten Kompromiss, denn so weit wie ich eine Wurzel wegnehme, geht auch oben die Krone ein und mit diesem Kompromiss muss man umgehen können. Das ist also praktisch noch ein zweiter Teil wo man eben im Endeffekt sagt, es geht noch, die Verkehrssicherungspflicht ist gewährleistet, es ist keine schöne Straße oder kein schöner Fußweg, aber ein anderer ist vielleicht wichtiger.

Interviewer: Diese Fördermittel vom Land, wieso gibt es die in der Form nicht mehr?

Oberbürgermeister: Da wurde die Gesetzeslage verändert. Das Land hat vor 3, 4 Jahren entschieden, dass es von der Gesetzeslage so ausgeht, diese Förderung bekommt der jeweilige Landkreis, so auch unser Landkreis, der Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Die Landkreise können diese Förderung für sich verwenden oder den Kommunen weitergeben. Nun bekommt der Landkreis Anhalt-Bitterfeld insgesamt für die kommunalen Straßen und seine eigenen Straßen etwas über 2 Millionen Euro pro Jahr. Diese 2 Millionen Euro reichen bei Weitem noch nicht mal für seine aus, und aus dem Grund sagt er eben können wir nur sehr wenig an die Kommunen an Förderung abgeben. Ja, also da beißt sich irgendwas, viele fragen sich, warum kommt auf diese Straße neuer Asphalt drauf, das war doch noch gar nicht nötig, und bei dieser Straße und bei diesem Fußweg da stolpert man im Dunkeln, wenn da noch eine Laterne kaputt ist, aber, das ist eben der Unterschied, die Straße wo der Asphalt abgefräst wird und neuer draufkommt, ist meist eine Bundesstraße. Der Bund kommt mit seiner Werterhaltung hinterher, vergisst aber dabei uns Kommunen Geld zu geben für unsere eigene Werterhaltung. Ob mit Absicht oder nicht, das weiß ich nicht, aber so ist es eben halt. Ich schimpfe als Bürgermeister, die Bürger schimpfen, und die schimpfen dann über mich.

Interviewer: Setzt sich die Stadt Köthen anderweitig für Behinderte ein?

Oberbürgermeister: Ja also ich habe ja grad das Beispiel genannt das wir mit dem Behindertenverband zusammenarbeiten, wenn es um Straßen, Wege und Plätze geht. Ein anderesBeispiel ist, das es angeregt ist, dass öffentliche Gebäude alle barrierefrei zu erstellen sind.Barrierefrei heißt ja, dass nicht nur der Gehbehinderte das öffentliche Gebäude erreichen kann und zum Oberbürgermeister kommen kann, sondern auch der Blinde oder der Hörgeschädigte. Wenn wir jetzt über Leute mit Behinderungen sprechen, müssen wir also mehrere Gruppen sehen und so haben wir zum Beispiel im Rathaus einen Fahrstuhl. Im Fahrstuhl wird angesagt auf welcher Etage man sich befindet, da der Blinde es ja nicht weiß und da haben wir zum Beispiel einen Teil getan. Gucken wir weiter. Alle Bushaltestellen die wir neu ausbauen, bauen wir barrierefrei aus. Es ist ja so, dass die Busse jetzt immer häufiger tiefer gelegt sind. Dass also das Aussteigen einfacher wird, aber es soll genau auf der Ebene ausgestiegen werden, wo der Fußweg begingt. Diese Höhen halten wir bei Sanierungen jetzt ein. Ganz frisch haben wir heute vom Landkreis Fördermittel bekommen, zum Beispiel für eine Buseinstiegsstelle an der Ratke Schule, sodass wir die neumachen können. Der Bordstein vorne bei den Bushaltestellen, der hat an den Steinen ja so viele kleine Hubbel. Das hat wieder mit den Blinden zu tun, dass wenn sie dort lang gehen, wissen das dort die Straße und die Bushaltestelle ist. Das sind also Sachen wo wir unserer Pflicht nachkommen und versuchen so etwas barrierefrei zu errichten. Was mich dabei stört ist der Vandalismus. Wir haben zum Beispiel erst letztes Jahr an der Sporthalle der Hahnemann Schule den Fahrgastunterstand neugemacht und jetzt sind schon wieder Seitenscheiben zerschlagen und so etwas find ich eben überhaupt nicht gut. Und ja es gibt bei öffentlichen Gebäuden noch mehr Zwänge. Gucke ich mir die Bibliothek an mit seiner Barrierefreiheit, hier haben wir noch Möglichkeiten das zu verbessern. Das muss man auch ganz ehrlich sagen, aber wir versuchen es Stück für Stück.

Interviewer: Würden Sie in Bezug auf Rollstuhlfahrer, Köthen als behindertenfreundlich bezeichnen?

Oberbürgermeister: Aus meiner Sicht ja, aber ich saß noch nie im Rollstuhl. Ich habe mal eine halbe Stunde bis eine Stunde einen Rollstuhl geschoben. Man sieht ja als Rollstuhlfahrer, Fahrradfahrer, Autofahrer, Fußgänger seine Wege immer mit ganz anderen Augen. Aus meiner heutigen Sicht sag ich ja, es ist gut ausgebaut die Stadt Köthen. Es gibt natürlich immer noch Ecken und Enden wo etwas zu verbessern ist, aber dazu kommen wir eben mit den Rollstuhlfahrern ins Gespräch um zu hören ob da die gleiche Auffassung ist, denn sie sehen es ja mit anderen Augen. Was mir zum Beispiel nicht gefällt, dass sag ich auch ganz ehrlich aber da habe ich eben kein Einfluss drauf. Wenn ich Rollstuhlfahrer bin und ich möchte in Köthens Innenstadt eine Gaststätte betreten. Komme ich in die Gaststätte rein? Das Brauhaus zum Beispiel oder das Caruso. Komm ich da rein und wo sind die Sanitäranlagen? Bei dem einem sind sie im Keller und bei dem anderen sind sie eine Etage höher, also nicht gerade gut. Im Rathaus haben wir eine barrierefreie Sanitäranlage. Ich weiß die Stadtscheune, die im Moment noch saniert wird, da werden die Toiletten alle ebenerdig eingebaut. Das ist dann wieder freundlich, wo ich aber eben kein Einfluss draufhabe.

Interviewer: Wo denken Sie gibt es das größte Problem für die Rollstuhlfahrer?

Oberbürgermeister: Wenn ich wüsste wo das größte Problem ist, würde ich mich schämen, wenn ich es nicht abgestellt hätte.

Interviewer: Grade bei den Geschäften ist uns aufgefallen, dass 3-4 Läden diese Rampen haben um in den Laden mit einem Rollstuhl reinkommen zu können und die anderen Läden teilweise so unpraktisch hohe Stufen haben, dass man ohne Hilfe erst gar nicht und mit Hilfe sehr beschwerlich reinkommt. Wogegen sie jetzt nichts machen können, weil es privat ist.

Oberbürgermeister: Aber das könnt ihr in euren Artikel reinschreiben und dann bin ich ja Mitglied der Köthener Werbegemeinschaft. Das heißt nicht Ich, sondern die Stadt Köthen. Und das ist ja überhaupt nicht schlimm, wenn man als Werbegemeinschaft den Behindertenverband einladen und ihn einfach mal fragen ob er als Behindertenverband für seine Mitglieder Probleme in der Innenstadt sieht. Und vielleicht sagt der Behindertenverband, es gibt von mir einen Aufkleber an die Schaufensterscheibe eines Ladenlokals, dass jeder Behinderte weiß wo er reinfahren kann und ordentlich bedient wird.

von Maximilian Amthor und Max Fritsche aus der Klasse 9D des Ludwigsgymnasiums Köthens

 

9c Interview Vegane/Vegetarische Ernährung – Chefarzt für Gastroenterologie

Von leareissig am 26.02.2019 09:24:50+02:00
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Sehr geehrter Herr Dr. med. Frost,
Wir sind drei Schüler der Klasse 9c (15 Jahre alt) des Ludwigsgymnasium Köthens und schreiben für die Mitteldeutsche Zeitung im Rahmen des Sozialkundeunterrichts an einem Bericht über die vegane und die vegetarische Ernährungsweise, da diese unter uns Jugendlichen immer häufiger zunimmt. Dabei möchten wir diese Ernährungsweisen auch selber für eine Woche austesten. Jedoch fehlt uns das zu diesem Zweck notwendige Expertenwissen. Daher wäre es eine große Hilfe, wenn Sie uns folgende Fragen beantworten könnten:
1. Was haben wir unter Gastroenterologie zu verstehen?
Die Gastroenterologie umfasst die Abklärung und Behandlung von Erkrankungen des gesamten Verdauungstraktes: von der Speiseröhre über den Magen und den Dünndarm, die Leber, Galle und die Bauchspeicheldrüse bis zum Dickdarm und Darmausgang.
2. Worin bestehen mögliche Risiken für uns Jugendliche, wenn wir uns vegetarisch oder vegan ernähren.
Zunächst einmal ist es nötig, sich über vegetarische und vegane Ernährung genau zu informieren. Vegetarier müssen über Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe genau Bescheid wissen. Besonders Jugendliche, die sich noch im Wachstum befinden, haben einen erhöhten Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen. Diese Vitamine (z.B. Vitamin B2 oder Vitamin B12) und Spurenelemente (Zink, Jod, Calcium, Eisen) sind beispielsweise in tierischen Produkten in größerer Menge enthalten bzw. leichter resorbierbar. Ein Mangel an diesen Nahrungsbestandteilen könnte z.B. bei Heranwachsenden zu Blutarmut, Wachstumsstörungen oder vermehrter Neigung zu Infektionen führen!
3. Hat diese Ernährungsweise auch positive Auswirkungen auf unseren Körper?
Prinzipiell wird angenommen, dass bei vegetarischer/ veganer Ernährung ein geringeres Risiko für Herz/Kreislauf-Erkrankungen besteht, da z.B. der Blutfettstoffwechsel (u.a. Cholesterin) durch pflanzliche Ernährung positiv beeinflusst wird. Außerdem haben Vegetarier rein statistisch eine geringere Wahrscheinlichkeit Übergewicht zu entwickeln. Beides dürfte jedoch eher die Folge einer bewussteren Ernährungsweise sein als direkte Folge der pflanzlichen Ernährung.
4. Gibt es Nahrungsergänzungsmittel, die Sie für eine fleisch- oder generell tierproduktfreie Ernährung empfehlen?
Soweit ich weiß, gibt es ausführliche Ernährungspläne von Fachgesellschaften (z.B. VEBU, Deutsche Gesellschaft für Ernährung etc.) und Ernährungsberatern. Wenn man sich an diese Vorgaben hält, dürften kaum Mangelerscheinungen auftreten. Meiner Erfahrung nach sind solche Ernährungspläne nicht immer alltagstauglich, insbesondere, wenn man sein Essen z.B. arbeitsbedingt auswärts (Kantine) einnehmen muss.
5. Wie stehen Sie zu diesem „Trend“ unter Jugendlichen?
Wie jede streng einseitige Ernährungsweise halte ich auch die strenge vegetarische / vegane Ernährung für problematisch. Eine bewusste und ausgewogene Ernährung ist sicher wünschenswert und sinnvoll, kann aber natürlich auch mit tierischen Produkten erreicht werden. Ein eindeutiger gesundheitlicher Nutzen ist im Vergleich vegetarische Ernährung vs. ausgewogene Normalkost nicht zu erwarten.
Meiner Meinung nach stehen bei den Beweggründen für eine vegetarische Ernährung auch eher ethische (Protest gegen Massentierhaltung oder Ablehnen des Tötens von Tieren) Gründe oder Umweltschutzgründe (Stichwort : „pupsende Kühe“) im Vordergrund.
6. Wären Sie damit einverstanden, wenn wir unser Interview in der Mitteldeutschen Zeitung/ im Blog der Mitteldeutschen Zeitung im Rahmen des Projektes „Klasse 2.0“ (Schüler üben sich als Journalisten) veröffentlichen und wir dabei Ihren Namen und Ihre Berufsbezeichnung angeben?
Ja.
Die Antworten zu den Fragen lieferte:
Dr. med. Martin Frost, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie
7. Wären Sie damit einverstanden, wenn wir Ihr Foto von der Helios-Hompage verwenden würden, um unseren Artikel anschaulicher zu gestalten?


Helios Kliniken GmbH, Thomas Oberländer
Wir bedanken uns im Voraus, dass Sie sich die Zeit genommen haben, um unsere Fragen zu beantworten!!!
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Tag!
Freundliche Grüßen von der Klasse 9c des Ludwigsgymnasiums Köthen.

Klasse 8b – Freie Schule Anhalt, Köthen

Von Ari Schramm am 21.02.2019 21:58:35+02:00
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Klasse 8b, Freie Schule Anhalt, Köthen (Foto: Ari Schramm)

Das sind wir: extrovertiert, stubenrein, humorvoll, liebenswürdig, süß, sympathisch, talentiert, offen für alles Neue, essenbegeistert, anonyme Nutellaabhängige, Reisegruppe „crazy“, Dekoklasse, einzigartig, laut, kreativ – die Lehrer lieben uns!

Klasse 8a – Freie Schule Anhalt, Köthen

Von Ari Schramm am 20.02.2019 11:56:15+02:00
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Klasse 8a, Freie Schule Anhalt, Köthen (Foto: Ari Schramm)

Klasse 8a, Freie Schule Anhalt, Köthen

Das sind wird: extravagant, einzigartig, einfach toll, kreativ, voller Teamgeist, Köthens Elite, bekannt für Ordnung und Sauberkeit und vor allem so bescheiden! 🙂

Du bist, was du isst – die Schülerfirma der FSA

Von Ari Schramm am 13.02.2019 12:43:40+02:00
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von Celina Alter, Marja Reuter, Ben Hädicke, Leonard Heidenreich und Renatus Kranz, Klasse 8a, Freie Schule Anhalt

Foodbar4you – für den Artikel befragten wir Schülerfirma-Chefin Magret Seewald.

Wie ist die Schülerfirma entstanden?

Heike Makk (Schulleiterin der Freien Schule Anhalt) hatte die Idee, eine Schülerfirma an Ihrer Schule zu gründen, da sie aber zu beschäftigt dafür ist, hat sie Margret Seewald gefragt, ob sie das übernehmen möchte, was Margret Seewald natürlich positiv beantwortete. Anfangs waren es nur ein paar Mitarbeiter und ein paar Ideen, was gemacht bzw. verkauft werden sollte. Mit der Zunahme der Mitarbeiter nahmen auch die Ideen zu.

Wie viele Mitarbeiter gibt es zur Zeit?

Zur Zeit arbeiten laut Margret Seewald circa 20 Mitarbeiter (Schüler ab der fünften Klasse) in der Schülerfirma.

Was ist das Konzept der Schülerfirma?

Wir (die Mitarbeiter der Schülerfirma und Margret Seewald) achten auf saisonal (=nur Früchte/ Gemüse, die gerade in der Saison wachsen), regional (=aus der Region), Fairtrade (=kontrollierter Handel, wo Mitarbeiter, die das Produkt herstellen, dafür bezahlt werden und keine Kinderarbeit) undBio (=Fleisch, Milchprodukte, Obst, Gemüse aus biologischem Anbau).

Wann gibt es was zu essen?

Montag, Dienstag und Donnerstag gibt es Müsli und andere Kioskartikel, wie Getränke und Joghurt. Dienstag und Donnerstag nach der Schule treffen sich die Mitarbeiter der Schülerfirma unter der Leitung von Margret Seewald, um für den darauf folgenden Tag etwas Leckeres zu kochen, um Kunden anzulocken und diese mit essen zu versorgen.

einige Mitarbeiter der Schülerfirma in der firmeneigenen Küche (Foto: Ben Hädicke)

Foodbar4you-Mitarbeiter-Interview

Nach dem Interview mit der Chefin haben wir noch zwei Mitarbeiter aus der fünften Klasse interviewt (Linda Märker und Jule-Marie Trehkopf):

Wie bist du auf die Idee gekommen, in die Schülerfirma einzusteigen?

„Die AG Schülerfirma hat sich spannend angehört. Wir wollten sehen, mit welchen Lebensmitteln welches Essen zubereitet wird und entdecken, wer alles kommt, um das Essen zu probieren.“ (Jule-Marie)

Was findest du an der Schülerfirma gut, was kann man deiner Meinung nach verbessern?

„Gut finden wir, dass wir so viel leckeres Essen kochen und das so viele Kunden kommen, um das Essen zu essen. Verbessern könnte man, dass nicht mehr so viel überzogen wird, wir verpassen manchmal unseren Bus.“ (Jule-Marie und Linda)

Seid ihr zufrieden mit dem, was ihr da macht bzw. dass ihr dabei seid?

„Ja, wir sind zufrieden mit dem, was wir da machen und empfehlen die Schülerfirma an andere Schüler unserer Schule weiter.“ (Jule-Marie und Linda)

Habt ihr mal mitgegessen? Wie schmeckt euch das essen?

„Wir haben schon öfter mitgegessen und das Essen schmeckt gut. Zwar etwas anders, weil die Zutaten saisonal, regional, Fairtrade und Bio sind, aber es schmeckt sehr lecker!“ (Linda)

Sind Altersfreigaben bei Videospielen 2018 noch aktuell?

Von Ari Schramm am 13.02.2019 12:31:09+02:00
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von Tim Lehmann, Tom-Niklas Scherfel und Leonard Schulz, Klasse 8b, Freie Schule Anhalt

In einer Umfrage unter Jugendlichen im Alter von ca. 14 Jahren haben wir gefragt, welche der 5 bestbewerteten Spiele von 2018 wohl im Interessenbereich der Schüler liegen. Folgende Spiele haben es in die Top 5 geschafft:

„Red Dead Redemption 2“ (USK 18) gefällt 97% der Google Nutzer und ist ein Open-World-Action-Adventure im wilden, wilden Westen.

„Forza Horizon 4“ (USK 6) gefällt 97% der Google Nutzer und ist ein Open-World-Rennspiel, in dem es erstmals wechselnde Jahreszeiten gibt.

„Jurassic World Evolution“ (USK 12) gefällt 97% der Google Nutzer und ist ein Wirtschaftssimulator in dem es mit Dinosauriern basierend auf der Kinofilmreihe „Jurassic Wolrd“ rasant zugeht.

„Frostpunk“ (USK 12) gefällt 97% der Google Nutzer und ist ein Strategie- und Survivalspiel, indem man statt Erderwärmung mit der nächsten Eiszeit zu kämpfen hat.

„Detroit become Human“ (USK 16) gefällt 98% der Google Nutzer und ist ein Action-Adventure einer Zukunft voller Roboter.

Am besten hat mit einer Bewertung von 4,6 von 5 Punkten „Red Dead Redemption“ abgeschnitten. Obwohl dieses Spiel nicht im Altersfreigabebereich liegt, kurz USK. Die USK Freigebe ist eine Selbstkontrolle der Altersfreigabe und bedeutet so viel wie „Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“. Die USK bezieht sich auf jugendschutzrelevante Inhalte durch Begutachter, denen das Spiel präsentiert wird und die einzelne Passagen selber spielen. Viele Jugendliche Ignorieren bewusst die vorgeschriebene Selbstkontrolle und das für sie ganz natürlich. Frostpunk liegt mit ein Durchschnitt von 4,0 Punkten noch ganz gut im Rennen. Jurassic World Evolution wurde mit akzeptablen 3,4 Punkten bewertet. Detroit become Human, ein allgemein sehr beliebtes Spiel wurde mit nur 3,2 Punkten ziemlich schlecht gewertet. Forza Horizon 4 liegt wohl nicht im Beliebtheitsbereich der 14-Jährigen. Es hat eine Bewertung von durchschnittlich 2,6 von 5 Punkten. Die meisten Jugendlichen sind eher im Bereich Shooter aktiv. Altersfreigabe ist Jugendlichen meist egal, obwohl die Experten wissen was sie tun und damit die Psyche vieler Kinder schützen.

 

Quellen: Gamestar.de, YouTube, Zoomin Games Deutschland

Social Media – die neuen Apps zum Austauschen

Von Ari Schramm am 13.02.2019 12:20:00+02:00
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von O. H., Hannes Leschinger, Veit Schwab und Robert Warmuth, Klasse 8b, Freie Schule Anhalt

Wir sind Schüler der 8. Klasse und gehen in die Freie Schule Anhalt in Köthen. Wir haben eine Umfrage zum Thema Soziale Netzwerke durchgeführt. Wir befragten die Klassenstufen 5-8. Laut Google ist Social Media (Soziale Netzwerke) die Gesamtheit der digitalen Technologien und Medien wie Weblogs, Wikis, soziale Netzwerke u. Ä., über die Nutzerinnen und Nutzer miteinander kommunizieren und Inhalte austauschen können. Es gibt z.B. Snapchat, Instagram, Facebook und Twitter. Der Spitzenreiter in allen 4 Klassen war Instagram, eine Plattform auf der sich Jugendliche mit Bildern austauschen. Diese Bilder können sie „liken“, das heißt, sie geben dem Bild ein virtuelles Herz. Man kann außerdem die Bilder kommentieren. Wenn ein bestimmter Nutzer gefällt, dann kann man ihm eine Rückmeldung geben, indem man den Nutzer abonniert oder folgt. Bei Twitter kann man Nachrichten schreiben und Bilder kommentieren. Man kann Infos von bestimmten Menschen erhalten und diese Infos können bewertet und beantwortet werden. Die Apps sind in der Idee alle gleich. Bei Snapchat macht man Videos oder Fotos von sich selbst und viele machen auf ihr Gesicht einen sogenannten Filter. Das heißt, sie machen ein Foto und auf ihre Ohren kommen Hundeohren oder auf den Mund Schnurbarthaare von Katzen. Die Nutzer*innen sind kreativ bei der Auswahl ihres Filters. Diese Bilder stellen sie online. Wenn man mit einem Nutzer längere Zeit Bilder austauscht, bekommt man verschiedene Symbole. Von den von uns befragten 5.-Klässlern nutzen 50% Instagram. 30% von ihnen verwenden keine sozialen Netzwerke. Snapchat und Twitter benutzen nur 10% der Schüler. In den sechsten Klassen nutzten 20% Snapchat. Die Hälfte verwenden Instagram. 10% haben Facebook und nur zwei Schüler nutzen Twitter. Von 20 Befragten der 5. und 6. Klassen nutzen die Hälfte Instagram. Damit ist dies die am häufigsten genutzte App. Die Schüler der 7. Klassen nutzen am meisten Instagram, auch zu 50% wie die anderen Klassen. Jeweils einer nutzte Snapchat und Facebook. Drei Leute entschieden sich für Twitter, dies ist mehr als bei den anderen Klassen. Als letztes haben wir unsere Klasse befragt, dort kamen wir zu dem Ergebnis, dass für sechs Leute Instagram die Hauptapp in der Gruppe Social Media ist. Dieses Ergebnis ist mehr als bei den anderen Klassen. Facebook benutzt niemand aus unserer Klasse. Twitter wird von zwei Leuten bevorzugt. Snapchat nutzen genauso wie Twitter zwei Schüler. Das ist das Ergebnis unserer Umfrage. Am beliebtesten ist die App Instagram bei Schülern im jugendlichen Altem. Twitter ist die zweitbeliebteste App unter Schülern. Snapchat landet bei der Umfrage nur auf Platz 3 von 4. Am wenigsten wird Facebook genutzt. Nur ein Befragter aus vier Klassen nutzt Facebook am meisten. Dieses Ergebnis ist für uns überraschend. Wir sind im Vorfeld von mehr Nutzern ausgegangen. Weniger überraschend liegt Instagram auf Platz 1. Die App ist sehr vielseitig, wie vorhin schon erklärt. Drei Schüler benutzen keine dieser beliebten Apps. Jeder muss am Ende selbst entscheiden, ob er oder sie eine dieser Apps benutzt. Vielleicht hilft dieser Artikel der älteren Generation, diese Apps ebenfalls zu nutzen. Es gibt auf diesen Apps sehr viele informative Kanäle, wo man wichtige Informationen erhält. Es kommt aber auch eher selten zu Beleidigungen, diese kann man aber auch blockieren (sie können dann nichts mehr in den Chat hineinschreiben). Das sind aber Ausnahmen. Am Ende muss jeder selbst die oben genannte Frage für sich beantworten. In diesem Thema trennen sich die Meinungen je nach dem Alter.

Von Tansania nach Deutschland: Austauschlehrerin Leah Ulula

Von Ari Schramm am 13.02.2019 12:14:39+02:00
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von Meike Ambrosy und Anna Pilch, Klasse 8b, Freie Schule Anhalt

 

Die Tür geht auf. Eine unscheinbare junge Frau betritt das Klassenzimmer. Sie stellt sich als Leah Ulula aus Tansania vor. Derzeit ist sie als Austauschlehrerin an der Freien Schule Anhalt tätig.

Leah Ulula aus Tansania (Foto: Anna Pilch)

Wir hören ihr gespannt zu, als sie von ihrer Heimat berichtet. „Die Schule in Tansania ist anders als in Deutschland“, sagt sie. In einer Schule sind insgesamt 350 Schüler und maximal 80 Kinder in einer Klasse. Die Fächer sind jedoch dieselben wie in Deutschland, außer Deutsch. Dafür haben sie Kiswahili. In dieser Sprache wird auch nur dieses eine Fach unterrichtet, alle anderen Fächer in Englisch.

Sie erzählt: „Wir haben Bücher für alle Fächer, aber 3-4 Schüler müssen sich ein Buch teilen. Außerdem haben wir in allen Klassenräumen Tafeln und Kreide. Unser Labor ist auch ziemlich gut ausgestattet, denn durch die Hilfe der Freien Schule Anhalt haben wir auch Gasanschlüsse.“ In ihrem Dorf gibt es zwei Schulen: zwei Realschulen. Diese liegen ungefähr 2 km voneinander entfernt. Ihre Schule ist ein privates Mädcheninternat. Die Schülerinnen bleiben in der Schule und müssen demnach keine langen Strecken zurücklegen. Die andere Realschule ist staatlich und kein Internat. Hier müssen die Schüler mehr oder weniger weite Wege zurücklegen, je nachdem, wo sie wohnen.

Leah Ulula selbst wohnt als Lehrerin mit in dem Internat, in dem sie arbeitet. Sie erklärt uns: „Wenn du verheiratet bist, steht dir ein Haus zu, in dem du mit deiner Familie leben kannst. Bist du alleinstehend, werden dir 2 Zimmer gestellt. Man lebt dann in einer Art 1-Raum-Wohnung.“ Während der Ferien wohnt sie bei ihrer Mutter und ihren 3 Brüdern zu Hause.

Lehrer/innen werden in Tansania wie in Deutschland ausgebildet. Um Lehrer zu werden, muss man an einer weiterführenden Schule sein Abitur machen, um dann ein Lehramtsstudium zu beginnen. „Schon als ich in der Grundschule war, wusste ich, dass ich Lehrerin werden möchte. Ich war inspiriert von meiner damaligen Kiswahili-Lehrerin und wusste, dass ich das später auch mal machen möchte. Sie war mein Vorbild“, schwelgt sie in Erinnerungen.

Auf die Frage, was ihr erster Eindruck von Deutschland war, antwortet sie: „ Zuerst war ich sehr verängstigt. Als ich zuerst in Berlin ankam, waren meine fehlenden Deutsch-Kenntnisse nicht das Problem, weil viele Menschen mit mir auch Englisch gesprochen haben. Als ich dann nach Großpaschleben zu Familie Pfeifer gekommen bin, war wohl die größte Umstellung, dass alle mit mir nur Deutsch gesprochen haben. Das fiel mir am Anfang ziemlich schwer.“

Wieso sie überhaupt nach Deutschland wollte, erzählt Leah uns zum Schluss. Deutschland interessierte sie schon immer. Die Kultur und Sprache lockte sie her. Außerdem wollte sie wissen, wie man an deutschen Schulen lernt und lehrt. Das waren ihre Hauptgründe.

Mit einem „Click“ fängt alles an: Clickertraining für Hunde

Von Ari Schramm am 13.02.2019 12:02:14+02:00
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von Anastasia Gaedke und B. W., Klasse 8b, Freie Schule Anhalt

 

Das Clickertraining ist eine immer mehr verbreitete und eine sehr effektive Methode zum Erlernen von Tricks. Es ist außerdem eine einfache Möglichkeit, seinem Hund zu sagen, welche seiner Verhaltensweisen erwünscht sind.

Es ist geeignet für die Grunderziehung oder das Erlernen von Kunststücken, jedoch kann man damit auch jeglichen Hundesport bewältigen oder Problemverhalten ausgleichen.

Wie funktioniert sowas?

Um Ihren Hund an das Clicken zu gewöhnen oder besser gesagt zu konditionieren, clicken Sie und geben dem Hund sofort danach ein Leckerli. Um dies zu festigen, wiederholen Sie dies 15 Mal. Wenn man dann ein bestimmtes Verhalten bestärken will, muss man, so schnell es geht, einen „Click“ abgeben und anschließend mit einem Leckerli belohnen. Dies muss so schnell wie möglich ablaufen, denn Hunde sind nicht in der Lage, die Verbindung zwischen dem „Click“ in Verbindung mit dem Leckerli und dem was er erlernen soll, zu erkennen, wenn eine längere Zeit dazwischen liegt.

 

Bolonka Zwetna-Hündin Kira beim Schläfchen (Foto: Anastasia Gaedke)

Auch die 14jährige Anastasia hat sich dazu entschlossen, mit ihrem Hund Kira ein Clickertraining durchzuführen. Die zwei Monate alte Kira hat bereits in kurzer Zeit die ersten Tricks erlernt. Sie weiß bereits, dass wenn ihr Name gesagt wird und sie kommt, sie in Kombination mit dem Clicker ein Leckerli erhält. Aber auch die Kommandos „Sitz“ und „Platz“ beherrscht sie schon hervorragend. Anastasia ist sehr zufrieden mit den ersten Erfolgserlebnissen. Sie möchte auf jeden Fall dran bleiben und empfiehlt es auch anderen Hundebesitzern.