Hier geht es „WILD“ zu

Der lange Weg zum Jagdschein

Um erstmal auf Jagd gehen zu dürfen, musst du eine Jägerausbildung machen, diese unterscheidet sich einmal in der Zeit und in der Form. Solch ein Durchgang kann von 14 Tagen bis zu einem Jahr dauern, wenn du es direkt schaffst und es nicht wiederholen musst. In der Form unterscheidet es sich insofern, dass du den Kurs traditionell in einem Raum oder es als Fernstudium über Handy, Tablet oder am Computer machst. Jedoch ist es egal wie lange du einen Kurs besuchst beziehungsweise wo. Du lernst überall dasselbe, nämlich aus den folgenden Lernfeldern: Lebensräume, Naturschutz, Land- und Waldbau, Haar- und Federwildarten, Jagdhundwesen, Jagdbetrieb, jagdliche Praxis und Hege, Jagdwaffen, Jagd- und Fanggeräte; Rechtliche Vorschriften zur Jagd. Von den jeweiligen Dozenten der einzelnen Lernfelder bekommst du praktische Tipps. Umgangssprachlich wird die Ausbildung auch das „grüne Abitur“ genannt. Am Ende der Jagdausbildung kommt die abschließende Prüfung die sogenannte „Jägerprüfung“. Diese wird geteilt in theoretischen und praktischen Teil. In Sachsen-Anhalt dauert diese Prüfung zwei Tage. Am ersten Tag wird geschossen und es ist die schriftliche Prüfung dran. Wenn man das Schießen nicht schafft, kommt man gar nicht in die anderen Teile der Prüfung. da es prüfungs- und sicherheitsrelevant ist. Am zweiten Tag ist praktische Prüfung, bei der man an verschiedenen Stationen über die Lernfelder abgefragt wird. Wenn man die Jägerprüfung erfolgreich abgeschlossen hat, kann man einen Jagdschein beantragen. Diesen benötigt man, um auf Jagd gehen zu dürfen. Um erfolgreich jagen gehen zu können, brauchst du nun nur noch das richtige Equipment, dazu gehören: eine Waffe, ein Fernglas, ein Jagdmesser sowie Beutel zur Abnahme von Fleisch- und Blutproben (Trichine bei Wildschweinen), wetterfeste Sachen, einen Waffenschrank, eine Wildwanne, Versicherung (für Wildschaden), gültige Waffenbesitzkarte und einen gültigen Jagdschein. Das Wichtigste sind aber Zeit und Geduld. Auf die Frage, wie das Gefühl sei, wenn man das erste Reh oder Wildschwein geschossen hat, antwortete der Jäger Carsten Sturm: „Es sind gemischte Gefühle, wenn man einem Lebewesen das Leben nimmt, um es dann zu essen“. Als „einfacher Jäger“ hat man keine Pflichtveranstaltungen, bist du jedoch ein Revierpächter, musst du zur „Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft“.

 

Schülerreporter Oscar Wielsch, MLG Eisleben

1 Kommentar zu „Hier geht es „WILD“ zu“

  1. Lutz Würbach

    Lieber Oscar, ich gebe zu, mir fällt es schwer, ein Urteil über Deinen Text zu fällen. Du hast gut recherchiert und Fakten gesammelt. Das ist der Pluspunkt. Aber der Text liest sich nicht wirklich spannend. Das liegt meines Erachtens an seinem Aufbau, aber besonders an der etwas sperrigen Sprache. Und die Du-Form ist auch gewöhnungsbedürftig.

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