Nachgefragt: Aurachirurgie 

Auratechirurgie ist Vielen kein Begriff. Und wird deshalb oft mit Vorurteilen abgestempelt. Ich spreche mit Frau Wenke Hoffmann, Gründerin des Vereins „Freie Aurachirurgen und Auratechniker e.V.“, und langjährige Auratechnikerin und Aurachirurgin über ihre Tätigkeiten.

Im April 2016 gründete sich der Verein „Freie Aurachirurgen und Auratechniker e.V.“(FAAV) zusammen mit der Veröffentlichung ihres Buches „Auratechnik und Aurachirurgie nach Aaragon und Petra Köhne“. Der Grund, wieso sie den Verein gründete war, dass sie ein großes Netzwerk schaffen wollte, damit Menschen sich austauschen, einander helfen können und dass es Ansprechpartner für Hilfesuchende oder Interessierte gibt. Weiter sagt sie, es gehe nicht darum, den Menschen zu heilen, sondern ihn auf den Weg der Selbstheilung zu bringen. Dabei entscheide jede Seele mit ihrem Körper, welche Impulse, sprich welche aurachirurgische Technik sie braucht. Und das Repertoire an Techniken sei ziemlich groß. Über ihr Buch sagt sie: „Ich habe es geschrieben, damit Menschen, die nicht an Kursen teilnehmen können, sich die Methode Schritt für Schritt selbst aneignen können, Kursteilnehmern im Anschluss an einen Ausbildungsblock eine intensive Nachbereitung zu ermöglichen und um Interessierten zu zeigen, was wir genau und wie machen.“

Dann zeigt sie mir, wie Aurachirurgen mit medizinischen Instrumenten im Energiefeld eines Menschen arbeiten. Dabei kommen unter anderem Spritzen, Hammer und Meißel, Skalpelle und Klemmen zum Einsatz, ohne dabei den Körper des Behandelten zu berühren. Vor allen sensible Menschen könnten das ganz genau spüren.

Auf die Frage, wie sie zu diesem ungewöhnlichen Beruf kam, sagt sie: „Es ist zu mir gekommen, es war plötzlich da. – Diese Chance eine Auratechnik-Ausbildung anzufangen, schneite vor 11 Jahren einfach in mein Leben. Dann lies es mich nicht wieder los. Ein festes Ziel gab es da nicht für mich. Schließlich stellte sich heraus, dass der Weg das Ziel war und ist.“

Als ich frage, wie man so etwas lernen könne, erzählt sie mir, dass zahlreiche Auratechnik- und Aurachirurgielehrer/innen in halb Europa ansässig seien und auch unterwegs wären, um ihr Wissen mit anderen zu teilen.  Da kommt die Frage auf: „Wer lernt so etwas?“ Spannenderweise finden sich in den Kursen neben Sekretärinnen, Verkäuferinnen, Lehrern, Erziehern usw., auch Menschen, die in Medizinischen Berufen arbeiten, wie Ärzte, Krankenschwestern und Physiotherapeuten, also ganz normale bodenständige Leute von nebenan.

Schülerreporterin Hannah Böckel, Klasse 8/1, Martin–Luther–Gymnasium Eisleben

1 Kommentar zu „Nachgefragt: Aurachirurgie “

Kommentar verfassen