Das Strafrecht in Deutschland – für Jugendliche kurz erklärt

Bei meinem Besuch in seiner Kanzlei, erzählte mir der Rechtsanwalt Peter Hinnenkamp, dass es schon immer sein Wunsch war, Anwalt zu werden. Er sagte mir, „dass ein Anwalt zwar alles vertreten können sollte“, jedoch erzählte er, dass er unter anderem auch das Strafrecht bearbeite. Das fand ich sehr interessant und fragte genauer nach.

Er erklärte mir, dass das Strafrecht dafür da ist, um Normen und ihre Einhaltung zu kontrollieren. Wenn man sich nicht an die Normen hält, kann man dafür bestraft werden. Das Strafrecht ist eingeteilt in einen Allgemeinen Teil und einen Besonderen Teil. Der Allgemeine Teil bezieht sich auf Strafen, Strafanträge und diverse Regelungen. Der Besondere Teil enthält die konkreten Straftatbestände mit den jeweiligen Strafandrohungen.

In Deutschland unterscheidet man nach dem Jugendrecht und dem Erwachsenenrecht.  Die Altersgrenzen im Jugendrecht könne man nicht genau festlegen, da es auf die Reife der Person ankomme. Herr Hinnenkamp erklärte mir, dass man ab 14 Jahren in Deutschland strafmündig sei, das bedeutet, dass man für eine Straftat auch vor Gericht gestellt und bestraft werden kann. Unter das Jugendstrafgesetz, welches der Erziehung dient, fallen Personen zwischen 18 bis 21 Jahre, welche als Heranwachsende gelten. „In Deutschland wird aber jede Tat und jeder Täter  individuell beurteilt.“, erklärte mir Herr Hinnenkamp.

Das erste einheitliche Strafgesetzbuch in Deutschland wurde am 15.05.1871 erlassen und hauptsächlich nach dem preußischen Strafrecht geformt. Das Jugendstrafrecht wurde in Deutschland 1974 eingeführt. Zurzeit gibt es Überlegungen zu Änderungen im Strafrecht, zum Beispiel sollen Strafhöhen verändert werden und Abstufungen von Straftaten zu Ordnungswidrigkeiten, wie z. B. dem Erschleichen von Beförderungsleistungen, erfolgen.

Schülerreporter Jonas Seidler, Klasse 8/1 MLG Eisleben

1 Kommentar zu „Das Strafrecht in Deutschland – für Jugendliche kurz erklärt“

  1. Lutz Würbach

    Lieber Jonas, was ist Dein Thema? Möchtest Du einen Rechtsanwalt vorstellen? Möchtest Du das Strafrecht erklären? Oder möchtest Du eine geschichtliche Betrachtung zum Bürgerlichen Gesetzbuch? Du hast von jedem Thema etwas und damit den Text verwässert. Schade.

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