Interview mit einem Profi

Schüler des Eislebener Martin-Luther-Gymnasiums durften den HFC-Profi Tobias Schilk interviewen

Am Dienstag, den 25. April, besuchten wir, die Schüler des MLG Eisleben Paul Friedrich, Jannik Schatz und David Goldschmidt, sowie unsere Schulsozialarbeiterin Sandy Tetzel das HFC-Stadion. Wir waren dort angereist, um den HFC-Profi Tobias Schilk zu interviewen. Beim Eintreffen am Spielereingang des Stadions wurden wir freundlich begrüßt und in den Mannschaftsraum gebracht. Das allein war ein einmaliges Erlebnis, da es sonst niemandem außer der Mannschaft selbst gestattet ist, hier Platz zu nehmen. Nach einer kurzen Wartezeit trafen auch der HFC-Profi Tobias Schilk, der HFC-Pressesprecher Lars Töffling und Michael Schwarze von der AOK ein. Wir Schüler hatten uns für das Treffen Fragen überlegt, die wir dem Spieler stellen wollten. Doch sofort begann Tobias Schilk etwas über sich zu erzählen. Er sei 26 Jahre alt, gebürtig aus Bayern und Abwehrspieler.

Danach konnte das eigentliche Interview starten. Die erste Frage lautete, wie er die bisherige Saison einschätze. Darauf antwortete er, dass es viele Höhen und Tiefen gegeben habe und dass es eine ziemlich schwierige Saison sei.  Wir wollten dann wissen, wie er zum Fußball gekommen wäre. Der HFC-Spieler antwortete: „Ich habe schon während meiner schulischen Ausbildung in Bayern zu spielen begonnen, wo ich nach dem Schulabschluss auch eine Ausbildung bei BMW absolvierte.“ Es folgten noch viele andere Fragen und interessante Antworten, aber die meiner Meinung nach interessanteste Frage war, ob der Profi selbst noch irgendwelche Wünsche habe. Darauf antwortete er: „Nach meinen vielen Verletzungen, wie z. B. einem Wadenbeinbruch, ist und bleibt das Wichtigste die Gesundheit.“ Das konnte Michael Schwarze von der AOK nur bekräftigen. Dennoch zeigte er sein Erstaunen darüber, dass ein Profisportler sich anstatt des Erfolges eher Gesundheit wünsche.

Zuletzt wurden noch Fotos geschossen und es gab eine Besichtigung der „Heiligen Hallen“, wo auch, wie Lars Töffling deutlich sagte, keine Kameras gestattet seien. In der Kabine befanden sich unter anderem ein Kältebad, eine Sauna und ein kleiner Vorbehandlungsraum für die verletzten Spieler. Dann endete auch schon der Besuch im HFC-Stadion. Zum Abschied gab uns Tobias Schilk noch eine signierte Autogrammkarte.

Mir persönlich gefiel dieser Tag sehr, da ich viel über das alltägliche Leben des Spielers Tobias Schilk erfahren habe, und die Besichtigung des Mannschaftsraumes war ein tolles Erlebnis. Unser spezieller Dank gilt der AOK für die Unterstützung und Organisation dieses Events. Wir sind froh, dass sie uns diesen besonderen Tag ermöglicht haben.

Schülerreporter David Goldschmidt, Klasse 8/1, MLG Eisleben

1 Kommentar zu „Interview mit einem Profi“

  1. Lutz Würbach

    Lieber David, schön, dass Dir der Ausflug zum HFC gefallen hat. Der Text ist ganz ordentlich. Was da aber nicht reingehört, ist zum Beispiel die Aussage, dass man Euch freundlich begrüßt hat. Das gehört sich ja wohl, wenn man Gäste hat.

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