Monthly Archives: April 2018

Was ist bloß in Benndorf los?

Von N. Kiczinski am 30.04.2018 10:25:03+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

In meiner Heimat, dem kleinen Ort Benndorf in Mansfeld-Südharz, wird es immer ruhiger. Seit einiger Zeit ist die Sparkassenfiliale nach Klostermansfeld gezogen. Vor vielen Jahren gab es einen NP-Markt, der aber auch in den Nachbarort übersiedelte. Über längere Zeit war der Markt geschlossen, dann eröffnete ein Nahkauf, doch auch dieser blieb uns nicht lange erhalten, denn seit ca. 1,5 Jahren ist er nun auch wieder geschlossen.

Den jungen Leuten macht das nicht viel aus, da sie mit dem Auto bequem überall hinfahren können, doch gerade den älteren Menschen bereitet das große Schwierigkeiten. Sie müssen zum Beispiel Nachbarn fragen, ob sie für sie einkaufen gehen können, oder sie nehmen den Weg auf sich und gehen zu Fuß nach Klostermansfeld. Das macht vielen sehr zu schaffen.

Zum Beispiel auch Karl Laute, der 82jährige ist zwar noch gut mit dem Auto unterwegs, aber, wie er sagt, wisse man ja nie wie das schon nächstes Jahr sein wird, er könne jedoch die Probleme der anderen Rentner sehr gut nachvollziehen, deshalb hoffe auch er auf eine Neueröffnung eines Supermarktes. Es habe auch schon Gerüchte um einen neuen Laden gegeben, so der Dorfbewohner, jedoch wurde das bisher nicht bestätigt.

„Aber wenigstens gibt es noch zwei Friseure, ein Fleischergeschäft, einen Blumenladen, ein Eiscafé und ein Kosmetikstudio. Jetzt kann man nur hoffen, dass auch wieder ein Supermarkt nach Benndorf kommt.“, so Karl Laute.

Schülerreporterin, Luise Laute, MLG Eisleben

Das Strafrecht in Deutschland – für Jugendliche kurz erklärt

Von N. Kiczinski am 30.04.2018 09:40:09+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

Bei meinem Besuch in seiner Kanzlei, erzählte mir der Rechtsanwalt Peter Hinnenkamp, dass es schon immer sein Wunsch war, Anwalt zu werden. Er sagte mir, „dass ein Anwalt zwar alles vertreten können sollte“, jedoch erzählte er, dass er unter anderem auch das Strafrecht bearbeite. Das fand ich sehr interessant und fragte genauer nach.

Er erklärte mir, dass das Strafrecht dafür da ist, um Normen und ihre Einhaltung zu kontrollieren. Wenn man sich nicht an die Normen hält, kann man dafür bestraft werden. Das Strafrecht ist eingeteilt in einen Allgemeinen Teil und einen Besonderen Teil. Der Allgemeine Teil bezieht sich auf Strafen, Strafanträge und diverse Regelungen. Der Besondere Teil enthält die konkreten Straftatbestände mit den jeweiligen Strafandrohungen.

In Deutschland unterscheidet man nach dem Jugendrecht und dem Erwachsenenrecht.  Die Altersgrenzen im Jugendrecht könne man nicht genau festlegen, da es auf die Reife der Person ankomme. Herr Hinnenkamp erklärte mir, dass man ab 14 Jahren in Deutschland strafmündig sei, das bedeutet, dass man für eine Straftat auch vor Gericht gestellt und bestraft werden kann. Unter das Jugendstrafgesetz, welches der Erziehung dient, fallen Personen zwischen 18 bis 21 Jahre, welche als Heranwachsende gelten. „In Deutschland wird aber jede Tat und jeder Täter  individuell beurteilt.“, erklärte mir Herr Hinnenkamp.

Das erste einheitliche Strafgesetzbuch in Deutschland wurde am 15.05.1871 erlassen und hauptsächlich nach dem preußischen Strafrecht geformt. Das Jugendstrafrecht wurde in Deutschland 1974 eingeführt. Zurzeit gibt es Überlegungen zu Änderungen im Strafrecht, zum Beispiel sollen Strafhöhen verändert werden und Abstufungen von Straftaten zu Ordnungswidrigkeiten, wie z. B. dem Erschleichen von Beförderungsleistungen, erfolgen.

Schülerreporter Jonas Seidler, Klasse 8/1 MLG Eisleben

Aufhellende Zahnpasta zerstört Zähne?

Von N. Kiczinski am 30.04.2018 09:19:13+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

Die schon seit 1986 als Zahnärztin arbeitende Frau Brockmann empfiehlt, wenn man die Zähne auch ohne Zahnarzt gesund halten möchte, solle man nach jeder Mahlzeit Zähne putzen. Gesüßte ebenso wie saure Getränke oder zu weiche Speisen sollten dann eher aus dem Speiseplan entfernt oder verringert zu sich genommen werden. Es gibt aber angeblich nun auch andere Methoden, um nicht auf die geliebten Süßigkeiten zu verzichten. Unter anderem gibt es zahnaufhellende Zahncremes, die die Beißerchen schöner aussehen lassen sollen oder Bleachings. Bei dieser Methode werden die Zähne mit hochprozentigem Peroxid behandelt. Zahnpasten, die angeblich die Zähne aufhellen sollen, enthalten allerdings eine Vielzahl an Putzkörperchen, wenn diese mit einer falschen Putztechnik kombiniert werden, macht diese Creme eher die Oberfläche der Zähne kaputt, als zu helfen. Eva Brockmann sagt: ,, Für Kinder und Jugendliche empfehle ich eine Zahnpaste mit höherem Fluorid Anteil, weil damit die Zähne gestärkt werden.“

Frau Brockmann schickt einen Patienten mit einem eher ungepflegten Mundraum nicht nach Hause, sondern bitte diesen lieber, noch einmal Zähne vor Ort zu putzen. Im Allgemeinen ekelt sich Frau Dr. Brockmann aber vor so etwas nicht mehr, schließlich macht sie das ja schon lange genug. Und verfaulte oder kaputte Zähne zu reparieren, ist ihr Job. Wie sie über ihr Studium berichtet, ist eine Überraschung, denn die Zahnärztin meint, das Studium sei gar nicht so schwer gewesen und dass es eigentlich sogar in Ordnung war. Sie selbst bekam dann das Diplom nach dem Abschluss des Studiums und außerdem ein Facharztzertifikat. Wie Frau Dr. Brockmann überhaupt auf diesen Job gekommen sei, weiß sie heute nicht mehr.

Schülerreporterin Janine Röder, Klasse 8/1 MLG Eisleben

Nachgefragt: Aurachirurgie 

Von N. Kiczinski am 30.04.2018 08:32:22+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

Auratechirurgie ist Vielen kein Begriff. Und wird deshalb oft mit Vorurteilen abgestempelt. Ich spreche mit Frau Wenke Hoffmann, Gründerin des Vereins „Freie Aurachirurgen und Auratechniker e.V.“, und langjährige Auratechnikerin und Aurachirurgin über ihre Tätigkeiten.

Im April 2016 gründete sich der Verein „Freie Aurachirurgen und Auratechniker e.V.“(FAAV) zusammen mit der Veröffentlichung ihres Buches „Auratechnik und Aurachirurgie nach Aaragon und Petra Köhne“. Der Grund, wieso sie den Verein gründete war, dass sie ein großes Netzwerk schaffen wollte, damit Menschen sich austauschen, einander helfen können und dass es Ansprechpartner für Hilfesuchende oder Interessierte gibt. Weiter sagt sie, es gehe nicht darum, den Menschen zu heilen, sondern ihn auf den Weg der Selbstheilung zu bringen. Dabei entscheide jede Seele mit ihrem Körper, welche Impulse, sprich welche aurachirurgische Technik sie braucht. Und das Repertoire an Techniken sei ziemlich groß. Über ihr Buch sagt sie: „Ich habe es geschrieben, damit Menschen, die nicht an Kursen teilnehmen können, sich die Methode Schritt für Schritt selbst aneignen können, Kursteilnehmern im Anschluss an einen Ausbildungsblock eine intensive Nachbereitung zu ermöglichen und um Interessierten zu zeigen, was wir genau und wie machen.“

Dann zeigt sie mir, wie Aurachirurgen mit medizinischen Instrumenten im Energiefeld eines Menschen arbeiten. Dabei kommen unter anderem Spritzen, Hammer und Meißel, Skalpelle und Klemmen zum Einsatz, ohne dabei den Körper des Behandelten zu berühren. Vor allen sensible Menschen könnten das ganz genau spüren.

Auf die Frage, wie sie zu diesem ungewöhnlichen Beruf kam, sagt sie: „Es ist zu mir gekommen, es war plötzlich da. – Diese Chance eine Auratechnik-Ausbildung anzufangen, schneite vor 11 Jahren einfach in mein Leben. Dann lies es mich nicht wieder los. Ein festes Ziel gab es da nicht für mich. Schließlich stellte sich heraus, dass der Weg das Ziel war und ist.“

Als ich frage, wie man so etwas lernen könne, erzählt sie mir, dass zahlreiche Auratechnik- und Aurachirurgielehrer/innen in halb Europa ansässig seien und auch unterwegs wären, um ihr Wissen mit anderen zu teilen.  Da kommt die Frage auf: „Wer lernt so etwas?“ Spannenderweise finden sich in den Kursen neben Sekretärinnen, Verkäuferinnen, Lehrern, Erziehern usw., auch Menschen, die in Medizinischen Berufen arbeiten, wie Ärzte, Krankenschwestern und Physiotherapeuten, also ganz normale bodenständige Leute von nebenan.

Schülerreporterin Hannah Böckel, Klasse 8/1, Martin–Luther–Gymnasium Eisleben

Grundstein für eine tolle Mensch-Hund-Beziehung

Von N. Kiczinski am 29.04.2018 22:00:37+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

„Eine Welpenschule ist ein Ort, an dem sowohl der Mensch als auch der Welpe etwas lernen kann.“, sagt Sandy Weidig von der Welpenstunde OG Hüneburg. Welpen ziehen meistens von der achten bis zur zehnten Lebenswoche in ihr neues Zuhause. Wenn sie sich ein paar Tage eingewöhnt haben und mit ihren neuen Bezugspersonen vertraut sind, kann man einen Welpenkurs besuchen. Der Besitzer übernimmt für den Welpen eine Art Elternrolle. An der Übungsstunde der OG Hüneburg in Eisleben dürfen aber auch noch ältere Hunde teilnehmen, die dann in drei verschiedenen Altersgruppen trainieren. „Es heißt ja nicht umsonst, dass der Hund der beste Freund des Menschen ist. Um das zu erreichen, geht es in der Welpenstunde vor allem darum, Vertrauen und Bindung zwischen Hund und Halter aufzubauen.“, meint Sandy.

Hunde überwinden dort Hindernisse, vor denen sie noch Angst haben, mit der Unterstützung von ihren Haltern. Dazu gehören zum Beispiel das Überqueren einer Holzbrücke oder einer Wippe sowie das Durchlaufen eines Rascheltunnels.

Neben dem Vertrauen, wird auch die Gehorsamkeit sowohl durch Übungen zur Leinenführigkeit als auch Kommandos wie „Sitz“, „Platz“, oder „Bleib“ gefördert. Durch das Training in einer Gruppe, lernen die Hunde von Anfang an auch unter Ablenkung Kommandos zu befolgen, sodass sie später beim normalen Spaziergang gut an der Leine zu halten sind und sie trotz Ablenkung, durch zum Beispiel ein anderes Tier, auf Kommandos hören. „Damit dies perfekt gelingt, müssen die Halter auch ihre „Hausaufgaben“ erledigen und die Übungen festigen, die sie in der Welpenstunde gezeigt bekommen haben.“, erklärt die Trainerin. Wenn man die Tipps der Trainer konsequent befolgt, steht einer tollen Hund-Mensch-Beziehung nichts mehr im Weg.

Schülerreporterin Sarah Weidig, 8/1 des Martin Luther Gymnasiums

 

 

 

Das 5-Sprachen-Wunderkind

Von N. Kiczinski am 29.04.2018 21:46:53+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

Paul Dellit ist ein wahrer Profi, er lernt fünf Sprachen, ohne Leistungsdefizite in anderen Fächern

Jeder hat ein Talent, so auch Paul Dellit aus der Klasse 9/1 des Martin-Luther-Gymnasiums in Eisleben. Er besitzt eine ganz besondere Begabung in Sachen Fremdsprachen. In der Schule lernt er Englisch, Latein, Italienisch, Altgriechisch und zusätzlich bringt er sich in seiner Freizeit noch Französisch bei. Das war aber noch nicht immer so: In Latein stand er zum Beispiel im 1. Halbjahr der 7. Klasse bei Note 4. Er sagte sich, dass es so nicht weitergehen dürfe, und er arbeitete sich über gute hin zu sehr guten Noten. Und diese Leistungsbewertung erhält er mittlerweile in allen Fremdsprachen. Im Fach Latein gibt er einem seiner Mitschüler sogar Nachhilfe.

Paul kann auch zwischen den Sprachen Zusammenhänge herstellen, was ihm besonders in den romanischen gelinge. Auch deshalb wird er von den Fremdsprachenlehrern gefördert. Besonders dankbar ist er Frau Kiczinski für ihren stetigen Einsatz. Seine Latein-Lehrerin hat ihm beispielsweise für die kommenden Pfingstferien ein Schnupper-Studium an der MLU in Halle in den Fächern Latein und Griechisch organisiert. Auch Herrn Dr. Gummert gebührt sein Dank. Er machte es als Latein- und Griechisch-Lehrer möglich, dass Paul bereits zum zweiten Mal am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilnehmen konnte. Startete er im letzten Jahr noch durchaus erfolgreich als Achtklässler unter den Neuntklässlern, konnte er in diesem Jahr sogar den 2. Platz im Fach Latein unter allen Teilnehmern Sachsen-Anhalts erreichen. Herr Schaff, der Italienisch-Lehrer am MLG, lobt Pauls besonderes Kommunikationstalent beim diesjährigen Schüleraustausch. In Italien habe er sich hervorragend unterhalten können, obwohl er den Italienischkurs erst seit einem halben Jahr besuche.

Nach der Schule will Paul  auf Lehramt studieren, entweder Latein und Italienisch oder Pädagogik. Es soll auf jeden Fall ein sozialer Beruf mit viel Kontakt zu anderen Menschen sein, doch möglichst nicht mit ganz kleinen Kindern. „Mit denen kann ich nicht so gut.“, sagte Paul. Am Ende unseres Gespräches meinte er noch, dass er sich eines für seine Zukunft überhaupt nicht vorstellen könne: „Dolmetscher möchte ich nicht werden. Ich würde mich eher wie ein Werkzeug fühlen.“

Schülerreporter:   Georg  Werner  Spangenberg  Klasse 8/1   Martin-Luther-Gymnasium Eisleben

Ninjutsu – 1000 Jahre japanische Tradition in Eisleben

Von N. Kiczinski am 29.04.2018 20:05:01+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

Ninjutsu ist eine über 1000 Jahre alte japanische Kampfkunst. Übersetzt heißt Ninjutsu so viel wie „Die Kunst des ausdauernden Herzen“. Selbstdisziplin, Ausdauer und Geduld zählen zu den entscheidenden Ten der Ninjas.

Das von Sensei Dr. Masaaki Hatsumi, dem 34 Soke (Großmeister), gelehrte Ninjutsu oder richtiger Bujinkan Ninpo Taijutsu bietet die Möglichkeit, sowohl bewaffnete als auch unbewaffnete Selbstverteidigung und zudem eine über Jahrhunderte gewachsene und lange Zeit geheim gehaltene Kampfkunst zu erlernen. Im Unterschied zu Kampfsportarten, wie Karate, ist Ninjutsu als Kampfkunst an eine traditionelle Philosophie gebunden. Bei  den Kampfsportarten steht eher der sportliche Aspekt im Vordergrund.

Ninjutsu wird in sogenannten Dojos unterrichtet. Kürzlich wurde auch in Eisleben eines dieser Dojos eröffnet. Der Leiter des San Shin Ryu Dojos am Schlossplatz heißt Raik John. Er selbst trainiert schon seit über 26 Jahren und reist regelmäßig nach Japan, um seine Fähigkeiten direkt beim Großmeister Hatsumi weiter zu entwickeln. Nun möchte er sein Wissen an andere weitergeben. Im Interview sagte er: „Es ist nie zu früh oder zu spät diese Kampfkunst zu erlernen. Ninjutsu ist aus meiner Sicht ein Geschenk für jeden, der danach sinnt, den tiefen Kern seiner Fähigkeiten zu erreichen. Denn du lernst neben Disziplin und körperlichen Fähigkeiten auch einen geistigen, spirituellen Weg.“

Auf die Frage, wie lange er schon unterrichte, antwortete er: „Meine erste Trainingsgruppe leitete ich bereits 1999. Ich sehe es jedoch so, dass man immer zugleich Schüler und Lehrer ist. Ich lerne von den Schülern, genauso wie die Schüler von mir.“

Die Trainingsgruppen sind nach dem Alter der Schüler gestaffelt. Sie reichen von den Kleinsten (ca. 4 Jahre) bis zu den Jugendlichen und Erwachsenen. Letztere erlernen neben den körperlichen Fähigkeiten auch den Umgang mit den traditionellen Waffen der Ninja, wie z. B. Schwertern, Stöcken, Shuriken (Wurfsternen) und Wurfmessern. Raik John ist es sehr wichtig seine Schüler auch außerhalb des Trainings kennen zu lernen. Deshalb finden regelmäßig Veranstaltungen für die ganze Familie statt.

Wer mehr über diese traditionelle Kampfkunst und ihr Wirken in Eisleben erfahren möchte, findet weitere Informationen unter: www.facebook.com/SanShinRyu

 

Schülerreporter Erik Vater, MLG Eisleben, Klasse 8/1

Alles rund um den Hund

Von N. Kiczinski am 29.04.2018 19:18:57+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

Im Hundesalon Cäsar in Eisleben gibt es alles, was das Hundeherz begehrt

Vom Chihuahua bis zum Königspudel, im Hundesalon von Ute Belitz gibt es immer etwas zu tun. Dort werden alle Hunderassen gepflegt. Die Vierbeiner werden gebadet und anschließend bekommen sie die passende Frisur. Hunde haben verschiedene Fellarten. Der Labrador und der Schäferhund zum Beispiel haben Unterwollfell. Das sind Hunde, die sowohl das Deckhaar als auch die Unterwolle verlieren. Die Nervenenden des Fells sterben nach 10-16 Wochen an der Haarwurzel ab. Werden die Hunde nicht fachgerecht gepflegt, bleibt die Unterwolle im Deckhaar hängen. Dadurch kommt es zum Juckreiz. Kleinere Hunde wie zum Beispiel der Malteser und der Shi Tzu haben Langhaar. Das Fell ist weich, obwohl sie etwas Unterwolle und Deckhaar besitzen. Es wächst teilweise bis zum Boden. Es wird mit der Schere, Effilierschere oder der Schermaschine in Form gebracht. Dann gibt es noch das Drahthaar. Das sind zum Beispiel Rauhaardackel und Westi. Sie besitzen ebenfalls Deckhaar und Unterwolle. Das abgestorbene Deckhaar fällt jedoch nicht aus. Es bleibt hängen und verhindert das Nachwachsen. Das Fell muss getrimmt werden. Egal ob rassetypische Schnitte oder je nach Wunsch der Besitzer, nach dem Besuch sieht jeder Hund toll aus. Auch das Verschneiden der Krallen steht auf dem Programm. Flohbehandlungen werden ebenfalls durchgeführt. In dem Salon steht eine Vielzahl an Zubehör bereit. Man erhält dort Leinen und Geschirre sowie schicke Tücher und Sonnenbrillen.

Frau Belitz eröffnete ihren Hundesalon am 17.11.1997 und erzählt stolz: „Ich habe selbst eine 9 Jahre alte Hündin Paula. Diese ist selbstverständlich regelmäßig Kundin im Hundesalon, genießt die Pflege des Felles und trägt die neuste Mode.“

Schülerreporterin Lena Hanisch, 8/1, Martin-Luther-Gymnasium Eisleben

Kleiner Verein ganz groß  

Von N. Kiczinski am 29.04.2018 18:52:39+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

Ob Männerturnverein F. L. Jahn, Turnerbund zu Hergisdorf  oder Turnvereinigung Jahn  – Der heutige Turn- und Sportverein (TuS) 1891 Hergisdorf hatte in früheren Jahren schon viele Namen.

Der „Männerturnverein Jahn“ war der erste Turnverein in Hergisdorf. Die Sportart Turnen zieht sich durch die gesamte Vereinsgeschichte. Dem 1891 gegründeten Männerturnverein Jahn folgte zwei Jahre später der Turnerbund zu Hergisdorf. „In der Nazizeit wurden beide Vereine zur Turnvereinigung Jahn zwangsvereinigt“, so der derzeitige Vereinsvorsitzende Fred Bittner. Nach dem Zweite Weltkrieg bildete sich eine Sportgemeinschaft aus mehreren, nach Sportarten getrennten Sektionen, darunter Turnen. Mit den Sektionsleitern Walter Bösel und Rudi Hörning an der Spitze und fleißigen, zum Teil über Jahrzehnte tätigen Übungsleitern und Kampfrichtern wie Fritz Zedler, Jean Schwab, Otto Koch, Werner Erdmenger, Werner Bittner und Hans Giesemann feierten Hergisdorfer Sportler Erfolge. 67 Siege und viele weitere Medaillen bei Kreismeisterschaften und Spartakiaden wurden, laut Fred Bittner, errungen. Zudem gab es eine Frauengymnastik-, eine Popgymnastik- und eine Kinderturngruppe in den 1980er und 90er Jahren. Nach der deutschen Wiedervereinigung erhielt die Hergisdorfer Sportgemeinschaft den Namen Germania, benannt nach dem 1912 gegründeten Fußballverein. Zuvor trug man, je nach Partnerbetrieb, die Namen Stahl August-Bebel-Hütte, Mansfeldkombinat oder Möbelbau. Im Jahr 1992 erfolgte die Gründung des jetzigen TuS 1891 Hergisdorf. Der Verein unterstützt auch die Grundschule Ahlsdorf, wo gemeinsam Fred Bittner und Mario Pangert eine kleine Arbeitsgemeinschaft Turnen leiten. In der AG sind 16 Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse, welche einmal in der Woche für 30 Minuten mit sehr viel Spaß turnen. Am 06.04.2018 fand die Schülermeisterschaft im Turnen statt. Die Schülerinnen und Schüler der AG Turnen nahmen daran teil. Folgende Plätze konnten die Kinder erreichen:

Charlotta:    1. Platz

Noah:          1. Platz

Edgar:         3. Platz

Cora:           3. Platz

Mika:           3. Platz

Lea Marie:   4. Platz

Lilli:              5. Platz

Folgendes hatten die Trainer Bittner und Pangert zu den Ergebnissen zu berichten:  „In der Gesamtwertung belegte die Schule Ahlsdorf den 4. Platz von acht Schulen. Wenn man bedenkt, dass wir nur mit sieben Schülerinnen und Schülern teilgenommen haben, aber 14 erlaubt waren, ist das ein großer Erfolg. Im nächsten Jahr werden wir auch mit 14 Schülerinnen und Schülern starten.“

Auf das Ergebnis bin ich jetzt schon gespannt und wünsche dem Verein noch viele Erfolge bei der Zusammenarbeit mit der Grundschule Ahlsdorf.

Schülerreporter Johannes Pangert, 8/1, MLG Eisleben

Interview mit einem Profi

Von N. Kiczinski am 29.04.2018 17:46:07+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

Schüler des Eislebener Martin-Luther-Gymnasiums durften den HFC-Profi Tobias Schilk interviewen

Am Dienstag, den 25. April, besuchten wir, die Schüler des MLG Eisleben Paul Friedrich, Jannik Schatz und David Goldschmidt, sowie unsere Schulsozialarbeiterin Sandy Tetzel das HFC-Stadion. Wir waren dort angereist, um den HFC-Profi Tobias Schilk zu interviewen. Beim Eintreffen am Spielereingang des Stadions wurden wir freundlich begrüßt und in den Mannschaftsraum gebracht. Das allein war ein einmaliges Erlebnis, da es sonst niemandem außer der Mannschaft selbst gestattet ist, hier Platz zu nehmen. Nach einer kurzen Wartezeit trafen auch der HFC-Profi Tobias Schilk, der HFC-Pressesprecher Lars Töffling und Michael Schwarze von der AOK ein. Wir Schüler hatten uns für das Treffen Fragen überlegt, die wir dem Spieler stellen wollten. Doch sofort begann Tobias Schilk etwas über sich zu erzählen. Er sei 26 Jahre alt, gebürtig aus Bayern und Abwehrspieler.

Danach konnte das eigentliche Interview starten. Die erste Frage lautete, wie er die bisherige Saison einschätze. Darauf antwortete er, dass es viele Höhen und Tiefen gegeben habe und dass es eine ziemlich schwierige Saison sei.  Wir wollten dann wissen, wie er zum Fußball gekommen wäre. Der HFC-Spieler antwortete: „Ich habe schon während meiner schulischen Ausbildung in Bayern zu spielen begonnen, wo ich nach dem Schulabschluss auch eine Ausbildung bei BMW absolvierte.“ Es folgten noch viele andere Fragen und interessante Antworten, aber die meiner Meinung nach interessanteste Frage war, ob der Profi selbst noch irgendwelche Wünsche habe. Darauf antwortete er: „Nach meinen vielen Verletzungen, wie z. B. einem Wadenbeinbruch, ist und bleibt das Wichtigste die Gesundheit.“ Das konnte Michael Schwarze von der AOK nur bekräftigen. Dennoch zeigte er sein Erstaunen darüber, dass ein Profisportler sich anstatt des Erfolges eher Gesundheit wünsche.

Zuletzt wurden noch Fotos geschossen und es gab eine Besichtigung der „Heiligen Hallen“, wo auch, wie Lars Töffling deutlich sagte, keine Kameras gestattet seien. In der Kabine befanden sich unter anderem ein Kältebad, eine Sauna und ein kleiner Vorbehandlungsraum für die verletzten Spieler. Dann endete auch schon der Besuch im HFC-Stadion. Zum Abschied gab uns Tobias Schilk noch eine signierte Autogrammkarte.

Mir persönlich gefiel dieser Tag sehr, da ich viel über das alltägliche Leben des Spielers Tobias Schilk erfahren habe, und die Besichtigung des Mannschaftsraumes war ein tolles Erlebnis. Unser spezieller Dank gilt der AOK für die Unterstützung und Organisation dieses Events. Wir sind froh, dass sie uns diesen besonderen Tag ermöglicht haben.

Schülerreporter David Goldschmidt, Klasse 8/1, MLG Eisleben