Vogelspinne und co.

Kennt ihr die rote Chilevogelspinne oder den Steppenwaran?

Nein?

Das sind meine Haustiere, die ich euch vorstellen möchte.

Unsere Vogelspinne Susi ist 10 Jahre alt, aber noch nicht ausge-wachsen. Wie der Name schon sagt, kommt die Spinne aus Chile, aber auch aus Bolivien. Ihre Körperlänge beträgt 8 cm. Der komplette Körper ist mit einem dichten Fell behaart. Die Farbe ist hellbraun bis rotbraun und erstreckt sich über ihren ganzen Körper. Die Weibchen werden ca.18 Jahre alt und die Männchen ca. 3-4 Jahre. Susi bekommt einmal die Woche 1-2 kleine Insekten wie Heuschrecken und Käfer zu fressen.

Die Vogelspinne sollte man einzeln halten, da sonst die kleineren aufgefressen werden. Sie leben auf dem Boden und klettern dementsprechend wenig. Das Insekt gräbt Höhlen, also sollte der Untergrund mit Laub oder Erde bedeckt sein.

Wenn die Vogelspinnen sich paaren, legt das Weibchen über 100 Eier, diese sie bewacht. Nach drei Wochen schlüpfen die kleinen Spinnen und verlassen nach einigen Tagen das Nest. Das Männchen stellt dann seine Nahrung ein und verhungert.

Wenn Gefahr droht, schießen sie ihre Haare ab. Diese bohren sich in die Haut des Gegners, was dann starken Juckreiz verursacht. Für uns ist das Gift der Chilevogelspinne nicht giftig, man kann es mit einem Wespenstich vergleichen.

Mein anderes Haustier heißt Jabba und ist ein Steppenwaran. Jabba kann bis zu 150 cm groß und bis zu 20 Jahre alt werden. Aber momentan ist er 2 Jahre und 24 cm groß.

Der Steppenwaran hat eine schlangenähnliche Haut, die im Farbton von braun zu grau übergeht. Manche Tiere haben auch eine trüb-orange Haut. Außerdem besitzt der Waran starke Krallen, die er zum Löchergraben benutzt.

Der Steppenwaran kommt aus den Steppen Afrikas oder aus anderen Trockengebieten. In Gefangenschaft bekommt das Tier aller 1-2 Tage Futter. Momentan geben wir ihm Insekten, aber wenn er größer ist, bekommt er auch Kleinsäuger wie Mäuse und Ratten. Man sollte ein sehr großes Terrarium besitzen, damit der Waran einen artgerechten Auslauf hat. Außerdem muss es ein Wüsten- und Steppenterrarium sein.

Die Tiere leben vorwiegend auf dem Boden, wobei die Jungtiere auch sehr gerne klettern. Die Tagestemperatur sollte 30-35°C sein und nach Möglichkeit sollte die Nachttemperatur ca. 20°C betragen.

Nach der Paarung legt das Weibchen bis zu 20 Eier. Diese werden in selbst gegrabene Höhlen gelegt. Das Weibchen betreibt keine Brutpflege.

Nach einer gewissen Zeit wird der Steppenwaran sehr zutraulich und handzahm.

-Sophie Zwiener

1 Kommentar zu „Vogelspinne und co.“

  1. Lutz Würbach

    Katze, Hund und Fische sind gängige Haustiere, aber wie kommst Du zu Vogelspinne und Waran? Damit fällst Du gänzlich aus dem Rahmen. Auf jeden Fall hast zu etwas zu zeigen, wenn Du zu Hause Besuch bekommst. Vielen Dank für Deinen schönen Text.

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