Technik kann Querschnittsgelähmten helfen!

Schon mal Mutproben gemacht? – Sie sind extrem gefährlich und können Ihr Leben verändern!

Mutproben und Unfälle sind nicht die einzigen Ursachen für Querschnittslähmung, auch Tumore und Entzündungen können dazu führen. Doch das Leben geht weiter, denn viele Menschen helfen dabei, dieses Trauma zu verkraften und ein langer Weg führt dazu, dass man sich wieder in den Alltag einbringen kann.

Am 3.11.2017 besuchte die Klasse 8a von der Kooperativen Gesamtschule „Ulrich von Hutten“ das Krankenhaus „Bergmannstrost“ und interviewte den Patienten Dietbert Vogt. Dabei hat die Klasse erfahren, wie es zu der Verletzung kam und wie er als Querschnittsgelähmter durch den Alltag kommt.  Er stürzte bei einem Arbeitsunfall, so wie es in den meisten Fällen passiert. Dadurch sitzt er schon seit vier Jahren im Rollstuhl. Durch verschiedene Ergotherapeuten und Physiotherapeuten und durch viele Hilfsmittel wie spezielle Rollstühle, das Ekso-Skelett und den Space Curl konnte er sich wieder in den Alltag hineinfinden. Das Hilfsmittel Ekso-Skelett ist ein Robotergestell, welches von den Füßen bis zum Becken befestigt wird, damit der Patient gehen kann. Ein Space Curl besteht aus drei Ringen, welche sich frei bewegen können, damit man in drei Dimensionen trainieren kann.

Wenn die Patienten wieder durch den Alltag kommen, müssen sie trotzdem einmal im Jahr zur Kontrolle, um neue Technik auszuprobieren und Altes beizubehalten. Um problemlos durch den Alltag zu kommen, brauchen sie spezielle Möbel und Einrichtungsgegenstände wie Toiletten, Küchenplatten und Betten. Sie benötigen auch speziell ausgestattete Autos, damit sie wieder fahren können.

Autoren:

Leon Jahnert, Nancy Wenzel, Natalie Schnur , Tobias Steffen Prescher

1 Kommentar zu „Technik kann Querschnittsgelähmten helfen!“

  1. Ihr habt Euch im Vergleich zu anderen Autoren-Gruppen schon ein bisschen mehr auf wesentliche Dinge konzentriert. Das ist gut so. Habt beim nächsten Mal noch mehr Mut, Dinge wegzulassen. Das Space Curl muss nicht zwingen im Text erscheinen, wenn Ihr Euch darauf konzentrieren wollt, behindertengerechte Einrichtungen zu erklären. Weniger ist manchmal mehr.

Kommentar verfassen