Monthly Archives: November 2017

Das sind wir – Klasse 8

Von zoeschen8a am 27.11.2017 10:10:58+02:00
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„Welche Familie liest eine Tageszeitung?“ Diese zu Beginn de Projekts „Klasse 2.0“ von unserer Klassenleiterin gestellte Frage brachte viele von uns ganz schön in Verlegenheit. Ein paar Finger gingen nach oben, aber die Mehrheit hatte bis dahin keinen Bezug zu einer Tageszeitung. Jetzt war die Neugier geweckt. Vier Wochen lang gehörte die Mitteldeutsche Zeitung zum Schulalltag dazu. Mit Reportage, Kommentar, Interview, Meldung u.s.w. können wir jetzt etwas anfangen. Leider gab`s beim Lesen und Arbeiten mit der Zeitung auch jeden Tag schwarze Finger, aber die kann man sich ja wieder waschen. Oder man liest die MZ einfach online. Manche Mutti oder mancher Vati riskierte zu Hause ebenfalls einen Blick in die Zeitung. Vielleicht auch über den Projektzeitraum hinaus? Die MZ würde es bestimmt freuen.

Jetzt sollten wir uns aber endlich vorstellen.

„Das sind wir – Klasse 8b“ steht groß an unserer Pinnwand im Klassenraum. Wir sind 19 Schüler der Sekundarschule „Bertolt Brecht“ in Zöschen und ein tolles Team. Klar, dass wir Schule nicht jeden Tag cool finden. Da unterscheiden wir uns nicht von anderen Klassen. Aber wir versuchen ehrlich, fair und offen miteinander und mit anderen umzugehen.

Wir mögen: Projekttage, Klassenfahrten, Gruppenarbeit, nette Lehrer, Sport, Ferien, Hilfsbereitschaft und echte Freundschaften

Wir mögen nicht: Unehrlichkeit, Klassenarbeiten (Aber es muss ja sein!), Streitereien, Überheblichkeit und Großklappen

Das Foto zeigt uns beim gemeinsamen Frühstück. Was gehört zu einem guten Frühstück dazu? Brötchen, Aufschnitt, Käse, Obst, Konfitüre, Saft … und die MZ!

 

Klasse 8b

 

8b

(Foto: B. Bräckel)

Technik kann Querschnittsgelähmten helfen!

Von uvh8a am 26.11.2017 12:13:27+02:00
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Schon mal Mutproben gemacht? – Sie sind extrem gefährlich und können Ihr Leben verändern!

Mutproben und Unfälle sind nicht die einzigen Ursachen für Querschnittslähmung, auch Tumore und Entzündungen können dazu führen. Doch das Leben geht weiter, denn viele Menschen helfen dabei, dieses Trauma zu verkraften und ein langer Weg führt dazu, dass man sich wieder in den Alltag einbringen kann.

Am 3.11.2017 besuchte die Klasse 8a von der Kooperativen Gesamtschule „Ulrich von Hutten“ das Krankenhaus „Bergmannstrost“ und interviewte den Patienten Dietbert Vogt. Dabei hat die Klasse erfahren, wie es zu der Verletzung kam und wie er als Querschnittsgelähmter durch den Alltag kommt.  Er stürzte bei einem Arbeitsunfall, so wie es in den meisten Fällen passiert. Dadurch sitzt er schon seit vier Jahren im Rollstuhl. Durch verschiedene Ergotherapeuten und Physiotherapeuten und durch viele Hilfsmittel wie spezielle Rollstühle, das Ekso-Skelett und den Space Curl konnte er sich wieder in den Alltag hineinfinden. Das Hilfsmittel Ekso-Skelett ist ein Robotergestell, welches von den Füßen bis zum Becken befestigt wird, damit der Patient gehen kann. Ein Space Curl besteht aus drei Ringen, welche sich frei bewegen können, damit man in drei Dimensionen trainieren kann.

Wenn die Patienten wieder durch den Alltag kommen, müssen sie trotzdem einmal im Jahr zur Kontrolle, um neue Technik auszuprobieren und Altes beizubehalten. Um problemlos durch den Alltag zu kommen, brauchen sie spezielle Möbel und Einrichtungsgegenstände wie Toiletten, Küchenplatten und Betten. Sie benötigen auch speziell ausgestattete Autos, damit sie wieder fahren können.

Autoren:

Leon Jahnert, Nancy Wenzel, Natalie Schnur , Tobias Steffen Prescher

DAS TREFFEN EINES QUERSCHNITTSGELÄHMTEN

Von uvh8a am 26.11.2017 12:10:15+02:00
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Ein kleiner Sturz kann Großes bewirken.

Können Sie sich vorstellen auf einmal ihr ganzes Leben im Rollstuhl zu verbringen ? Diese Erfahrung machte Dietbert Vogt leider auch. In einem Interview gab er preis bei einem Arbeitsunfall schwer gestürzt zu sein. Dabei brach er sich einen Lendenwirbel und ist seitdem unterhalb des Bauchnabels gelähmt.

Die Querschnittsgelähmten kommen jedes Jahr zur Nachbehandlung und Physiotherapie ins Krankenhaus. Doch wie entsteht eigentlich eine Lähmung? Der Druck auf das Rückenmark führt zur Schädigung der Nerven. Eine Querschnittslähmung ist nicht heilbar, deshalb brauchen die Patienten verschiedene Hilfsmittel. Ein Beispiel dafür ist das Ekso-Skelett. Es ermöglicht aufrechtes Gehen. Die Kosten betragen ca. 100.000 Euro. Ein weiteres Hilfsmittel ist das Space-Curl. Es ist für das Training der Muskulatur und der Wirbelsäule zuständig. Es ist mit ca. 12.000 Euro relativ preiswert.

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, wer die Kosten Ihres Krankenhausaufenthaltes bezahlt ? Die Antwort ist einfach – Ihre Versicherung. Ein Beispiel dafür ist die AOK Sachsen-Anhalt, sie bezahlt jährlich 1.15 Milliarden Euro für die Krankenhausversorgung. Dies wird durch die Einzahlungen der Versicherten finanziert, diese betragen 2.6 Milliarden Euro.

Am 03. November 2017 führten der Oberarzt Marc Michael Baasch, der Physiotherapeut Michael Schleiff, die Krankenschwester Kerstin Riesner, der Pressesprecher des Krankenhauses Christian Malordy, die Redakteurin der Mitteldeutschen Zeitung Silvia Zöller und der Pressesprecher der AOK Michael Schwarze und unsere Klasse eine Stunde lang im BG Klinikum Bergmannstrost Halle herum. Sie begleiteten uns auf der Station und beantworteten unsere zahlreichen Fragen über das Krankenhaus und über das Querschnittzentrum. Am interessantesten war für uns die Besichtigung der Küche und der Räume zum Neulernen der einzelnen Tätigkeiten auf der Station. Beeindruckend fanden wir es, dass in der Küche alles angepasst werden kann für die Rollstuhlfahrer.

Begegnet sind wir auch einem jungen Mann, der neu lernen musste Schrauben in das Holz mit dem Schraubenzieher zu schrauben. Dabei fiel ihm oft der Schraubenzieher herunter, aber er hob ihn immer wieder auf, das ist sehr bewundernswert.

Einen großen Dank an alle beteiligten Mitarbeiter des Krankenhauses, Dietbert Vogt und den Pressesprecher der AOK Michael Schwarze, ohne ihn wäre der Besuch im „BG Klinikum Bergmannstrost Halle“ nicht möglich gewesen.

Von Hannes Duwensee, Jonas Krahberg, Leonie Winkelmann, Sarah Oehlschlägel aus Halle

Besuch im Querschnittzentrum des Bergmannstrost

Von uvh8a am 26.11.2017 12:07:30+02:00
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Halle-8a/ Das Bergmannstrost in Halle/S. ist besonders gut vorbereitet auf die Behandlung von Querschnittsgelähmten. Durch Autounfälle, schwere Arbeitsunfälle, aber auch nur alltägliche Stürze können das Rückenmark, die Rücken- und die Halswirbelsäule verletzt werden. Je näher die Verletzung der Rückenwirbel in Richtung Kopf ist, um so beeinträchtigter ist man.

Diese schweren Verletzungen kann man nur mit teuren Geräten behandeln, wie z.B. dem rund 12.000 € teuren „Space-Curl“ oder dem 100.000 € teuren „Ekso-Skelett“. Beide Geräte dienen zum Trainieren der Muskulatur der Wirbelsäule. Bevor der Patient therapiert werden kann, ist eine Operation nötig. So eine Operation dauert ca. zwei bis vier Stunden, bei dieser OP wird ein Personal von sechs oder mehr Leuten benötigt. Darunter sind ein Oberarzt, ein Assistenzarzt, ein Anästhesist, zwei OP-Schwestern und eine Anästhesieschwester. Nach Aussagen des Oberarztes Marc-Michael Baasch kann eine Operation bis zu 14 Stunden dauern, jedoch darf er sich nicht länger als 24 Stunden im Krankenhaus aufhalten, im Notfall gilt diese Regel nicht. Allgemeine Gefahren sind meist die Narkose oder Verletzungen der Arterien. Nach solchen OPs sind die Patienten auf Medikamente angewiesen, im Normalfall werden mindestens drei verschiedene Tabletten am Tag benötigt: Schmerzmittel, Entkrampfungsmittel und Blutdruckmittel, je nach Verletzung kann dies variieren.

Die Patienten sind täglich auf ihren Rollstuhl angewiesen. Falls sie nur noch Restfunktionen haben, gibt es spezielle Rollstühle, die man mit dem Mund, Kinn oder den Fingerspitzen bedienen kann. Alle Informationen hat die Klasse 8a am 3. November 2017 im Bergmannstrost erhalten.

Tom, Noah, Philipp und Justine, 8a KGS „Ulrich von Hutten“

Hier wird kein Trübsal geblasen!

Von uvh8a am 26.11.2017 12:04:32+02:00
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Das Querschnittzentrum im Krankenhaus ,,Bergmannstrost“ ist optimal dafür geeignet, einen Querschnittsgelähmten auf das Leben mit Rollstuhl vorzubereiten.

Das Zentrum bietet sehr viel Platz in den Fluren sowie in den Zimmern der Patienten, da sie auf ihren Rollstuhl angewiesen sind. Jeder Rollstuhl ist für den Patienten individuell angepasst. Die Physiotherapeuten bestimmen die Art des Rollstuhls, zum Beispiel den ,,aktiven Rollstuhl“, der Patient muss sich aktiv fortbewegen. Angepasst wird ein Sitzkissen durch die Druckbelastung einer Sensorenmatte auf dem Sitz des Rollstuhls. Eine Rollstuhlwaage misst die Gewichtsverteilung des linken und rechten Rads.

Auf der Station gibt es einen Gemeinschaftstisch, an dem sich die Patienten miteinander unterhalten können und nicht mit ihren Problemen alleine sind. Die Querschnittsgelähmten werden im Krankenhaus auf den Alltag und die Arbeit vorbereitet. In speziellen Räumen werden verschiedene Funktionen getestet.

Man braucht wirklich sehr viel Erfahrung, um einen Querschnittsgelähmten zu betreuen“, meinte Schwester Kerstin Riesner, weil sich die Schwestern nicht in die Situation des Patienten hineinversetzen können.

Ein Patient des Querschnittzentrums ist Dietbert Vogt. Er teilte mit, dass er schon seit vier Jahren im Rollstuhl sitzt. Einmal im Jahr muss er ins Krankenhaus zur Kontrolle.

Das Ekso-Skelett ermöglicht den Patienten mit einer Rückenmarksverletzung wieder „laufen“ zu können, mit Hilfe eines Computers, dessen Akku zwei Stunden hält.

Die Technik ist noch nicht gut genug, um sie Zuhause zu benutzen oder den Rollstuhl zu ersetzen. Das Gerät ist eine teure Angelegenheit, denn es kostete 100.000€.

Dies ist ein Tipp von Herrn Vogt: Wo kann ein Unfall mit schweren Folgen passieren? – Überall, egal ob auf Arbeit oder auf dem Fahrrad, ein Unfall ist nicht vorhersehbar. Man sollte immer vorsichtig sein und zum Beispiel beim Fahrradfahren einen Helm tragen, damit ein Unfall mit schweren Folgen vermieden werden kann.

Autoren: Elia, Estelle, Lili, Paul; Klasse 8a der KGS „Ulrich von Hutten“

Der Alltag eines Querschnittsgelähmten

Von uvh8a am 26.11.2017 12:02:48+02:00
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Halle/8a – Diese Schicksale können jeden treffen! Egal ob Arbeitsunfall, eine Entzündung oder Tumore am Rückenmark. Wie man diesen Menschen hilft, davon konnte sich die Klasse 8a der Kooperativen Gesamtschule „Ulrich von Hutten“ selbst ein Bild machen. Sie durften Eindrücke von der Rückenmarksverletzungsstation und den Patienten sammeln. Marc-Michael Baasch, der Oberarzt der Station, Physiotherapeut Michael Schleiff und Schwester Kerstin Riesner haben den Schülern ihre Arbeitsplätze gezeigt und sie näher erklärt.

Zur frühen Visite werden die Patienten geweckt und werden zum Frühstückstisch gebracht. Am Gemeinschaftstisch können sich die Patienten untereinander austauschen. Über den Tag verteilt sind drei Physiotherapeuten pro Station für die Querschnittsgelähmten da. Davon hat jeder 8-9 Patienten am Tag. Täglich wartet die Physiotherapie und Krankengymnastik am Gerät. Selbst einfache Handgriffe müssen neu gelernt werden, z. B. einen Löffel halten oder sich im Alltag zurechtzufinden. Je nach Verletzung werden Beine und Füße der Patienten gedehnt. So eine Behandlung dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Mit modernen Hilfsmitteln wie dem Space-Curl oder einem Ekso-Skelett wird das senkrechte Stehen und Laufen wieder geschult. Diese Hilfsmittel sind sehr teuer, ein Ekso-Skelett kostet ca. 100.000 Euro.

Als berufsgenossenschaftliche Klinik unterscheidet sich das Bergmannstrost von anderen Kliniken. Hier werden in erster Linie Menschen nach Arbeitsunfällen versorgt. Ziel ist die vollständige Rückkehr des Unfallpatienten in Alltag und Beruf. Dafür gibt es auch professionelle Rehabilitation, jeden Tag die Hoffnung auf einen Fortschritt, jeden Tag der Kampf mit dem eigenen Körper und dabei niemals aufgeben. Es ist oft nicht einfach für Patienten der Station. Jeder Einzelne trägt hier sein persönliches Schicksal. Auch mentale Unterstützung ist sehr wichtig, dafür sorgen die Mitarbeiter und die Familien der Patienten.

Nach der Therapie können sie sich ausruhen und sich mit den anderen Patienten austauschen.

Während sie sich entspannen müssen die Schwestern darauf achten, dass sich die Patienten nicht wund liegen und sie alle 30 – 60 Minuten drehen. Damit keine Langeweile aufkommt, gibt es für die Patienten kleine Touch-Fernseher in jedem Zimmer. Auf der Station sind die Gänge und Türen allgemein viel breiter, damit die Rollstühle auch durchpassen.

Denn sie haben denselben Wunsch, den Rollstuhl irgendwann zu verlassen!

Autoren:

Niklas Krahberg, Carl Luis Gehrhardt, Samira Folter, Maximilian Prömmel aus der Klasse 8a der KGS „Ulrich vn Hutten“

Ein anderer Weg durchs Leben

Von uvh8a am 25.11.2017 14:42:21+02:00
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Bergmannstrost: Schüler im Krankenhaus statt in der Schule?

So gut wie alles, was man vorher gemacht hat, scheint nicht mehr möglich zu sein. Können Sie sich das vorstellen? Das scheint zuerst die Wahrheit für Querschnittsgelähmte zu sein. Doch dank moderner Technologie, Fürsorge und einem großem Selbstbewusstseinkann man wieder in Bewegung kommen.Möglichkeiten der Therapie wären zum Beispiel das Ekso-Skelett.

Das Ekso-Skelett ist eine Orthese, die vom Becken bis zum Fuß reicht. Es benötigt viele Voreinstellungen, wie Fußlänge, Schrittweite, Beinlänge etc. Das Gestell wird unterstützt durch einen Motor und einem Computer. Man bewegt sich durch die Verlagerung des Körpergewichtes auf den Fußdruckplatten. Der Physiotherapeut Michael Schleiff teilte mit, dass dieses Gerät rund 100.000 Euro kosten solle. Der Oberarzt Marc-Michael Baasch erzählte, dass die Patienten jeden Tag ca. eine Stunde mit dem Ekso-Skelett trainieren sollen.

Das Space-Curl ist eine weitere Therapiemöglichkeit, aber nur für Menschen, die noch Restfunktionen in den Beinen haben. Michael Schleiff sagte: „Das Gerät dreht sich in allen drei Achsen um 360°.“

Die Patienten werden mit den Beinen angegurtet und müssen sich an den oberen Griffen festhalten.

Außerdem erzählte der Physiotherapeut, dass man mit dem Space-Curl die Muskulatur trainieren kann. Die Kosten liegen bei diesem Trainingsgerät bei 10.000 bis 12.000 Euro. Um den Einstieg für die Patienten zu erleichtern, benutzt man eine Rollstuhlrampe.

Für die zukünftige Alltagsbewältigung wird man schon im Krankenhaus vorbereitet, wie zum Beispiel eine Übungsküche, ein Übungsbad, eine sogenannte Sporttherapie oder eine Übungswerkstatt, außerdem kann man den Führerschein erneuern. Dafür steht im Krankenhaus extra ein umgebautes Auto.

Bei dem ganzen Text haben Sie sich vielleicht gefragt, wie man überhaupt querschnittsgelähmt wird. Am häufigsten passiert dies bei Unfällen, egal ob Arbeit oder Verkehr oder im Alltag. Tumore oder Entzündungen können auch Ursache für eine Querschnittslähmung sein. Deshalb kann es jeden treffen. Sogar ein neunjähriges Kind musste im Bergmannstrost aufgenommen werden.

Die Klasse 8a der Gesamtschule „Ulrich von Hutten“ konnte am 03. November 2017 dank dem MZ-Projekt „Klasse 2.0“ und der AOK Sachsen-Anhalt das Bergmannstrost-Klinikum in Halle/Saale besuchen. Dort durften sie das Querschnittzentrum besichtigen und einigen Patienten und Ärzten Fragen stellen. Es war eine gelungene Abwechslung zum Unterricht und die Gesamtschüler würden es weiterempfehlen.

Autoren: Alida Nadine Schütze, Jennifer Körlin, Jasmina Böttge, Leon Andre Vieweg

Schuljahr im Ausland

Von Lutz Würbach am 21.11.2017 13:41:54+02:00
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Für ein Jahr von zu Hause weg und ins Ausland? Neue Kulturen und Menschen kennenlernen?
Die Schule außerhalb von Deutschland besuchen? Dies ist der Traum vieler Jungendlicher, aber
es muss kein Traum bleiben. Mit verschieden Organisationen ist es tatsächlich möglich, ein halbes
oder ein ganzes Schuljahr, im Ausland zu verbringen und dort in die Schule zu gehen. Etwa
16.500 Schüler deutschlandweit entscheiden sich jährlich für ein Auslandsjahr.
Aber wie wird das Auslandsjahr eigentlich an der eigenen Schule organisiert? Was muss man
beachten? Diese Frage hat uns netterweise Herr Kastl, der stellvertretende Schulleiter des
Goethegymnasiums Weißenfels, beantwortet.
Wann darf man sein Auslandsjahr machen?
„Bei uns darf man sein Auslandsjahr ab der 11. Klasse machen.“
Wie wird das Auslandsjahr hier organisiert?
„Man bewirbt sich auf einen Platz bei einer Organisation. Wenn man den Platz bekommt, reicht
man die Zusage bei uns ein und wir geben Sie dann an das Landesschulamt weiter.“
Muss man sonst noch was beachten?
„Man muss beachten, dass man sein Schuljahr in Deutschland wiederholen muss. Das ist Pflicht.“
‚Man bewirbt sich auf einen Platz bei einer Organisation.‘ Eine beliebte Organisation ist
beispielsweise YFU („Youth for understanding“). Jährlich reisen ca. 1000 Jugendliche aus
Deutschland mit YFU ins Ausland. YFU bietet 43 Länder zur Auswahl an. Zur Verfügung stehen
zum Beispiel Kanada, die USA, England oder zum Beispiel Frankreich, Spanien oder Indien.
Außerdem bietet diese Organisation Vorbereitungstage mit Workshops, verschiedene Seminare im
Ausland und Nachbereitungen im Heimatland an.
Die Kosten für ein Auslandsjahr können unterschiedlich ausfallen. Von 5.000€ bis 20.000€ ist alles
dabei. Die Kosten variieren je nach Länge des Auslandaufenthaltes, Gastland, Organisation und
der Gastschule. Trotz allem ist ein Auslandsjahr nicht billig. Um den meisten Jugendlichen ihren
Traum vom Auslandsjahr aber trotzdem zu erfüllen, kann man bei verschieden Organisation und
Firmen Stipendien beantragen. Weitere Informationen zur Beantragung von Stipendien können
Sie im Internet auf der Homepage verschiedener Organisationen oder Firmen finden.
Für viele Jugendliche ist es ein großes Problem, die eigenen Freunde im Heimatland für so lange
Zeit zurücklassen. Wir haben in unserem Freundeskreis einmal nachgefragt, was unsere Freunde
davon halten würden, wenn der oder die beste Freundin für ein Jahr ins Ausland gehen würde.
„Ich wäre ziemlich traurig, aber ich würde mich auch für ihn freuen.“, meinte Toni Lux aus der 8a
des Goethegymnasiums. „Ich wäre ziemlich deprimiert,“, überlegt Charlotte Habermann, ebenfalls
aus der 8a, „aber ich würde mich trotzdem für sie freuen. Ich glaube ich würde sie einmal
besuchen“, meinte sie lächelnd. „Es wäre ein bisschen blöd, weil man sich dann so lange nicht
sieht, aber man würde ja in Kontakt bleiben.“, meint Max Haase aus der 8a.
Wie man sieht, wäre es vielleicht im ersten Moment traurig, aber der Kontakt würde nicht
abbrechen.
Bei so einer großen Reise können natürlich auch einige Herausforderungen auf einen zukommen,
wie beispielsweise Verständigungsprobleme, Konflikte mit der Gastfamilie, in der Schule oder
auch beim Einleben. Das kommt natürlich nicht bei jedem vor. Wir haben einen Gastschüler aus
Taiwan, der letztes Jahr unsere Schule besucht hat, nach seinen Erfahrungen und Eindrücken
befragt.
Wie war dein erster Monat hier in Deutschland?
„Um ehrlich zu sein war der erste Monat ziemlich schlimm. Kaum jemand hat mit mir geredet. Es
war auch sehr komisch für mich, von einem Ort an dem ich alles sagen konnte wann und was ich
wollte zu einem Ort zu kommen wo ich nicht wusste wie ich meine Gefühle und Emotionen
ausdrücken sollte. Die restlichen Monate waren aber viel besser!“
Hattest du an deiner Schule in deinem Heimatland schon Deutsch als Schulfach gehabt?
„Ja, hatte ich. Aber das war alles nur sehr simples Deutsch.“
Wie war die erste Zeit mit deiner Gastfamilie?
„Meine Gastfamilie war echt gut! Aber das Essen war so anders. Wir haben jeden Tag Brot
gegessen. Ich bin fast verrückt geworden. Aber nach einer Zeit habe ich mich daran gewöhnt.“
Wir haben dann auch auch noch seine Gasteltern, Claudia und Christian Uffrecht, zu ihren
Erfahrungen befragt.
Hatten Sie schon mehrere Gastschüler bei sich?
„Wir hatten im Schuljahr 2014/15 eine Gastschülerin aus Frankreich bei uns und haben 2016/2017
einem Jungen aus Taiwan ein zu Hause gegeben. In dieser Zeit war jeweils eines unserer Kinder
an einer Highschool im Ausland und wohnten ein Schuljahr bei einer Gastfamilie.“
Was hat sich mit der Aufnahme geändert? Gab es anfangs Verständigungsprobleme bzw.
wie war die Situation generell am Anfang?
Da wir vorher schon eine Gastschülerin für ein Jahr aufgenommen hatten, wussten wir, was auf
uns zukommt. Der routinierte Familienalltag kommt plötzlich durcheinander. Man versucht sich
gegenseitig kennenzulernen und das neue Familienmitglied in möglichst vielen Bereichen
einzubinden. Welches Essen wird gekocht? Wann fährt der Schulbus und wo muss man ein und
aussteigen? Wie sind die Abläufe in unserer Familie, welche Regeln gibt es? Das alles mit den
wenigen Worten, die ein neuer Gastschüler anfangs versteht. Also auch mit Händen und Füßen,
mit Google Übersetzer, auf Englisch und mit vielen Missverständnissen.
Gab es Konflikte zwischen Ihnen?
Junge Menschen, die für ein Schuljahr ihr Elternhaus verlassen, wollen etwas Neues
kennenlernen, sind neugierig. Sie lassen sich auf eine völlig neue Kultur ein. Genauso wie ihre
Gastfamilien. Unterschiede und Meinungsverschiedenheiten werden nach unserer Erfahrung
dabei nicht als Konflikt wahrgenommen, sondern als neue Erfahrung. Wenn es Probleme gab,
waren es welche, die auch zwischen uns und unseren Kindern vorkommen würden, also keine
Alltagsprobleme.
Haben die Gastschüler Ihnen auch ihre eigene Kultur näher gebracht? Wenn ja wie?
Das gegenseitige Näherbringen der jeweiligen Kultur ergibt sich zwangsläufig im Alltag. Man
hinterfragt eigentlich in fast jeder Situation, wie der andere es handhabt oder kennt. Zum Beispiel
beim Kochen, Essen, bei Feiertagen und so weiter. Der Einstieg sind die Gastgeschenke, die man
bekommt und oft ausgiebig erklärt werden müssen.“
Haben Sie noch Kontakt zu den Gastschülern?
Ja, wir schreiben uns regelmäßig, skypen miteinander, tauschen Bilder aus und schicken uns zu
Anlässen auch etwas zu. Der engere Kontakt besteht aber zwischen unseren Kindern mit ihren
jeweiligen Gastgeschwistern. Luise und ihre Gastschwester Rosa besuchen sich gegenseitig.
Wie man merkt, ist ein Auslandsjahr eine spannende Sache. Für Gasteltern sowie für Gastschüler.
Wenn Sie Interesse haben ins Ausland zu reisen oder selber einen Auslandsschüler aufzunehmen,
wenden Sie sich an eine Organisation ihrer Wahl. Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung fürs Leben.

 

Goethegymnasium Weißenfels

,,Quer – Bunt“ Querfurt – Die Chaos 8c

Von josyxs3 am 20.11.2017 17:09:33+02:00
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Wir sind die Klasse 8c, eher bekannt als die Chaosklasse. Seit der 5. Klasse werden wir so bezeichnet was uns eigentlich egal ist, wir sind sehr speziell – na und. Wenn viele Charaktere aufeinander treffen, passiert halt ein durcheinander und schnell entsteht Chaos. Wir sind eben anderst und anderst ist gut. Unsere Klasse kann man schon als laut, frech und anstrengend bezeichnen. Das heißt aber nicht das wir dumm sind oder nicht mit einander klar kämen. Ganz in Gegenteil, wir halten sehr gut zusammen gerade wenn es darum geht irgendetwas anzustellen. Durch unsere Teamfähigkeiten ergatterten wir ständig den 1. oder bzw. 2. Platz in Sportfesten. Aber auch in Wissenentswettbewerben erkämpften wir den ein oder anderen guten Platz.  Der Spendenmarathon der in diesem Jahr statt fand war für uns auch ein voller Erfolg. Beim alljährlichen Weihnachtsmarkt arbeiten wir auch immer gut mit und verdienen uns nebenbei etwas Geld in die Klassenkasse. Nicht nur das es uns zu gute kommt, haben wir dabei auch eine Menge Spaß. Man merkt richtig wie bunt ein Schulleben sein kann durch unseren verschiedenen Persönlichkeiten und Interessen.

Josy S.

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Zurück in den 60ern/70ern/80ern/..?

Von besteklasse8a am 20.11.2017 09:23:06+02:00
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Back to the past – Auch heute feiert die Jugend Trends, aber viele wissen gar nicht, dass manche davon coole Comebacks aus dem letzten Jahrhundert sind.

 

Nehmen wir zum Beispiel die Bomberjacke. Sie ist immer noch groß in Mode und erinnert an die Fliegerjacken im 2. Weltkrieg. Als amerikanische Männer und Frauen bemerkten, dass es keine bequeme Übergangsjacke gab, holten sie die  Fliegerjacke aus der Kiste. Heute sind sie immer noch nicht eingestaubt. Der robuste Nylonstoff und der Oversizeschnitt machen die Bomberjacke zum wandlungsfähigen Allrounder, der fast zu allem passt und viel aushält. Die stylischen Überzieher sind zwar sündhaft teuer, doch meist schnell ausverkauft.

Heutzutage sieht man sehr viel Brillenträger mit runden Brillen. Aber wurde die John Lennon-Brille nicht schon 1970 beliebt? Viele bevorzugen auch die sogenannte Nickelbrille, da sie sehr auffällt. Am besten passt diese zu markanten Gesichtern. Auch schon Harry Potter beweist, dass die großen Gläser einem den perfekten Schliff verleihen.

Nachdem Bauchtaschen im Zuge des 90-Jahre-Revivals bei Designern (aktuelles Beispiel: Gucci) schon seit längerem hoch im Kurs stehen, sind sie jetzt auch bei vielen Menschen auf den Straßen zu sehen. Egal, ob locker um die Hüfte geschnallt oder als Bodycross-Bag um die Schulter getragen, ob Mini oder Maxi, in Samt von Gucci oder aus Stoff von Eastpak – das frühere Fashion-No-go ist zum Must-have avanciert. Und das nicht ohne Grund: Schließlich bietet kaum eine andere Tasche so viel (modischen) Handlungsspielraum wie die Bauchtasche. Während man die wichtigsten Utensilien immer nah bei sich trägt, bietet der kleine Begleiter ideale Freiheit für seinen Träger und lässt sich sowohl zum sportlichen Casual-Outfit als auch zum edlen Designer-Dress kombinieren, wie ein Blick auf unsere Straßen zeigt.

Die gute alte Schallplatte hat ihren Frieden noch nicht gefunden. 1878 erfand der Deutsch-Amerikaner Emil Berliner die aus Vinyl bestehende, kreisförmige und meist schwarze Scheibe mit einem Loch in der Mitte. In den 80ern kam die CD auf den Markt, sie sollte die Schallplatte ablösen. Doch heute stehen High-Tech-Schallplattenspieler und stapelweise Vinyl-Scheiben in vielen trendigen Jugendzimmern und auch der ein oder andere DJ kann und will auf den schwarzen Longplayer nicht mehr verzichten.

Auch  Halsschmuck ist wieder angesagt. Die Choker Ketten aus den 90ern sind zurück. Das beweisen uns nicht nur Topmodels wie Gigi Hadid oder Kendall Jenner, sondern auch Sängerinnen wie Lena Meyer-Landrut oder Rihanna. Wie schon vorherige Trends setzten sich die Ketten gut durch. Es gibt die Choker in vielen verschiedenen Größen, in vielen verschiedenen Farben und auch mit Anhängern. Sie werden sowohl zum Alltagsoutfit, als auch zum coolen Partyoutfit kombiniert. Bis jetzt sah man sie häufiger an Hälsen des weiblichen Geschlechtes, doch da das Comeback so gefeiert wird, bieten Onlineshops jetzt auch Choker für Männer an. Aber ob der Trend bei ihnen ankommt oder sie lieber die Ketten bei ihren Freundinnen bewundern, ist noch fraglich.

Sagt Ihnen der Name Edwin Herbert Land etwas? Nein? Der Amerikaner hat einen riesen Trend gesetzt. Er entwickelte 1947 im US-Bundestaat Minnesota die Sofortbild-

kamera. Auch diese ist momentan wieder sehr gefragt. Früher hat man über die Fähigkeit, ein Bild sofort nach der Aufnahme auszudrucken, gestaunt. Doch heute kann man Fotos nicht nur wie damals in schwarz-weiß bewundern, sondern in allen möglichen Farben. Ob klein oder groß, große Anbieter, wie z.B. Fuji, bieten Ihnen eine riesige Auswahl an.

Bereits im alten Griechenland trugen Adlige Schuhe mit Plateauabsatz zu Festen und Feiern, um ihren Status hervorzuheben. Etwas später, z.B. im Mittelalter, wurden die sogenannten Plateauschuhe gegen Schmutz auf den Straßen getragen. Durch die Beliebtheit der Schuhe bei Prostituierten bekam der Plateauschuh ein schlechtes Image. Erst mehrere Jahrhunderte danach wurden er zur Ikone der 70er, wie die Bands Abba und Kiss zum Beispiel zeigen. Der Name Plateauschuh kommt aus dem Französischen: plateau = Hochfläche. Doch was die Franzosen mit der Entwicklung der Schuhe zu tun haben, ist uns leider unbekannt, außer vielleicht, dass unsere Nachbarn im Westen seit jeher als Modeprofis gelten. Auch Männer trauten sich mal ans Werk, aber das ist heutzutage wirklich eher Geschichte. Wortwörtlich. Heute tragen viele dieses Schuhwerk im Alltag und Gott sei Dank nicht mehr auf so unpraktisch hohen Absätzen wie früher.

Mitte der 90er Jahre dachten Modebewusste, sie wären von der Mom-Jeans endlich erlöst, da bis zu diesem Zeitpunkt die sogenannten  Karotten- oder Hochwasserhosen

nur Mütter trugen. Aber warum Mom-Jeans? Tja, vielleicht weil sie so aussieht, als stamme sie direkt aus Mamas Kleiderschrank. Doch heute tragen sie auf den Straßen eher solche Frauen, die wenig mit dem Titel „Mutter“ am Hut haben. Typisch für diese Jeans ist, dass sie bis zur Taille geht, am Bein etwas weiter, oft umgekrempelt und knöchelfrei ist.

Auch das Essen soll hier nicht zu kurz kommen. Gehaltvolles Essen scheint nie richtig out gewesen zu sein, so ist Omas gute Buttercreme-Torten inzwischen wieder in den Cafeteria-Auslagen gaaaanz weit vorne. Da ist Schluss mit Diät…

 

Toni Lux, Miriam Hildebrandt und Charlotte Habermann