Monthly Archives: Mai 2017

Was ist eigentlich Jugendweihe?

Von leonie4 am 15.05.2017 09:26:48+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

Hallo!

Ich bin 14 Jahre alt und gehe in Klasse 8 der Sekundarschule-Friedensschule.

Ich habe mir die Frage gestellt, was Jugendweihe eigentlich ist und seit wann es das schon gibt. Die Jugendweihe ist eine festliche Initiation, die den Übergang vom Jugend-ins Erwachsenalter kennzeichnen soll. Die Feier findet meistens in der 8. Klasse statt, im Alter von 14-Jahren. Die Jugendweihe wird seit 1859 von freireligiösen Vereinigungen begangen. Seit 1954 wurde die Jugendweihe in der DDR für Jugendliche veranstaltet. Diese beliebte Feier trat an die Stelle der christlichen Kommunion oder Konfirmation.

Sie wurde fast ausnahmslos von allen Jugendlichen in der DDR, insgesamt von etwa 7 Millionen Mädchen und Jungen begangen. Seit der Wende ersetzt der Begriff Jugendfeier die „Jugendweihe“, um sich von der Jugendweihe – Tradition der DDR abzusetzen. Außerdem will man Jugendliche nicht „weihen“, sondern ihnen den symbolischen Schritt ins Erwachsenwerden zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Ich selbst freue mich schon auf meine Jugendweihe, die am 20.Mai.2017 im Golfpark Dessau-Roßlau stattfindet. Das wird ganz sicher ein wunderbarer Tag.

 

Unser Tag im Städtischen Klinikum

Von loreen am 15.05.2017 08:05:29+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

Wir sind die Klasse 8 der Friedensschule in Ziebigk. Am 25.04. 2017 hatten wir einen Projekttag im Rahmen des MZ- Projekts „Klasse 2.0“ im Städtischen Klinikum Dessau. Wir bekamen hier die Möglichkeit, uns einmal das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik  anzuschauen, einen Bereich, den sonst niemand zu sehen bekommt.

Als wir dort ankamen, wurden wir von  Frau Prof. Dr. Westphal (Leiterin des Instituts), Frau Hachmeister (Leiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Herrn Kitzing (Pressesprecher der AOK) empfangen. Als Erstes sollten wir uns alle einen grünen Kittel über unsere Sachen ziehen. Anschließend wurden wir in drei Gruppen eingeteilt und an verschiedene Mitarbeiter des Instituts weitergeleitet. Die erste Gruppe blieb bei Frau Prof. Dr. Westphal und hörte sich einen sehr interessanten Vortrag über die Anfänge und Hauptgegenstände der heutigen Labormedizin an. Beispielsweise lernten wir, dass Diabetes und Nierenkrankheiten sehr häufig sind und im Labor nachgewiesen werden können. Außerdem wurden wir mit den verschiedensten Körpersäften, wie z.B. Urin, vertraut gemacht.

Die zweite Gruppe wurde von Dr. Schywalski durch das Labor geführt und mit den verschiedenen Apparaten vertraut gemacht. In der Hämatologie hatten wir dann die Möglichkeit, uns zwei Blutproben unter einem Mikroskop anzuschauen. Wir konnten anhand von Bildern feststellen, welches Bild zu der gesehenen Blutprobe passt.

Die dritte Gruppe wurde von Frau Dr. Röser übernommen. Im Bereich der Mikrobiologie konnten wir uns Tiere wie Flöhe und Zecken unter dem Mikroskop anschauen. Des Weiteren lernten wir, wie man sich die Hände richtig desinfiziert. Dies ist besonders wichtig, da es multiresistente Keime gibt, die so gut wie gar nicht bekämpft werden können. Frau Dr. Röser erzählte uns auch von den verschiedenen Arten, Bakterien zu züchten. Diese werden mit Nährmedien (Agar) und mithilfe von Brutschränken gezüchtet. Es gibt verschiedene Arten von Nährmedien, zum Beispiel Blutagar, Schokoagar oder Multiagar. Jede Art von Nährmedieum hat eine eigene Funktion. Auf einem wachsen alle Keime und auf dem anderen nur eine bestimmte Keimgruppe. So kann man am besten herausfinden, was der Patient hat und was als Nächstes zu tun ist.

 

Am Ende unserer Tour versammelten wir uns in der Eingangshalle des Klinikums und verabschiedeten uns. Dann gingen wir zurück zur Schule und der normale Schulalltag ging langsam zu Ende. Diese Führung war nicht nur interessant und lehrreich, sondern auch abwechslungsreich. Unsere Klasse hat den Tag sehr genossen.

Ein Tag im Blutspendeinstitut

Von peschae am 11.05.2017 20:05:16+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

Am Freitag, dem 28.4.2017, besuchte die Klasse 8b das Blutspendeninstitut in Dessau. Dies geschah im Rahmen des MZ-Projektes Klasse2.0, in welchem sich die ausführenden Klassen mit dem Aufbau und der verbundenen Arbeit einer Zeitung beschäftigen, in Zusammenarbeit mit der MZ und der AOK.

Statt Deutschunterricht fuhren wir mit der Straßenbahn zur Haltestelle Städtisches Klinikum. Am Blutspendeinstitut angekommen trafen wir Herrn Kitzing, Herrn Rensch und Dr. Schmidt. Aus praktischen Gründen wurde in 2 Gruppen geteilt und die Führung konnte beginnen. Meine Gruppe fing mit der Verarbeitung der Blutkonserven an. Doch bevor es losgehen konnte, mussten wir uns erst einmal einen weißen Plastikkittel, Überzieher für unsere Schuhe und ein Haarnetz überziehen. Dies taten wir in einer sogenannten Schleuse. Wer zu den Verarbeitungsräumen will, muss diese passieren. Im ersten Raum wurden die Blutkonserven überprüft. Wir erfuhren, dass über ein Laufband getestet wird, ob die Blutkonserven unter- oder überfüllt sind und ob der Spender spenden darf. Wenn das nicht der Fall ist, werden die Blutkonserven verbrannt und in die weiße Tonne geworfen.

Was ich besonders interessant fand, war, dass sie auch gefiltert werden können. So etwas geschieht in einer Zentrifuge. In dieser, so erklärte es uns Herr Rensch, wird die Erythrozytenkonzentration und das Blutplasma aufgetrennt. Blutplasma sowie Erythrozytenkonzentration sind Bestandteile des Blutes. Wenn etwas bei diesem Vorgang schiefgehen sollte, kann dies zum Glück korrigiert werden.

Was uns glaube ich alle ziemlich schockierte, war, dass nur 10% der deutschen Bevölkerung spenden geht, daher sind es zwar noch genügend Blutkonserven, aber an der Grenze zu zu wenig. Immer Sommer tritt der Fall „ zu wenig“ leider oft ein, da in dieser Zeit wenig gespendet wird.

Danach begannen wir mit der zweiten Runde unter der Leitung von Dr. Schmidt. Nun erfuhren wir den Ablauf des Spendens und durften diesen, dank eines plötzlichen Auftauchens eines Spenders, live erleben. Zuerst bekam dieser einen Fragebogen mit 29 Fragen, unter anderem Fragen nach der letzten Reise, dem Gesundheitszustand und Ereignissen in den letzten Monaten. Hierbei will man sichergehen, dass das Blut keine Krankheitserreger enthält und so dem Patienten nicht schadet. Nachdem der Mann seinen Fragebogen ausgefüllt hatte, durfte er zum Arzt, welcher sich den Fragebogen anschaute und ärztliche Untersuchungen vornahm. Wenn alles stimmt und so war es bei diesem Spender der Fall, kann er zur Spende. Zum Abschluss kann er danach zum kleinen, aber feinen Spenderimbiss.

Eine Blutspende dauert maximal 10-15 Minuten. Und welcher Mensch hat keine 15 Minuten um Leben zu retten?!

Hiermit möchten wir uns noch einmal von ganzem Herzen bei der AOK und dem Blutspendeinstitut bedanken. Dieser Nachmittag hat uns viel gezeigt und zu denken gegeben, er war außerdem sehr interessant und schön.

Lucy Schneider

Blut- das Elixier des Lebens – Besuch im Blutspendeinstitut Dessau

Von peschae am 11.05.2017 18:38:13+02:00
Allgemein / 3 Kommentare

Das Heulen der Sirenen ist schon von Weitem zu hören. Schließlich trifft der Krankenwagen am Unfallort ein. Der Betroffene Patient wird umgehend ins Krankenhaus gebracht. Nur durch eine Notoperation gelingt es den Ärzten, seine schwerwiegenden Verletzungen rechtzeitig zu behandeln.
Bei solch einem Eingriff kann nur die Blutspende das Leben dieses Menschen retten. Doch woher kommt das Blut eigentlich?

Im Rahmen des Zeitungsprojektes Klasse 2.0 lud uns die AOK ein, einmal hinter die Kulissen der Blutspende zu blicken.

Mit einem freundlichen Empfang des Regionalsprechers der AOK ,Ralf Kitzing, und dem Abteilungsleiter des Instituts, Dr. Schmidt, startet unsere Führung durch das Blutspendeinstitut Dessau. Ein merkwürdiger Geruch lässt einen inmitten eines riesigen Raumes neugierig machen.
Nach einer Klassenteilung der 8b des Philanthropinums und einem aufwendigen Kleidungswechsel betreten wir voller Vorfreude das Herz des Institutes: „die Verarbeitungsstation“.
Hineingeschlüpft in große weiße Kittel, Hauben für die Haare und Plastikbeutel für die Schuhe wagen wir den ersten Schritt. Begleitet werden wir dabei von Herrn Rensch. Beim Betreten des ersten Raumes fallen uns sofort die Blutkonserven am Eingang auf. Her Rensch fängt spannend an zu berichten: „Im Labor wird das Blut zunächst untersucht und eine Blutgruppenbestimmung vorgenommen“.
Auf Nachfrage von unserer Begleiterin und Lehrerin Frau Schmidt, ob es Richtlinien bei den Blutkonserven gäbe, erklärt er dies so: „ Ist eine Konserve beispielsweise überfüllt, wird diese sofort entsorgt und gemeinsam mit anderen verbrannt. Nur wenn alle Tests ohne Befund bleiben, werden die Blutkonserven zur Verwendung freigegeben“.
Um die weitere Aufbereitung des gespendeten Blutes zu betrachten, werden wir in den nächsten Raum geführt. Ein seltsamer Geruch von Chemie liegt in der schwülen Luft, als wir ihn betreten. Im hinteren Teil des Raumes sortieren 4 Mitarbeiter mehrere Blutkonserven. Dort betrachten wir kurz die weitere Verarbeitung bevor es spannungsgeladen weitergeht.
Innerhalb eines Kühlraumes beginnen wir uns winterlich abzukühlen. Die kalte Luft erfrischt. Mit einer leichten Gänsehaut lauschen wir Herrn Rensch, der erzählt, dass hier für einen bestimmten Zeitraum die Blutkonserven aufbewahrt werden, bis sie in Kisten zu den Krankenhäusern geliefert werden.
Anschließend kehren wir erwartungsvoll zur Umkleidekabine zurück, ziehen uns rasch um und begeben uns ungeduldig zum Treffpunkt. Dort erwartet uns zusammen mit Herrn Dr. Schmidt, der andere Teil der Klasse.
Damit auch ein Blick auf die Abnahmestation möglich ist, gehen wir Seite an Seite mit Herrn Dr. Schmidt in ein kleines Ärztezimmer. Beim Hereinkommen fallen uns unmittelbar die Geräte auf dem Tisch auf, daneben steht eine Liege, auf der wir uns kurz niederlassen. Während wir ein Auge auf die Geräte werfen, erläutert uns Dr. Schmidt den Ablauf einer Blutspende: „Bevor es zur Blutabnahme geht, muss eine Anmeldung erfolgen. Danach führt der behandelnde Arzt eine Untersuchung durch“.
Die Bestimmung des Hämoglobinwertes zeigt er uns anschaulich an einer Mitschülerin. Zusätzlich erzählt
er: „ Dank eines vertraulichen Selbstausschlusses haben Spender die Möglichkeit, anonym die Verwendbarkeit des Blutes auszuschließen“.
Im Anschluss daran kommen wir in der Abnahmestation an und werden herzlich von zwei Krankenschwestern empfangen. Ein großer, heller Raum mit mehreren Liegen lässt uns für einen kurzen Moment erstarren. Gleichzeitig führen 2 Personen eine Spende durch.
Nach kurzer Betrachtung der Abnahmegeräte begeben wir uns voll mit neuen Eindrücken auf den Rückweg.
Im gleichen Augenblick kehrt auch die andere Hälfte der Klasse aus der Verarbeitungsstation zurück.
Kurze Worte beenden unseren Aufenthalt im Blutspendeinstitut Dessau.

Ich möchte mich im Namen der Klasse 8b des Philanthropinums herzlich bei der AOK bedanken.
Dank der Führung durch das Institut lässt sich meine Frage: „Woher kommt das Blut eigentlich?“ nun beantworten.
Unter medizinischer Aufsicht können gesunde Menschen Blut spenden. Das gespendete Blut wird verarbeitet und kann vor allem krebskranken Menschen das Leben retten. Dank der vielen Untersuchungen des Blutes können auch die Spender informiert werden, wenn bei ihnen auffällige Befunde festgestellt werden.
Die Blutspende schenkt sowohl Hoffnung, als auch das gute Gefühl, die Leben anderer Menschen zu retten.

Luisa Fricke

dsc_0251

dsc_0286dsc_0258

Die MZ lässt uns nicht im Regen stehen

Von peschae am 11.05.2017 09:17:52+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

MZ3

Hallo, wir sind die Klasse 8b des Philanthropinum Dessau.

Für den Wettbewerb hatten wir so einige Ideen, wie wir uns kreativ vorstellen würden – als wir aber dann die Fotos machen wollten, regnete es und so wurde daraus spontan die Idee im beigefügten Foto. Die Idee der Überschrift „Die MZ lässt uns nicht im Regen stehen“ rundet unsere Meinung zum Projekt perfekt ab. Danke Inessa, tolle Idee.

 

 

Die Klasse 8 der Friedensschule

Von sophievonderfriedensschule am 09.05.2017 16:54:09+02:00
Allgemein / 1 Kommentar

Hallo zusammen,

wir sind die Klasse 8 der Friedensschule Dessau, die einzige Klasse 8. Was zu Anfang eine sehr kleine Truppe war, ist im Laufe der Jahre eine recht große multinationale Klasse geworden (Auch wenn auf unserem Klassenfoto leider ziemlich viele Schüler fehlen). Wir haben Schüler aus Deutschland, Griechenland, dem Irak und Syrien. Unsere nichtdeutschen Mitschüler haben sich aus den Internationalen Sprachklassen (ISK), wo sie Deutsch lernten, bis zu uns in die Regelklassen gekämpft. Gemeinsam bewältigen wir den manchmal schwierigen Schulalltag auf unsere eigene, für Lehrer manchmal sehr anstrengende Weise. 😉

Klassenfoto