Der „Pestl-Club 2017“

Pestl entsteht_6Pestl entstehtPestl entsteht_2Pestl entsteht_3Pestl entsteht_4IMG_0019iPads_1iPad_2Pestl entsteht_5EKG 1 IMG_1819 (1) IMG_1893 IMG_2128 IMG_2138 IMG_2158 IMG_2172 IMG_2184 (1) Lesen 1 Lesen 2 Lesen 3 Lesen 5 Pestl entsteht  Unser Club 2017Hi … hier meldet sich der „Pestl – Club 2017“!

Jetzt fragt ihr euch: Wer ist das denn?

Also…  stellen wir uns erst mal vor!

Unser Club sind die 13 Jugendlichen der Klasse 9b der Pestalozzischule in der Lutherstadt Wittenberg. Wir lernen, lachen und leiden zusammen. Der Großteil schon seit acht Jahren. Und alle 8 Jahre gemeinsam mit ein und demselben Klassenlehrer, mit Herrn Holzhausen. „Pestl“  ist das P-förmige Wesen mit den lustigen Augen, unser Schulmaskottchen.  „2017“ – ein wichtiges Jahr hier in unserer Stadt. 500 Jahre Reformation! Kirchentag, Reformationsfest! Aber auch das Jahr, in dem wir unsere Schule verlassen. Einige gehen zum BVJ und einige hoffen auf einen guten Hauptschulabschluss. Also noch ein wichtiges Ereignis  in unserem Leben!

In den vielen gemeinsamen Schuljahren haben wir viele Defizite abgebaut, weil wir an unserer Schule Zeit in kleinen Klassen dafür hatten. Tolle Erlebnisse bereicherten unseren Schulalltag: eine Reise durch den Harz, der Besuch des Bundestages oder auch die Besichtigung des Asisi – Panoramas. (Das sollte man unbedingt gesehen haben!)

Aber auch die Musik spielte oft eine große Rolle. Na klar, Rolf Zuckowskis „Wie schön, dass du geboren bist“ war auch dabei. Aber auch „ Schenk mir ein bisschen Zeit“ von Helene Fischer, als wir uns mit den älteren Generationen befassten. Und so spielte auch ein Lied in unserem „MZ – Projekt Klasse 2.0“ eine wichtige Rolle. Sidos „Wiese vor dem Reichstag“. Hört doch mal rein!

 

https://www.youtube.com/watch?v=9NMOFtBi4Vs

 

 

 

Dort heißt es: „Denn ich bin einfach begeistert von meiner kleinen Heimat“. Tja, das ließ uns überlegen, was in unserer Stadt alles schöner geworden ist. Eine schmucke City; endlich ein Bahnhof, von dem man gerne in die Welt hinausfährt und wieder zurückkommt, interessante Kirchen und Museen im neuen Look und viele kleine Orte, wo man entdecken oder zur Ruhe kommen kann.

Sido singt  aber auch „Doch du bist erst so richtig glücklich, wenn du irgendwas zu meckern hast“. Leider kann der „Pestl –Club 2017“ nicht in einer schon sanierten Schule den Abschluss feiern. Leider hat der Kindertreff zugemacht. Leider hat Herr Haseloff in dem MZ – Interview am 18. März 2017 recht, wenn er sagt: „ Darum ist es zum Beispiel wichtig, dass die, die zu uns kommen, sich an unsere Kultur und Werte anpassen, nicht umgekehrt…“. Auch wir haben dazu leider schon Erfahrungen gemacht.

Während des MZ – Projektes durften wir drei Wochen (das war viel zu wenig Zeit – grins!) mit „ iPads“ lesen, arbeiten und Spaß haben. Wäre super, wenn alle Lernenden das immer hätten! Comics entstanden, es wurde fotografiert und für den Unterricht recherchiert. Auch haben wir Gedanken und Fotos für unseren MZ –  Artikel  zusammengestellt. Hat Spaß gemacht! Dadurch sind wir alle echte Fans der „ MZ – e – Paper“ geworden. Dieses Lesen ist einfach nur cool!

 

Einen weiteren Höhepunkt hatten wir am 27. März 2017. Von der AOK Sachsen – Anhalt und dem Krankenhaus „Paul – Gerhardt – Stift“ Wittenberg wurden wir zur Besichtigung der Rettungsstelle eingeladen. Zwei Ärzte und die Pressesprecherin sowie Herr Kitzing von der AOK sprachen und zeigten uns eine Menge Interessantes. Von unserem Klassenraum sehen wir nämlich mehrmals in der Woche die Rettungshubschrauber landen und wieder aufsteigen. Oft fragten wir uns, wer da wohl schon wieder transportiert wird?! Immerhin wissen wir jetzt, dass fast nur Verlegungen in andere Krankenhäuser dadurch vorgenommen werden. 26 000 Patienten werden durchschnittlich pro Jahr in der Rettungsstelle versorgt. Meine Güte! So viele! Drei bis sechs Ärzte arbeiten tagsüber und zwei bis drei in der Nacht. Trotz der Belastungen der Ärzte (bis 24 Stunden Bereitschaft)  und des anderen Personals werden alle Patienten immer als echte Nöte angesehen. Allerdings sagte uns einer der Ärzte, dass es sehr belastend ist, wenn wie in den Silvesternächten viele Notfälle gleichzeitig kommen. Also Leute: Passt gerade dann auf! Tja und „2017“  bringt für alle im Krankenhaus wegen der reichlichen Höhepunkte in Wittenberg noch viele Sonderschichten.

Besonders cool war, dass bei einem unserer Mitschüler ein EKG geschrieben und ausgewertet wurde. Uns wurde auch gezeigt, wie man einen Gipsverband anlegt, wenn ein Bruch am Unterarm vorliegt. Fünf von uns wurden zum Versuchsobjekt und gingen mit Gips – Arm zurück zur Schule. Die Unfallmeldung bei der Schulleitung und bei unseren Eltern war dann nur geflunkert. Aber die zuerst seltsamen Gesichter der Erwachsenen waren schon lustig.

Es war ein toller Vormittag in der Rettungsstelle! Respekt vor den großartigen Leistungen der Menschen dort und schön, dass die Krankenkassen wie die AOK diese umfassende Versorgung der Patienten finanzieren.

Liebe MZ! Wir danken euch für viele interessante Momente im März 2017. Aber für die geborgten „iPads“ besonders!!

 

Euer „Pestl – Club 2017“ aus der Lutherstadt Wittenberg,

der sich auch bei Jan – Lukas bedankt; einem Studenten aus Halle, der uns trotz Semesterferien super im MZ – Projekt  unterstützt hat!

 

1 Kommentar zu „Der „Pestl-Club 2017““

  1. Die MZ dankt Euch für die tollen Sachen, die Ihr mit den iPads bzw. dem Klasse-Projekt auf die Beine gestellt habt. Das ist nicht nur eine Fleißarbeit gewesen, wie der Blog-Eintrag zeigt, sondern auch Qualität. Der Pestl-Club darf wirklich stolz auf das Ergebnis sein.

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