Baustelle am Steintor in Halle

Was passiert hier?

Das Steintor wird seit 2014 umgebaut

Jeden Tag gehen hunderte von Leuten über die grünen Teppiche der Halleschen Verkehrs-AG (kurz: HAVAG). Man sieht: Es wird gebaut.

Seit 2014 arbeitet das Programm STADTBAHN am Steintorplatz. Aber nicht allle wissen, was eigentlich passiert. Schon lange war der Umbau geplant, denn das Steintor war unübersichtlich. Es gab viele Unfälle und niemand fand den Platz wirklich schön. Im Projekt ist laut HAVAG-Broschüre das wichtigste Ziel ,,Die klare Gestaltung zur sicheren Führung des gesamten Verkehrs, ob Straßenbahn, Auto Fußgänger oder Radfahrer.“

Später soll der Anfang der Ludwig-Wucherer-Straße als Zone nur für die Straßenbahn, Fußgänger  und Radfahrer sein. Der Platz ist schon neu gestaltet. Auf ihm steht die zentrale Haltestelle, von der fast alle Bahnen abfahren. Außerdem werden Schienen und Weichen ausgetauscht. Der Umbau selbst, in dem z.B. 33.000 m3  Erde bewegt, 4.550 m Schienen verlegt und 169 Pflanzen gesetzt werden, ist genau geplant. Das Projekt wird in sechs Bauabschnitte geteilt.

2014 war der erste Abschnitt, in dem nur ,,Vorbereitende Maßnahmen“ durchgeführt wurden. Der zweite Bauabschnitt (2015) beschäftigte sich mit dem Platz:  Der Neubau der Südseite, Gleisanlagen am Platz und ein teilweiser Neubau der Krausenstraße. Der Teil, der von dieser Straße neu gbaut wurde, führt von der Großen Steinstraße zur Magdeburger Straße. Im selben Jahr wurde weitergearbeitet: Im dritten Abschnitt wurden Verkehrsanlagen umgebaut und Leitungen erneuert. Deswegen  war das Steintor bis zur Winterpause für den Verkehr gesperrt. Im Mai dieses Jahres fing der vierte Bauabschnitt an. In dieser wurde die neue Gudrun-Goeske-Straße am Bereich des Rossplatz angebunden. Die Straße soll später von der Ludwig-Wucherer-Straße zum Steintor führen, da ein Teil von ihr KFZ- frei ist. Hier wurde die für den motorisierten und elektrisierten Verkehr gesperrt. Jetzt sind wir im fünften Bauabschnitt. Im September 2016 ging die vierte in die jetzige Phase über. Es wird im Bereich Emil-Abderhalden- und der Ludwig-Wucherer- Straße gearbeitet. Dementsprechend ist ein Teil dieser großen Straße gesperrt, die Gudrun-Goeske Straße kann aber schon einseitig genutzt werden.                                                                                                             Am 19. Dezember fängt bereits der sechste Bauabschnitt an. Zwischen dem Steintor und der Emil-Abderhalden-Straße wird weiterhin gesperrt sein, in Richtung Frohe Zukunft kann man jedoch wieder fahren.  Ab April wird nicht mehr gesperrt sein. Es werden nur noch Arbeiten, die wie Pflasterarbeiten oder Fertigstellung der Beleuchtung ausgeführt. Ab Juni ist die einzige Arbeit das Pflanzen im Herbst. Wer finanziert so eine aufwendige Arbeit?

Laut einer Broschüre der HAVAG ,, beteiligen sich die Stadt Halle, die Stadtwerke und die Hallesche Verkehrs-AG an dem Projekt STADTBAHN, um die Saalestadt insgesamt aufzuwerten. “ Zusätzlich gibt es noch eine Förderung vom Bund und Land.                                                                                                            Die Anwohner erwarten noch fünf Monate Sperrung, dann genügt das Steintor hoffentlich den Anforderungen der STADTBAHN. Es bleibt zu hoffen, dass sie von weiteren Umbauten verschont bleiben – bis der nächste Platz verbessert werden soll.

Autoren: Hermine Dehler, Katharina Hildmann und Albrecht Schütte

Klasse: 7c

Elisabeth-Gymnasium Halle

Quelle: Die Internetseite www.havag.de und die Broschüre der HAVAG „Das Programm STADTBAHN Halle- Umgestaltung am Steintor“

 

 

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Fotos von links: Blick von der Ludwig-Wucherer-Straßeauf die Baustelle. Im Park am Steintorplatz erinnert ein Denkmal für die US-Amerikanische Einheit Timberwölfe, die Halle bei der Befreiung nicht zerstört hatten. Die Baustelle vom Steintor aus gesehen.                                      Fotos: Katharina Hildmann

1 Kommentar zu „Baustelle am Steintor in Halle“

  1. Liebe Schüler, ich bin ein bisschen hin- und hergerissen. Ihr habt eine tolle Fleißarbeit geliefert und mit Bildern aufgewertet. So haben auch Ortsfremde einen Eindruck von der Baustelle bekommen. Ich vermute, das hat Euch ganz schön viel Zeit gekostet. Aber: Was ist das Thema Eures Textes, was wollt Ihr den Lesern mitteilen? Ich glaube, Ihr habe Euch ein wenig verzettelt – in dem Bemühen, alles aufzuschreiben, was Ihr recherchiert habt. Wenn das so ist, dann war das keine gute Idee. Der ziemlich umfangreiche Rückblick auf vergangene Bauabschnitte tut dem Text nicht gut. Ihm fehlt damit die Idee, die ihn lesbarer und interessanter machen würde. Eine mögliche Idee: Hat der Umbau der Kreuzung Auswirkungen auf Euren Alltag? Wenn ja, welche? Oder: Was sagen die Hallenser zu dem Umbau? Welche Erwartungen verbinden sie damit? Letztlich geht es um die Frage: Warum sollte Euer Text für mich interessant sein?

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