Jugendweihe – Tradition mit Zukunft?

Bereits vor 160 Jahren wurden die ersten Jugendweihen, bei atheistischen Heranwachsenden, auf Vorschlag von Eduard Baltzer, einem deutschen Demokraten und evangelischen Theologen, durchgeführt. Damals nannte man die Jugendweihe allerdings noch „erlangte Verstandsreife“. Diese Jugendfeier war als Ersatzfeier für Kinder und Jugendliche die keiner Konfession angehörten, und mit 14 Jahren die Schule verließen als eine Art Schulentlassungsfeier gedacht. Es war damals üblich, in diesen Alter mit dem Arbeiten zu beginnen. Für Jugendliche in christlichen Familien bestand weiterhin die Konfirmation (evangelisch), und die Firmung (katholisch), so nach der süddeutschen Zeitung.
Die Jugendweihen erlebten bis 1933 ihre Blütezeit, und wurden dann während der Machtübernahme der NSDAP teilweise verboten. Nach dem Krieg fanden die Jugendfeiern sowohl in der BRD, als auch in der DDR wieder statt.
Laut Wikipedia nahmen im Jahr 2009 bundesweit wieder 25.000 Jugendliche an der Feier teil. Heute werden die Jugendweihen meist von speziell dafür gegründeten Vereinen ausgetragen. Diese organisieren auch im Vorfeld Kurse mit nützlichen Ratschlägen für das spätere Leben als Erwachsener. Wir als Teilnehmer freuen uns besonders auf diese Möglichkeiten uns wichtiges Wissen anzueignen. Die Jugendweihen finden auf der ganzen Welt und in ähnlichen Formen statt. Eine Antwort auf unsere Fragen z.B. wie die Feier abläuft, was wir anziehen oder welche Geschenke wir erhalten bekommen wir spätestens nächtes Jahr

Goethegymnasium Weißenfels Klasse 8b von Paul Weber, Mathilde Dziura, Antonia Lisker

1 Kommentar zu „Jugendweihe – Tradition mit Zukunft?“

  1. Liebe Schüler, guter Text. Vielleicht ein bisschen viel Wikipedia. Ich hätte mir mehr Infos gewünscht, wie Ihr die Jugendweihe auf Euch zukommen seht und was Ihr mit dem Ereignis verbindet. Ach ja, ein bisschen an der Grammatik solltet Ihr noch arbeiten – Stichwort Komma.

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