Handy bestimmt Alltag

Das Handy verändert den Alltag der Jugendlichen stark. Jugendliche hegen und pflegen ihr Handy, es ist ihr wichtigstes Statussymbol, sie haben es immer bei sich. Das Smartphone, der ständige Begleiter: Fast jeder will immer und überall erreichbar sein und im Internet surfen können. Auch in die Schultasche packen Schüler ihr Handy selbstverständlich. Das hat den Schulalltag verändert. Auch in unserer Klasse ist dies sehr gut zu erkennen. Nach der Stunde ist das Handy immer griffbereit. Man sollte lieber Gespräche von Angesicht zu Angesicht führen. Einige Vorteile sind natürlich, dass man überall erreichbar ist, dass man unterwegs wichtiges erledigen kann, damit auch Zeit spart und über weite Strecken kommunizieren kann. Nachteile sind aber auch, dass man nur noch digital kommuniziert, statt normal zu reden. Außerdem wird die Aufmerksamkeit bei wichtigen Dingen, wie zB.Der Schule, dem Straßenverkehr oder in der Gesellschaft gestört. Bei übermäßiger Benutzung kann eine Sucht entstehen. Weltweit sind ca 176 Millionen Menschen von der Sucht betroffen. Alle unserer 10 befragten Erwachsenen sagen, dass Jugendliche viel zu oft am Handy sind. Typische Symptome sind auftretende Angstgefühle, depressive Verstimmungen oder Wut, wenn das Handy abhanden gekommen ist. Außerdem kann der Betroffene sich nicht vorstellen ohne sein Handy zu leben. Am häufigsten Benutzt werden MMS, SMS, und Whatsapp (94%). Auch Cybermobbing und Handygewalt gehören zu den Schattenseiten mobiler Kommunikation. Rund ein Drittel der 10- bis 18-jährigen hat selbst schon einmal negative Erfahrungen im Internet gemacht, jeder Siebte (14%) wurde Opfer von Mobbing. Trotz dieser Erkenntnis benutzt die Mehrheit ihr Handy sehr oft.

Von Hannah Herburg, Thore Pflugmacher und Carmen Böhm der Klasse 8a vom Goethe Gymnasium 

4 Kommentare zu „Handy bestimmt Alltag“

  1. Ihr habt Euch wirklich Gedanken zu dem Thema gemacht. Passt aber bitte auf, dass nicht das Handy am Ende für alles Schlechte dieser Welt verantwortlich ist. Mobbing gab es auch schon, als das Wort Handy noch gar nicht erfunden war. Und wir ärgern uns auch, wenn andere Dinge verschwunden sind – nicht nur das Handy. Was will ich damit sagen? Vorsicht mit Verallgemeinerungen!

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