BMW i3 mit ausgebautem Batteriesatz

Elektroauto, die Alternative zu Benzin- oder Dieselfahrzeug

BMW i3 mit ausgebautem Batteriesatz

Die Elektroautos sind aufgrund des geringen Ausstoßes von Treibhausgasen sehr umweltfreundliche Autos, aber es sind nur zurzeit ca. 30 Elektroautos im Burgenlandkreis angemeldet.
Ein Elektroauto gibt pro Jahr ca. 4000 – 5000 kg weniger Treibhausgas in die Atmosphäre ab als ein dieselbetriebenes Auto.
Mittlerweile gibt es schon viele Elektroautos wie z.B.: BMW i3 ab ca. 36000 €, Renault Zoe ab ca. 22000 € oder Renault Twizy ab ca. 8000 €.
Ein Auto mit Diesel-Antrieb, einem durchschnittlichen Verbrauch von 8 Litern auf 100 Kilometern und einer jährlichen Fahrleistung von 30000 Kilometern pro Jahr kommt auf Spritkosten in Höhe von rund 3450 € (Basis: 1,44 €/ Liter). Ein Auto mit Elektro-Antrieb würde bei dieser Strecke Energiekosten in Höhe von rund 2360 € verursachen (Basis: 0,35 €/ kWh).
Ein Elektroauto ist zwar in der Anschaffung etwas teurer, aber dafür sind die Verbrauchskosten geringer als bei einem herkömmlichen Kraftfahrzeug.
Jedoch benötigt man zum Aufladen der Batterie einen Elektroanschluss. Dieser kann sich entweder auf dem eigenen Grundstück befinden oder man kann sein Auto auch an einer „Tankstelle für Elektroautos laden“. Diese befinden sich in 06667 Weißenfels:

  1. Stadtwerke Weißenfels, Südring 120, Weißenfels – 2 Schnellladeanschlüsse (Typ 2)
  2. Autohaus Schulze GmbH, Weißenfelser Str. 35, Tagewerben – 1 Schnellladeanschluss (Typ 2)

Für die Aufladung zuhause kann das mitgelieferte Ladekabel an eine normale Schuko-Steckdose (230 Volt mit 3 kW Ladeleistung) angeschlossen werden. Die Ladedauer an dieser Steckdose beträgt zwischen 6 – 8 Stunden bei einer 20 kWh Batterie.
Eine weitere Möglichkeit zum Aufladen besteht mit dem CEE-Blau – Stecker (bekannt als Campingstecker) und CEE – Rot (bekannt als Drehstrom – Stecker – 400 Volt).
Die letzte Möglichkeit der Aufladung erfolgt mit dem Ladestecker Typ 2 (auch Mennekes – Stecker genannt). Er ist auf 400 Volt / 32 Ampere ausgelegt und erzielt je nach Anschluss eine Leistung von bis zu 22 kW mit einer Ladedauer von etwa 1 Stunde.
Die meisten öffentlichen Ladestationen sind mit dieser Anschlussvariante ausgerüstet.
Diese Stecker wurden speziell für das Laden von Elektroautos entwickelt und dienen neben der Energieübertragung auch dem Austausch von Informationen zwischen Fahrzeug und Ladepunkt, z.B.: wird die aktuelle Ladedauer und der Ladestand der Batterie angezeigt.
Die Autobahnraststättenbetreiben bauen jetzt auch nach und nach Schnellladestationen für Elektroautos, damit man auch mit Elektroautos auf der Autobahn fahren kann und nicht lange warten muss bis das Elektroauto aufgeladen ist. Ab 2018 sollen die Schnellladestationen mit einer Ladeleistung von 150 kW arbeiten, dass heißt, dass das Auto in noch kürzerer Zeit aufgeladen werden kann. Zurzeit können die meisten Schnellladestationen noch kostenlos genutzt werden.
Ein E – Auto fährt zurzeit mit einer Reichweite von 150 – 200 km. Die Autohersteller kündigten bereits eine Reichweite von 400 – 600 km an. Somit lassen sich dann auch größere Strecken zurücklegen in noch kürzerer Zeit.
Derzeit bekommt man bei einem Kauf eines Elektroautos eine Prämie von bis zu 4000 €. Weiterhin ist das Elektroauto 10 Jahre steuerbefreit.

Aber wirklich umweltfreundlich ist das Elektroauto erst dann, wenn es mit Strom aus regenerativen Energien wie Wind-, Wasser- oder Sonnenenergie aufgeladen wird.
Ich finde die Erfindung von E – Autos gut, jedoch sollten sie auch mit Ökostrom geladen werden. Dies ist eine sehr gute Alternative zu herkömmlichen Autos mit Verbrennungsmotoren.

Von Marvin Kurze der Klasse 8a vom Goethe Gymnasium Weißenfels.

10 Kommentare zu „Elektroauto, die Alternative zu Benzin- oder Dieselfahrzeug“

  1. Silvia Zöller (MZ)

    Ein sehr informativer Beitrag, der einen klitzekleinen Schönheitsfehler hat: Bitte schreibe doch deinen Namen, deine Schule und deine Klasse darunter, damit der Artikel auch vollständig ist. Danke!!!

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