Monthly Archives: November 2016

Baustelle am Steintor in Halle

Von Lutz Würbach am 29.11.2016 11:32:38+02:00
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Was passiert hier?

Das Steintor wird seit 2014 umgebaut

Jeden Tag gehen hunderte von Leuten über die grünen Teppiche der Halleschen Verkehrs-AG (kurz: HAVAG). Man sieht: Es wird gebaut.

Seit 2014 arbeitet das Programm STADTBAHN am Steintorplatz. Aber nicht allle wissen, was eigentlich passiert. Schon lange war der Umbau geplant, denn das Steintor war unübersichtlich. Es gab viele Unfälle und niemand fand den Platz wirklich schön. Im Projekt ist laut HAVAG-Broschüre das wichtigste Ziel ,,Die klare Gestaltung zur sicheren Führung des gesamten Verkehrs, ob Straßenbahn, Auto Fußgänger oder Radfahrer.“

Später soll der Anfang der Ludwig-Wucherer-Straße als Zone nur für die Straßenbahn, Fußgänger  und Radfahrer sein. Der Platz ist schon neu gestaltet. Auf ihm steht die zentrale Haltestelle, von der fast alle Bahnen abfahren. Außerdem werden Schienen und Weichen ausgetauscht. Der Umbau selbst, in dem z.B. 33.000 m3  Erde bewegt, 4.550 m Schienen verlegt und 169 Pflanzen gesetzt werden, ist genau geplant. Das Projekt wird in sechs Bauabschnitte geteilt.

2014 war der erste Abschnitt, in dem nur ,,Vorbereitende Maßnahmen“ durchgeführt wurden. Der zweite Bauabschnitt (2015) beschäftigte sich mit dem Platz:  Der Neubau der Südseite, Gleisanlagen am Platz und ein teilweiser Neubau der Krausenstraße. Der Teil, der von dieser Straße neu gbaut wurde, führt von der Großen Steinstraße zur Magdeburger Straße. Im selben Jahr wurde weitergearbeitet: Im dritten Abschnitt wurden Verkehrsanlagen umgebaut und Leitungen erneuert. Deswegen  war das Steintor bis zur Winterpause für den Verkehr gesperrt. Im Mai dieses Jahres fing der vierte Bauabschnitt an. In dieser wurde die neue Gudrun-Goeske-Straße am Bereich des Rossplatz angebunden. Die Straße soll später von der Ludwig-Wucherer-Straße zum Steintor führen, da ein Teil von ihr KFZ- frei ist. Hier wurde die für den motorisierten und elektrisierten Verkehr gesperrt. Jetzt sind wir im fünften Bauabschnitt. Im September 2016 ging die vierte in die jetzige Phase über. Es wird im Bereich Emil-Abderhalden- und der Ludwig-Wucherer- Straße gearbeitet. Dementsprechend ist ein Teil dieser großen Straße gesperrt, die Gudrun-Goeske Straße kann aber schon einseitig genutzt werden.                                                                                                             Am 19. Dezember fängt bereits der sechste Bauabschnitt an. Zwischen dem Steintor und der Emil-Abderhalden-Straße wird weiterhin gesperrt sein, in Richtung Frohe Zukunft kann man jedoch wieder fahren.  Ab April wird nicht mehr gesperrt sein. Es werden nur noch Arbeiten, die wie Pflasterarbeiten oder Fertigstellung der Beleuchtung ausgeführt. Ab Juni ist die einzige Arbeit das Pflanzen im Herbst. Wer finanziert so eine aufwendige Arbeit?

Laut einer Broschüre der HAVAG ,, beteiligen sich die Stadt Halle, die Stadtwerke und die Hallesche Verkehrs-AG an dem Projekt STADTBAHN, um die Saalestadt insgesamt aufzuwerten. “ Zusätzlich gibt es noch eine Förderung vom Bund und Land.                                                                                                            Die Anwohner erwarten noch fünf Monate Sperrung, dann genügt das Steintor hoffentlich den Anforderungen der STADTBAHN. Es bleibt zu hoffen, dass sie von weiteren Umbauten verschont bleiben – bis der nächste Platz verbessert werden soll.

Autoren: Hermine Dehler, Katharina Hildmann und Albrecht Schütte

Klasse: 7c

Elisabeth-Gymnasium Halle

Quelle: Die Internetseite www.havag.de und die Broschüre der HAVAG „Das Programm STADTBAHN Halle- Umgestaltung am Steintor“

 

 

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Fotos von links: Blick von der Ludwig-Wucherer-Straßeauf die Baustelle. Im Park am Steintorplatz erinnert ein Denkmal für die US-Amerikanische Einheit Timberwölfe, die Halle bei der Befreiung nicht zerstört hatten. Die Baustelle vom Steintor aus gesehen.                                      Fotos: Katharina Hildmann

Berufsorientierung

Von Lutz Würbach am 24.11.2016 13:54:33+02:00
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Schüler auf dem Weg ins Berufsleben

Erfahrungen im ABZ- Holleben sammeln

Wir, die Klasse 8a der Sekundarschule Würdetal Teutschenthal, besuchten vom 7. bis 11. November 2016 das ABZ-Bau-Holleben.

Hier orientierten wir uns in den verschiedensten Berufen z.B. Farbgestaltung und Holzverarbeitung. Wir erfuhren von den Ausbildern nicht nur etwas über die Berufe sondern auch über deren Ausbildungen.

Bei der Station Holzbau lernten wir eine Menge über den Umgang mit den Werkzeugen. Trotz der großen Anstrengung fanden wir diese Station sehr gut. Eine weitere Station unseres Projektes war Technisches Zeichnen, die den meisten besonders gut gefallen hat, weil das vielen von uns gut liegt. Im Gegensatz dazu war die Arbeit mit den Computern bekannt und daher wenig spannend.

Nach Meinungen einiger Mädchen, waren die Angebote zu sehr auf die Jungen ausgerichtet. Auch die Arbeitsbekleidung war für einige von uns ungewohnt, zum Beispiel die Arbeitsbekleidung und die schweren Arbeitsschuhe.

In dieser Woche konnten wir uns an einigen Berufen orientieren und einige kamen ihrem Traumberuf ein Stück näher.

 

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Foto: Viktoria Busch

TMG in der Uniklink

Von Lutz Würbach am 24.11.2016 13:47:21+02:00
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Achtklässer lassen sich Druckkammer erklären

Was ist eine Druckkammer und wofür wird sie in der Medizin eingesetzt? Antworten hat die Klasse 8.4 des Giebichenstein-Gymnasiums „Thomas Müntzer“ aus Halle im Universitätsklinikum der Stadt geholt. Zum Beispiel standen mit René Kriesel der Leitende Druckkammerassistent und mit David Köhler der Pressesprecher den Schülern Rede und Antwort. Die HBO (Hyperbare Oxygenation)-Kammer ist demnach einmalig in Sachsen-Anhalt. Sie wird für die  hyperbare Sauerstofftherapie verwendet. Dabei atmen Patienten unter erhöhtem Umgebungsdruck medizinisch reinen Sauerstoff ein. Damit lässt sich der Sauerstoffgehalt im Blut und in den umliegenden Geweben um ein Vielfaches steigern, haben die Schüler erfahren. Angewendet wird das Verfahren unter anderem bei Tauchunfällen, Kohlenmonoxidvergiftung und Gasbrand. Aber auch bei schlecht heilenden Wunden, bei Diabetes, akutem Hörverlust bei Tinnitus und refraktären Knochenentzündungen haben die Mediziner gute Erfahrungen gemacht.

Die Schüler erfuhren außerdem, dass in den zurückliegenden 14 Jahren ungefähr 1500 Patienten aus 13 Bundesländern behandelt worden sind.

Den Termin an der Uni-Klinik hatte die AOK als Partner des Projektes Klasse 2.0 organisiert. Thema des Recherchetermins: Und wenn ich mal krank bin? Mit der AOK Sachsen-Anhalt zu Besuch im Krankenhaus. Was die Krankenkasse mit Krankenhäusern zu tun hat?

Michael Schwarze von der AOK-Pressestelle: „Einen Unfall oder eine ernste Erkrankung kann jeden treffen. Gut zu wissen, dass Ärzte und Pflegekräfte sich dann mit ihrem ganzen Können und modernster Technik um uns kümmern. Doch wie funktioniert eigentlich ein Krankenhaus? Und wer bezahlt die Behandlungen?“ Mit den Führungen durch die Uni-Klinik und andere Krankenhäuser wolle die AOK Aufklärungsarbeit leisten“, sagte Schwarze. Und auch gegebenenfalls vorhandene Ängste nehmen. Und auch das haben die Schüler erfahren: Allein die AOK Sachsen-Anhalt gibt pro Jahr mehr als eine Milliarde Euro für die Behandlung ihrer Versicherten in Krankenhäusern aus.

Lutz Würbach

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Die Schüler werfen einen Blick in die Druckkammer. Foto: Michael Schwarze

Klasse 8b

Von zebra2003 am 20.11.2016 16:37:52+02:00
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Foto: Klasse 8b Goethegymnasium Weißenfels

Wir, die Schüler der Klasse 8b des Goethegymnasiums – sind wie die Rubriken einer Zeitung. Jeder ist verschieden, doch zusammen bilden wir ein Ganzes.

Dies wollten wir mit unserem Klassenfoto verkörpern. Die Rubrik Politik wird von Annalena Scharfe und Samanta Fischer repräsentiert, der Sport von Leonie Janz, Elisa Fröbel und Tim Raap. Marie Winter, Josephine Sachse und Julia Küster stellen die Medien dar, Duc Duy Pham und Nam Thanh Nguyen die Kategorie Service. Die Wissenschaft wird Ihnen von Paul Weber, Mathilde Dziura und Antonia Lisker präsentiert, die Kultur von Lea Kampf und Maja Vahsholz. Und zuletzt die Galaxo – veranschaulicht von Araceli Pörtl und Lydia Lausch.

Das Alter wird zum Problem – Freiwillige Feuerwehr auf dem Dorf sucht dringend Mitglieder

Von annalena am 18.11.2016 14:52:37+02:00
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Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Zscheiplitz zusammen mit Steffen Blankenburg, welcher das Bild im Hintergrund gemalt hat.

Das Problem, dass es immer weniger Mitglieder in Freiwilligen Feuerwehren gibt, führte mich zu der Feuerwehr in meinem Dorf Zscheiplitz. Im Versammlungsraum saßen die Mitglieder und ich beisammen und sie berichteten von ihren Pflichten, Erlebnissen und Sorgen.

Zunächst berichteten die Mitglieder, dass kein genaues Gründungsdatum der Freiwilligen Feuerwehr Zscheiplitz bekannt sei, nur dass sie in Zeddenbach gegründet wurde. Im Allgemeinen ist es in Deutschland so, dass die Freiwilligen Feuerwehren aus Turn- und Sportvereinen hervorgegangen sind. Allerdings sind Daten, wie es nun genau zur Gründung von Freiwilligen Feuerwehren gekommen ist, sehr verschwommen. Aktuell hat Zscheiplitz zwölf aktive Mitglieder und drei Mitglieder in der Ehrenabteilung. Das Durchschnittsalter der Mitglieder beträgt ca. 45 Jahre. Die Aufgaben der Feuerwehr liegen vor allem in den Bereichen Retten, Löschen, Bergen und Hilfeleistung. Des Weiteren sind sie für den Brandschutz, also das Abwehren von Brandgefahren, die Brandschutzaufklärung sowie die Brandschutzerziehung und das Werben für brandschutzgerechtes Verhalten verantwortlich. Die Freiwillige Feuerwehr ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, welche bei der Katastrophengefahr eingebunden werden kann. Doch die Feuerwehr ist nicht nur für Feuerbekämpfung oder Rettung verantwortlich, sie unterstützt auch kulturelle Veranstaltungen. Die jeweiligen Positionen in den Feuerwehren sind wichtig für die gerechte Aufteilung der Aufgaben im Einsatz. In der Zscheiplitzer Feuerwehr gibt es aktuell einen Gruppenführer und seinen Stellvertreter, vier Truppführer, einen Verbandswehrführer sowie mehrere Truppmänner und eine Truppfrau. Wenn man Feuerwehrmann werden will, fängt man als Anwärter in einer Feuerwehr an. Dann durchläuft man mehrere Ausbildungen, wie z.B. den Truppmann I und II. Weitere Ausbildungsstationen sind z.B. Atemschutzgeräteträger, Funkausbildung oder Maschinistenausbildung. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Treffen der Zscheiplitzer Feuerwehr finden immer mindestens einmal im Monat statt sowie zu diversen Übungen und Ausbildungen. Bei solchen Treffen werden die Kameraden darüber informiert, was bei Wehrleitersitzungen besprochen wurde, wie z.B. der Ausbildungsstand oder das Anschaffen neuer Gerätschaften. Des Weiteren werden Einsätze und Übungen ausgewertet, das Gerätehaus wird instand gehalten und die Pflege des Fahrzeuges vorgenommen. In diesem Jahr hat die Feuerwehr sechs Übungen durchgeführt und einen Ausbildungstag mit der Freiwilligen Feuerwehr Freyburg absolviert. Die Freiwillige Feuerwehr aus Zscheiplitz wurde zu zwei Einsätzen beordert, zu zwei Wohnungsbränden.

Um einer Feuerwehr beizutreten, sollte das Interesse für diese, sowie für den Brandschutz und die Hilfeleistung für andere vorhanden sein. Wer der Freiwilligen Feuerwehr beitreten möchte, kann schon im Kleinkindalter von 6 Jahren in die Kinderfeuerwehr eintreten. Ab dem Alter von 10 Jahren kann man in die Jugendfeuerwehr eintreten und ab dem 16. Lebensjahr schließlich als Freiwilliger Feuerwehrmann aktiv werden. Rein theoretisch könnten die 16-Jährigen, wenn sie unter Aufsicht stehen, bereits an Einsätzen teilnehmen.Da dies aber meistens nicht gewehrleistet werden kann, ist es offiziell so, dass man erst mit 18 Jahren bei einem Einsatz helfen kann. Ab dem vollendeten 65. Lebensjahre darf man nicht mehr aktiv an Einsätzen teilnehmen. Allerdings soll es zukünftig eine Veränderung geben, die beinhaltet, dass man bis zum Alter von 67 noch an Einsätzen teilnehmen kann und wenn man gesundheitlich in der Verfassung ist sogar noch länger. Diese Änderung muss jedoch erst vom Landtag beschlossen werden.

Dadurch dass die Leute in den Feuerwehren auf den Dörfern immer älter werden und keine neuen Mitglieder mehr nachrücken, werden die Dorffeuerwehren eines Tages aussterben, befürchtet ein Mitglied. Hinzu kommt, dass man mit dem Alter auch irgendwann nicht mehr die körperlichen Kräfte besitzt um in Einsätze zu ziehen, deshalb sinkt die Anzahl der Mitglieder auf den Dörfern in Sachsen-Anhalt. Überall auf den Dörfern werden dringend neue Mitglieder gebraucht und gern gesehen, nicht nur in der Zscheiplitzer sondern in allen Freiwilligen Feuerwehren.

Anna-Lena Schmidt, 10b, Burgenland-Gymnasium Laucha

Danke für das tolle Projekt!

Von mirja1601 am 18.11.2016 14:33:08+02:00
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Liebe Grüße 8a Goethegymnasium WSF

 

Wir möchten uns für die tolle und aufregende Zeit mit der MZ bedanken. Unseren eigenen Bericht zu schreiben war eine tolle Erfahrung und hat sehr viel Spaß gemacht!

von der Klasse 8a des Goethegymnasiums Weißenfels

Mitwirkende:

Thore Pflugmacher, Marvin Kurze, Niklas Fleischer, Nele Heitmann, Helene Geiger, Nadya Helm, Hannes Kokerment, Paul Janovsky ,Louis Hahn, Niclas Winterfeld, Karl Kittler, Nele Söhnlein, Carmen Böhm, Hannah Herburg, June Heber, Mirja Lienau, Annemieken Stein, Malvin Clauss, Hannes Limberg und Nils Jirsak

Und da waren Sie!

Von schule am 18.11.2016 09:18:32+02:00
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Marcel Eulitz und Kevin Höhndorf, 8R3, KGS „W.v.Humboldt“ Halle

Das hintergrundreiche Interview mit Martin Röser und Fabian Franke

Halle/MZ Vor 3 Wochen haben wir mit dem MZ Projekt Klasse 2.0 begonnen. Wir haben soviel erlebt in den paar Wochen: Am Anfang dachten wir „Oh nein!“ Doch es war schon eine gute Erfahrung, als eine Redakteurin der MZ bei uns in der Klasse 8R3 zu Gast war. Sie hat uns die Grundlagen eines spannenden Artikels erklärt. Doch später war die Freude noch Größer als wir erfahren haben, dass wir die Ehre hatten 2 Stars des HFC´s zu Interviewen. Das Interview, dass ohne Herr Schwarze von der AOK gar nicht möglich gewesen wäre, hat nach ein paar Minuten warten doch endlich begonnen. Alle waren doch sehr überrascht, dass die beiden Spieler so locker drauf waren, obwohl sie gerade erst Training hatten. Geduldig reagierten Sie auf die noch manchmal ungewöhnlichen Fragen. Auf die Frage, wie Sie den Zusammenhalt der Mannschaft empfunden haben, haben Sie wie folgt geantwortet: „Der Zusammenhalt ist gut, sehr familiär, dass heißt also wie eine große Familie.“ Wir hatten Glück, dass wir das Interview überhaupt führen durften! Denn die Kicker vom HFC haben einen sehr straffen Zeitplan (Sie haben von Dienstag bis Freitag jeden Tag Training, Samstag Spiel und Sonntag auslaufen). Sie erzählten uns auch, dass die meisten Verletzungen ohne Gegnereinfluss und vollkommen unvorhergesehen entstehen. Der Trainer kann mit seinem Team sehr zufrieden sein, denn der HFC hat noch kein Heimspiel in dieser Saison verloren. Die Heimbilanz ist Top, denn man hat alle Spiele gewonnen! Auf die Schlussfrage, was die beiden machen würden, wenn Jogi Löw Sie jetzt anrufen würde, sagten Sie schmunzelnd: „Wir würden natürlich ja sagen, aber wir sind in der 3. Liga, also eher unwahrscheinlich!“ Vollgestopft mit vielen Informationen und vielen Eindrücken traten wir den Heimweg an. Auch das ist das Zeitungsprojekt 2.0.

Wenn Eltern streiten

Von enla am 18.11.2016 09:11:29+02:00
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Wenn Eltern streiten
Gesellschaft Tipps und Tricks von Kinder für Kinder
Es gibt zahlreiche Bücher darüber, was Eltern tun können um eine Trennung von Mama und Papa für die Kinder so ,,angenehm“ wie möglich zu gestalten, aber kaum eines das sich an uns, die Kinder, richtet. Dabei sind sie oft die Leitragenden, es wird von ihnen erwartet es hinzunehmen und sich schnellstmöglich mit dem neuen Partner von Mama und Papa anzufreunden. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das nicht immer so einfach ist, da hilft auch kein psychologisch wertvolles Buch.

Wenn die Eltern immer streiten!
Lass dich da nicht mit hineinziehen, es sind die Probleme deiner Eltern und nicht deine. Nicht jeder Streit endet in einer Trennung, es ist aber durchaus möglich. Wenn dem so ist, trauere ruhig, aber denk daran, du hast dein ganzes Leben noch vor dir und musst nicht deine Energie in Dinge stecken, die du nicht ändern kannst.

Was tun, wenn ihr die Mutter oder den Vater vermisst?
Sprecht Klartext, vor allem Väter oder beschäftigte Eltern merken nicht so schnell, wie ihr euch fühlt. Sagt ihnen, was ihr euch wünscht und was sie anders machen könnten. Ihr könnt sie auch um ein Kleidungsstück des nicht anwesenden Elternteils bitten, dies kann euch die Trennung, besonders in den ersten Tagen, erleichtern. Es ist wichtig zu trauern, aber irgendwann sollte man doch wieder nach vorne schauen. Sucht euch ein Hobby oder trefft euch mit Gleichaltrigen, denen es genauso geht.

Was ist, wenn euch verboten wird den Ex-Partner zu treffen?
Das kann euch in den meisten Fällen gar nicht verboten werden. Sprecht ruhig mit dem besorgten Elternteil und sagt ihm, dass ihr den anderen vermisst und mal wieder etwas mit ihm unternehmen wollt. Viele Eltern denken sie verlieren euch an den Ex-Partner. Versichert ihnen, dass es nicht so ist.

Bei wem soll ich wohnen?
Bis zum 12. Lebensjahr haben beide dasselbe Anrecht auf euch, danach könnt ihr selbst entscheiden, wo ihr wohnen wollt. Achtet aber darauf, wer es wirklich gut mit euch meint und euch nicht nur mit dem neusten Handy oder dem langersehnten eigenen Fernseher lockt.

Was tun, wenn man sich mit dem neuen Partner eines Elternteils nicht versteht?
Ruhig bleiben, auf keinen Fall aufmüpfig oder respektlos werden, dann wird man euch nämlich als kindisch und unhöflich abstempeln. Nicht eifersüchtig sein, auch wenn die Mutter oder der Vater mehr mit ihrem neuen Partner unternehmen wollen. Das ist wie wenn ihr ein neues Spielzeug bekommt, irgendwann wird das auch langweilig. Alarmbereitschaft droht nur, wenn man euch etwas antut, was euch unangenehm ist oder schadet, dann wendet euch umgehend an eine Vertrauensperson.

Wie ihr schon seht ist es nicht immer einfach, meist muss jeder Kompromisse eingehen und Aufgaben übernehmen und Dinge tun, die sonst ein anderer getan hat. Auch Erwachsene verhalten sich in solchen Situationen vielleicht anders als ihr es gewohnt seid. Habt Verständnis.
Habt ihr weitere Tipps oder Fragen schreibt sie gern an das Naumburger Tageblatt.
Ansonsten viel Glück!

Vanessa König, Klasse 10b, Burgenland Gymnasium Laucha

Früher vs. heute: Nachtleben in Freyburg

Von jenny1 am 18.11.2016 09:06:46+02:00
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Freyburg ist bekannt für das Schloss Neuenburg mit dem Dicken Wilhelm und für zahlreiche Weinberge. Doch was können 16- bis 25-Jährige an einem Samstagabend in Freyburg unternehmen? Was ist heute anders als vor 25 Jahren?

Beim Gespräch mit meinem Vater, Jan Jäger, stellte sich heraus, dass Freyburg damals noch einige andere Dinge zu bieten hatte. Er hatte zum Beispiel am Wochenende viel Spaß beim Schneiden und Kleben von alten oder kaputten Filmen im Filmclub in der Schützenstraße. Diese wurden dann gemeinsam angeschaut. Heute gibt es den Club nicht mehr. Das Gebäude ist noch erhalten geblieben, jedoch dient es jetzt als Parkhaus.

„An einigen Wochenenden war Disko im Kulturhaus“, erinnert er sich. Die verschiedenen DJs legten Lieder der 80er und 90er Jahre auf, zu denen dann kräftig getanzt wurde. Heute ist der Ort als Schützenhaus bekannt und bietet Platz für jegliche Art von Veranstaltungen, seien es Betriebsfeiern, Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten. Auch Tanzabende können dort veranstaltet werden, allerdings gibt es keine Disko mehr, wie sie vor 25 Jahren existierte.

Auch lockte der Karneval damals schon zahlreiche junge Menschen nach Freyburg. Heute erfreuen sich viele Jugendliche, beim FKK, dem Freyburger Karnevalklub, in den verschiedenen Gruppen aktiv mitzuarbeiten. Die Abendveranstaltungen im Herbst und im Frühjahr sind wie eh und je ein großes Highlight.

Heute ein großer Anziehungspunkt für einheimische Jugendliche ist das Winzerfest. Doch auch viele aus anliegenden Städten haben an diesem zweiten Wochenende im September Freyburg für sich entdeckt. Das ist heute nicht anders als damals.

Klar, Freyburg war vor 25 Jahren anders und hatte vielleicht auch mehr zu bieten, aber die jetzigen Angebote sind trotzdem sehr ansprechend und vielfältig. Der Jugendclub und die zahlreichen Sportvereine, wie der Kegelverein oder der Dartclub, sichern heute zudem, dass die freie Zeit an einem Wochenende optimal genutzt werden kann.

 

Jennifer Jäger, Klasse 10b des Burgenland-Gymnasiums Laucha

 

Fasching- Herrengosserstedt verführte zum Lachen

Von jule21 am 18.11.2016 08:59:09+02:00
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Am Samstag, den 12.11.2016 begann um 20:00 Uhr ein buntes Treiben im Bürgerhaus Herrengosserstedt. Unter dem Motto „Damals wie heute – immer nur Zerstreute, 35 Jahre HFG“ feierte die Herrengosserstedter Faschingsgesellschaft mit ihren zahlreichen Gästen den Faschingsauftakt. Zur Eröffnung des Abends erfolgte als erstes der Fahneneinmarsch mit dem anschließenden Auftritt der Garde. Danach trat der Elferrat ein und das neue Prinzenpaar wurde begrüßt und in das Amt eingeweiht, einschließlich Schlüsselübergabe. Nachfolgend hielt die Prinzessin eine Rede. Als nächstes ging es munter und abwechslungsreich im Programm mit den verschiedenen Tanz-und Sketchgruppen weiter. Die kleine Tanzgruppe verzauberte mit Fußballsongs und kleinem Schauspiel (Jogi & Team), danach wurde die Sketchrunde durch die Dorfbütte eröffnet. Den Sommer rief die mittlere Tanzgruppe mit dem Song „Sophia“ des spanischen Newcomers Alvaro Soler zurück. Als nächstes repräsentierten zwei Damen einen lustigen Tag im Kindergarten. Doch das Highlight für alle 90er-Fans (und natürlich auch für alle anderen) war sicher der Mega-Auftritt des Männerballetts zu einem Mix der bekanntesten und beliebtesten Backstreet- Boys-Hits. Anschließend belustigten drei Damen die Gäste mit einem „Boxkampf“ nach „Josserschter Art“. Für Partystimmung sorgte die große Tanzgruppe mit einem energievollen Tanz zu „Animals“ von Martin Garrix. Die sketchgruppe der Jungs lieferte sich eine heiße Diskussion aufgrund des Mitgliedsbeitrages. Sehr anschaulich heizte danach die „Josserschter Jugend“ mit „Skandal im Sperrbezirk“ den Saal ein. Außerdem sorgte die Mädelssketchgruppe für gutes Lachmuskeltraining zum Thema „35. Hochzeitstag“. Gegen Ende des Programmes schwangen die Sänger im Hula-Röckchen die Hüften, um das Finale des Abends einzuleiten. Alle Mitwirkenden der HFG tanzten, sangen und lachten gemeinsam mit dem Publikum zu den bekanntesten Liedern, wie zum Beispiel „Aloha Heja He“ von Achim Reichel. Doch zum krönenden Abschluss tanzte das Prinzenpaar im Fokus aller Augen zu „Küss mich – halt mich – lieb mich“ von Ella Endlich. Die Atmosphäre war atemberaubend und voller Liebe. Dieser Abend war ein voller Erfolg! Das können die Gäste auch bestätigen, denn die waren sehr begeistert, trotz kleiner Änderungen. Die Dorfbütte dürfte sich zwar manchmal etwas kürzer fassen, doch dafür überragte das Zusammenspiel von Tanz, Lichteffekten, Musik und Witz! Auch die Vereinsmitglieder waren sehr aufgeregt und freudig gestimmt „Weil es einfach mal was anderes ist, so das Highlight nach dem ganzen Training“ ,sagte M. Hennicke, eine Tänzerin der „Josserschter Jugend“. „Wenn das Lied dann erst mal anfängt, dann ist irgendwie alles weg, dann ist die Aufregung weg, dann ist alles weg!“ So ist also das Leben als kleiner Star. Machen Sie sich zur nächsten Veranstaltung im Februar am besten selbst ein Bild davon!

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Fotos: HFG

Von: Julia Albrecht, Klasse 10b, Burgenland-Gymnasium Laucha(Unstrut)