Sprache ohne Worte

Am Freitag, den 3. JCarlos Martinez mit Maskeuni 2016, trat der gebürtige Spanier Carlos Martinez am Luther- Melanchthon-Gymnasium auf. Bereits mit 12 Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für das Theater und besuchte die Schauspielschule in Barcelona. Er bereist bereits seit über 25 Jahren mit seinem Soloprogramm die Welt. Auch mit seinem Programm, Human Rights, wird er noch viele Städte in der ganzen Welt besuchen.

Er stellte mit der Kunst der Pantomime einige ausgewählte Menschenrechte dar, die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Palais de Chaillot in Paris genehmigt und verkündet wurden.

Auf fantastische Weise stellte er fünf der 30 Menschenrechte dar. Am meisten faszinierte uns das erste Recht, bei dem er fast nur seine Hände nutzte. Er vermittelte uns durch die Bewegungen, komplett ohne Laute, dass er in einer Fabrik vor einem Fließband stehe. Er zeigte uns, dass sich Babys auf dem Fließband befanden. Diese Babys wurden sortiert und die, die nicht in das vorgegebene Raster passten, wurde aussortiert und getötet. Damit wollte er zeigen das jeder das Recht auf Freiheit, Leben und Sicherheit der Person hat.

Außerdem zeigte er kleine Zwischenspiele zum Mitmachen. Da er ohne Maske auftrat, konnte er uns auf Englisch einiges verdeutlichen.Als er am darauffolgenden Tag in der Phönix-Theaterwelt auftrat, tat er dies komplett ohne Worte und mit seiner Maske.

Uns persönlich hat der Auftritt des 60-jährigen viel Spaß und Freude bereitet, außerdem blieben erstaunte Gesichter nicht aus.Wir würden jederzeit einen weiteren Auftritt von ihm besuchen und es auf jeden Fall weiter empfehlen.

Friedrich Branschke, Joe Roger, Benjamin Bähr, Janik Gensicke

1 Kommentar zu „Sprache ohne Worte“

  1. Lutz Würbach

    Guter Text, ich hätte ihn nur anders aufgebaut. Die Nachricht ist, dass der Künstler vor Euch aufgetreten ist. Das gehört an den Anfang. Wo er herkommt und wann er geboren ist, ist Hintergrundinformation und damit etwas für den Schluss des Textes.
    Was ist mit dem Foto? Selber gemacht oder aus dem Internet gezogen? Da gehört eine Quelle dazu und die Gewissheit, das Bild auch verwenden zu dürfen!

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