Pubertät

 

Viele Emotionen. Viele Probleme. Viele Risiken.

Die meisten Eltern finden das Leben mit einem Teenager anstrengend und halten es für ein riesiges Chaos. Das liegt daran, dass die Kinder erwachsen werden und ihre eigenen Entscheidungen treffen wollen, wodurch zahlreiche Diskussionen untereinander entstehen. Andererseits gehört die Pubertät zu jedem Teenager, bei manchen tritt sie früher ein, bei manchen später.

Die Pubertät spielt für viele Menschen eine Rolle in ihrem Leben. „Ich habe berufsbedingt täglich mit Pubertierenden zu tun. Besonders in der Schule werden die Lebens- und Entwicklungsumstände von Teenies manchmal ausschlaggebend für die gemeinsame Zusammenarbeit oder die Einstellung zur Schule.“, sagt eine Lehrerin des Herder Gymnasiums Merseburg. Auf die Frage, wie denn das Leben mit Teenagern sei, antwortete sie Folgendes: „Hin und wieder muss man sagen: Augen zu und durch! Auf der anderen Seite ist es immer wieder schön, die jungen Leute in ihrer Entwicklung zu begleiten und Veränderungen wahrzunehmen.“

Die Entwicklung zum Teenager beginnt bei Mädchen mit 10 und bei Jungs mit 12 Jahren. Doch dies sind nicht die einzigen Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen während der Pubertät. „Jungen neigen eher dazu, sich in den Vordergrund zu spielen, um die Anerkennung der Peer Group zu bekommen. Sie zeigen sich gern dominant und laut, oder riskieren bestimmte Dinge in ihrer Freizeit. Mädchen sind charakterbedingt unterschiedlich. Zum Teil ziehen sie sich zurück und wirken unnahbar. Zum anderen können sie auch mal so richtig zickig sein, aber das bekommen dann wohl eher die Eltern ab. Ich denke Wut- und Heulanfälle vor dem vollen – aber gefühlt leeren – Kleiderschrank sind da nicht so selten.“, meint die Lehrerin.

Die Zeit als Jugendlicher kann manchmal eine ganz schön große Herausforderung darstellen, nicht nur für den Teenager selbst, sondern auch für seine Umgebung. Doch jeder Mensch hat diese Phase einst durchlebt, beziehungsweise wird es noch. Es gibt gute und schlechte Zeiten, durch die jeder irgendwann mal gehen muss. Sicher ist jedenfalls, dass auch diese schwierige Zeit ein Ende haben wird.

Da wir uns selbst gerade in der Pubertät befinden, wissen wir, dass man sich manchmal mehr Verständnis der Erwachsen wünscht. Doch auch diese kleinen Macken des Alltags, sind bloß eine kleine Phase, die irgendwann vorbei ist.

Alles in Allem ist das Leben eines Jugendlichen umfangreich und interessant. Insgeheim freuen wir uns schon, wenn unsere Kinder uns mit ihren Problemen wahnsinnig machen.

Josephine Ihle und Pauline Krause, Klasse 8b, Herder-Gymnasium Merseburg

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