Geschichte über Robin von Robin L.

(Eine moderne Geschichte nach Ideen aus dem Nibelungenlied)

Es war einmal ein Junge namens Robin. Er lebte in Dieskau in der Nähe  von Halle und war damals 16  Jahre alt. Er war professioneller Motorcrossfahrer und fuhr sogar in der WM sowie EM mit. Robin war jedoch so berühmt, dass er jahrelang einen Mechaniker an seiner Seite hatte. Der junge Mann Ende 20 mit Namen Jeff war Robins jahrelanger Freund und Helfer. Nun stand das erste Rennen der WM in Valkensward (Niederlanden) an. Robin war durch sein hartes Wintertraining bestens in Form und höchst motiviert. Als es in das erste freie Training ging, checkte Robin, der den Tiefsand von Valkensward liebte, die Strecke ab. Er konnte sich in dem 1. Freien Training, was über 20 Minuten ging, einen grandiosen 1. Platz erkämpfen, da viele Fahrer mit dem Tiefsand zu kämpfen hatten.

Am Abend des 1. Qualifikationslaufes stand es nun fest, Robin würde am morgigen Tage von der Polt Position starten können. Leider freuten sich nicht alle mit ihm. Im Fahrerlager kursierten Gerüchte, dass Robin mit einem illegalen Benzingemisch (Racegas) gefahren sei und sich somit unfair den Sieg erkämpft haben soll. Auch Robins Freundin Lily, die mittlerweile auch eingetroffen war, wies diese Anschuldigungen zurück. Nach einer sehr anstrengenden Nacht, wo Robin sehr viel nachgedacht hatte, entschloss er sich selber sein Motorrad vollzutanken. Als der Mechaniker diesen Zweifel bemerkt, tut er eine Tablette in Robins Getränk, während der sich gerade für das Rennen aufwärmte. Diese illegale Substanz führt zu Aterienversagen und somit zum Tod. Kurz bevor sich Robin zum Vorstart begab, fragte ihn der Mechaniker ein letztes Mal: „Robin willst du noch einen Schluck Trinken?“ Robin nickte.

Nun begann das erste Rennen. Robin fuhr an die Spitze vor und ließ seine Kollegen Alister F., Nicklas M. und Robert B. hinter sich. Auf einmal bemerkte Robin, dass mit ihm etwas nicht stimmte. Kurz bevor der große Zielsprung kam, verlor Robin das Bewusstsein. Er prallte aus mehreren Metern Höhe auf den Boden und erlag seinen Verletzungen. Es war ein dunkler Tag für den Motocrosssport, aber ein noch dunklerer Tag für Robins Familie, Freunde und Verwandte. Aus Robins Autopsie ergab sich, dass Robin nicht an einem natürlichen Todes verstorben war, sondern an illegalen Medikamenten. Als dies die Familie hörte, war sie empört. Wer sollte so etwas machen, fragten sie sich??. Robin hatte keine Feinde, da waren sie sich sicher, als die Polizei die Familie und Freundin befragte. „Moment mal“ ,sagte die Freundin, die angestrengt nachdachte. Unser Mechaniker Jeff machte Robin ja immer vor jedem Rennen einen Powershake. Dies sei eine große Anschuldigung, meinte der Polizist. Wir müssen diesem Verdacht nachgehen, meinte der andere Polizist. Wir werden uns morgen zu dem Mechaniker von Robin begeben und ihn befragen. Die Freundin war sich mehr als sicher und sagte der Familie, dass sie sich zurückziehen wolle. Voller Rache fuhr sie zu Jeff und stellte ihn zur Rede. Jeff stotterte vor Erschrecken irgendwas vor sich hin. Voller Rache griff Lily zu einem Küchenmesser und tötete Jeff. Lily, die nun das Haus verlassen wollte, wurde von der Polizei aufgegriffen, da Nachbarn von Jeff den lautstarken Streit mitbekommen hatten. Lily musste sich nun vor dem Richter wegen Mordes verantworten.

Voller Trauer sitzt Robins Familie mit im Gerichtsaal. Nun verkündet der Richter das Urteil, Lily wird zu 15 Jahren Haft verurteilt.

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