Ein Lied von Liebe und Gewalt (Eine moderne Geschichte nach Ideen aus dem Nibelungenlied)

Eine Geschichte von Matze und Rico, 10b

Wir schreiben das 21. Jahrhundert in der Stadt Buxtehude. Dort lebten zwei Ehepaare, ein deutsches und ein türkisches. Das Ehepaar Alfred von Klavier und Hildegard von der Trommel waren ein typisches deutsches Ehepaar. Ali von der Dönerbude und Aische, Tochter von Achmet Schachbrett, waren die Vorzeigepersonen von einer türkischen Ehe; zumindest auf dem ersten Blick, aber dazu später.

Hildegard war mal wieder wie jeden zweiten Abend alleine zu Hause. Alfred meinte immer zu ihr: „Ich habe gerade einen Großauftrag für unseren Stammkunden, ich soll 10 Klaviere bauen und das fordere Überstunden.“  In Wirklichkeit traf er sich mit Aische, der Ehefrau von Ali. Sie trafen sich in einem typischen Stundenhotel. Aische strahlte nach außen eine typisch brave Ehefrau aus, aber hinter den Kulissen spielte sie mit zwei Karten. Doch, was auch sie nicht wusste, Alfred benutzte sie für seinen hinterhältigen Plan, Ali die Dönerbude wegzunehmen.

Ein paar Tage später durchwühlte Hildegard Alfreds Sachen, da sie misstrauisch geworden war. Sie fand eine geheime Botschaft. Sie war von Alfred und beschrieb, was er wirklich in seinen Überstunden machte. Hildegard nahm dies zur Kenntnis und sagte ihm aber nichts. Am nächsten Morgen ging Hildegard in den Dönerladen von Ali. Dort traf sie nur auf Aische. Hildegard machte ihr einen riesen Aufstand, warum sie mit ihrem Mann schlief und er dies gar nicht freiwillig machte. In diesem Moment schaute Aische so verblüfft, dass Hildegard das schlimme Geheimnis ihres Mannes rausrutschte. Was keiner der beiden wusste, Ali war kurz bevor ihr dies rausrutschte, wieder in den Laden gekommen und stand in einem Hinterzimmer. Als er dies mitbekam, war er so in Rage, dass er sofort zu der Wohnung von Alfred und Hildegard lief. Er klopfte! Alfred machte die Tür auf und bevor er sah, wer da vor seiner Tür stand, hatte er bereits ein Messer zwischen den Rippen stecken. Ali schloss hinter sich wieder die Tür und ging ganz normal wieder in den Dönerladen. Er bekannte sich gegenüber Hildegard der Tat, doch diese zeigte ihn nicht an, sondern schwieg.

10 Jahre nach dem schrecklichen Ereignis wollte Hildegard sich doch für den Tod ihres Mannes rächen. Sie war zwar immer noch so schrecklich wütend auf ihren Mann, aber sie hatte ihn geliebt und er sie auch. Nun also, nachdem Gras über die Sache gewachsen war, wollte sie ihren hinterhältigen Plan umsetzten. Es war der 10.11.2015, alle Leute trauerten um Helmut Schmidt, der an diesem Tag im Alter von 96 Jahren verstorben war und Hildegard war sich sicher, dass es genau an diesem Tag passieren sollte. Es war eine kalte Herbstnacht wie sie für diese Jahreszeit üblich war. Nun sollte der Plan in die Praxis umgesetzt werden. Hildegard stand vor dem Dönerladen, alles war dunkel. Sie schlich sich in den Keller, da sie einen Schleichweg kannte und suchte den Sicherungskasten. Als sie ihn gefunden hatte, hantierte sie zehn Minuten lang an ihm herum. Am Ende steckte bloß ein kleiner Schraubenzieher in der Sicherung, der am kommenden Morgen zu dem dramatischen Ereignis führen sollte. Am nächsten Morgen, als Ali und Aische den Dönerladen betreten hatten, schaltete Ali das Licht an. Man hörte nur ein leises Knacken, dann brannte der Laden lichterloh. Keine zwei Stunden später bekannte sich Hildegard von der Trommel der Tat und stürzte sich eine Brücke hinunter. Sie folgte ihrem Mann in das Himmelreich.

1 Kommentar zu „Ein Lied von Liebe und Gewalt (Eine moderne Geschichte nach Ideen aus dem Nibelungenlied)“

  1. Hallo Matze und Rico, ich gebe zu, mit Eurer Geschichte nichts anfangen zu können. Was ist das Thema, was die Absicht. Im Märchen gibt es immer noch „die Moral von der Geschicht…“ Ihr seht mich ratlos.

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