Monthly Archives: November 2015

Klasse 8b aus Mücheln stellt sich vor

Von Lutz Würbach am 19.11.2015 14:51:09+02:00
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Wir sind die Klasse 8b der Sekundarschule „Adolf Holst“ in Mücheln. Unserer Region mit dem Geiseltalsee, der aus einem ehemaligen Tagebaurestloch entstand und der größte künstliche Binnensee Deutschlands ist, fühlen wir uns eng verbunden.

Einzigartig sind wir, da wir sehr unterschiedliche, aber tolle Charaktere sind und trotz aller Unterschiede prima zusammenhalten. Die Schwächen der einen werden durch die Stärken der anderen ausgeglichen.

Klasse 8b Mücheln 2

Dankeschö

Von maxboettger am 17.11.2015 16:00:01+02:00
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Wir , die Klasse 8c der Alexander von Humboldt Schule in Naumburg, sind sehr erfreut über unsere ipads. Wir haben schon einige Aufgaben damit erledigt. Spaß gemacht hat auch der Besuch von Harald Boltze , einem Redakteur des Naumburger Tageblattes. In einem Gespräch machten wir den Vorschlag , mehr Karikaturen in die Zeitung einzubringen . Des Weiteren empfehlen wir ,mehr als nur eine Kinderseite zu gestalten . Uns allen weiterhin viel Spaß. Sonnige Grüße aus Naumburg

Ein aufregendes Voting für ein historisches Ereignis

Von conwil am 13.11.2015 15:14:26+02:00
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Glasperlenspiel am J.G. Herder-Gymnasium

Die Zahl spricht für sich und für die tolle Unterstützung von Lehrern, Eltern, Bekannten, Verwandten und Freunden: 76017 Stimmen haben wir insgesamt erreicht, um das Gewinnspiel von Radio Brocken – ein Schulhofkonzert mit Glasperlenspiel – als Erster zu erreichen.

Der Kampf mit dem Gymnasium in Köthen war schwer, aber am Ende dominierten wir. Das ganze Spektakel hat am 26.10.2015 angefangen: ein unterrichtender Lehrer forderte uns auf, am Voting teilzunehmen.

Jeder Schüler bat seine Bekannten und Freunde zu voten. Das haben sie dann sehr oft getan. Am Tag und in der Nacht haben wir unsere Stimmen abgegeben und uns abgerackert. Es gab sogar Schüler, die 4 Uhr morgens dafür aufgestanden sind! Da insgesamt so viele ihre Stimmen abgegeben haben, schwankte unser Platz immer vom 1. auf den 2. Wenige Tage davor wurde unsere Schule komplett aus der Top50-Liste gelöscht. Nach wenigen Stunden kam unsere Schule zurück und wir waren auf Platz 1.

Am frühen Morgen saßen alle vor ihrem Handy und sahen, dass unser Gymnasium gewonnen hat. Am 9.11.2015 sollte nun das Konzert starten und alle waren schon gespannt.

Alle Schüler konnten den Unterricht der 6. Stunde früher verlassen und sich schon einen guten Platz „reservieren“.

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Tapper und Amrei waren da und haben die Stimmung angeheizt, Witze erzählt und Fragen über die Schulfächer gestellt. Z.B. „Wer mag Mathe nicht?“ Dann haben sich alle Schüler gemeldet und gelacht.

Bevor Glasperlenspiel auf die Bühne kam, haben alle Schüler den Countdown runter gezählt.

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Als Glasperlenspiel dann endlich auf der Bühne standen, haben sie als erstes das Lied „Echt “ gesungen.Carolin, die Sängerin von Glasperlenspiel, hat während des Songs die Schüler mit einbezogen. Danach kamen die Songs „Nie vergessen “ und „Ein Geiles Leben „. Als Glasperlenspiel von der Bühne ging, haben alle Schüler und Lehrer „ZUGABE!!!“ gerufen. Dann haben sie noch “ Freundschaft “ akustisch performt. Der Sänger Daniel hatte einen Tag vorher, am 8. November, Geburtstag. Alle Schüler und Lehrer sangen für ihn „Happy Birthday“. Tapper und Amrei haben ihm dann noch eine selbstgebackene Torte geschenkt. Nach dem Schulhofkonzert gingen alle Schüler wieder in ihre Räume. Der Schüler Paul Prahlow der Klasse 8b hatte sich noch , wie auf dem Foto zu sehen ist, ein Autogramm ergattert.

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Dieses Ereignis geht in die Geschichte des Johann Gottfried Herder Gymnasiums in Merseburg ein.

Carlos Blume und Paul Prahlow, Klasse 8b Herder-Gymnasium Merseburg

Krank und gemobbt!

Von conwil am 13.11.2015 15:05:41+02:00
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An vielen Schulen werden Schüler wegen ihrer Krankheiten, wie zum Beispiel Asperger, gemobbt. Es gibt verschiedene Gründe, warum sie von ihren Mitschülern gemobbt werden. Am häufigsten wissen die Mobber überhaupt nicht, dass ihre Opfer krank sind. Sie denken sie sind komisch oder abartig und halten sie nur für einen Freak, der nicht ihrer Ansicht von einem normalen Menschen entspricht.

An jeder Schule muss über verschiedene Krankheiten aufgeklärt werden, damit solche Missverständnisse nicht entstehen können. Durch die Aufklärung kann das Mobbing verhindert werden, wenn ein neuer Mitschüler mit einer Krankheit in die Klasse kommt. Wird nicht aufgeklärt, verstehen die Schüler die Krankheiten einfach nicht. Wenn die Opfer von den Mitschülern gemobbt werden, verlangen sie meist schwierige Dinge, die sie aufgrund ihrer Krankheit nicht einfach ausführen können. Zum Beispiel wird von ihnen verlangt, ihrem Mobber in die Augen zu schauen, da diese allerdings nur einen begrenzten Blickkontakt haben, ist es ihnen nicht möglich dies auszuführen.

Asperger ist eine Entwicklungsstörung. Sie gehört zu den Arten des Autismus. Oft haben allerdings Asperger-Patienten keine Sprachstörung, wie Autisten. Sie werden nicht als Autisten anerkannt, da ihre Intelligenz normal ausgeprägt ist. Asperger ist angeboren und nicht vererbbar. Jedoch kann man es auch nicht heilen. Für solche Menschen ist es nicht einfach, soziale Kontakte zu knüpfen. Sie haben ein beeinträchtigtes Verständnis bis hin zu Fehlinterpretertion von Sprichwörtern und Ironie, wie zum Beispiel „Schmetterlinge im Bauch“ oder „Reden ist Silber und Schwiegen ist Gold“, deshalb werden sie meist ignoriert. Zudem werden sie von ihren Mitschülern als kaltherzig bezeichnet, da ihnen die Fähigkeit fehlt, ihre Bedürfnisse und Gefühle auszudrücken und sich nicht in andere hineinversetzen können, um deren Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen. Mimik, Gestik oder den Tonfall einer anderen Person können sie nur schwer oder gar nicht deuten. Ihnen fehlt das Einfühlungsvermögen und sie können sich nicht vorstellen, dass andere Personen eigene Gefühle besitzen. Außerdem haben sie ein soziales und emotionales unangemessenen Verhalten. Das Verständnis für soziale Signale fehlt ihnen.

Asperger-Betroffene müssen, durch ihre Krankheit, jeden Tag gleiche und streng befolgte Tätigkeiten und Abläufe ausführen. Zum Beispiel jeden Tag zur selben Zeit aufstehen oder bevor sie in einen Raum gehen, ein Ritual, wie zum Beispiel bis fünf zählen, ausführen. Falls etwas Unvorhergesehenes passiert, können sie nicht flexibel und spontan eine andere Lösung für das Problem suchen. Ihre Umwelt ist für sie nicht im Ganzen wahrnehmbar. Bildlich gesehen heißt das, sie können viele einzelne Häuser sehen, jedoch keine Stadt darin erkennen. Sie interessieren sich sehr für Details und fokussieren sich auf einzelne Objekte. Außerdem haben sie eine Inselbegabung, das heißt, dass sie eine Begabung auf einem bestimmten Gebiet haben. Natürlich nur wenn die Begabung erkannt und gefördert wird. Manche können ein fotografisches Gedächtnis ausbilden. Viele neigen dazu, unablässig und langatmig zu reden, meist über ihr Lieblingsthema und missachten dabei oft vollständig, ob ihr Zuhörer das Thema interessiert oder nicht. Es gibt noch viele andere Merkmale des Asperger-Syndroms. Die Symptome können bei jeden Patienten mit Asperger verschieden und unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Das war nur eine Krankheit, die zum Mobbing führen kann. Menschen, die andere auch mit Wissen über die Krankheit bewusst mobben, kann man nicht verstehen. Sie gehen auf Menschen los, die schwächer und verletzlicher als sie selbst sind. Wenn die Mobber so viele Probleme mit sich und ihren Mitmenschen haben, sollten sie vielleicht in Betracht ziehen sich in ärztliche Behandlung zu begeben und eine Anti-Aggressionstherapie zu machen. Durch Mobbing verschwinden die eigenen Probleme nicht!

 

Luisa Barth, Klasse 8b Herder-Gymnasium Merseburg

Vom Irish Stepptanz zu Urbantänzen

Von conwil am 13.11.2015 15:03:24+02:00
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(Bildquelle: Jessica Betz – Tanzstunde mit Annett)

Sie ist meine Tanzlehrerin und unterrichtet mich und andere im Hip Hop. Annett S. hat nach dem Abitur 1999 angefangen Irish Stepptanz und Salsa zu machen, heute tanzt sie Hip Hop, Breakdance, Locking, House und vieles mehr. 2002/2003 war sie für ein Jahr in Irland um, sich im Irish Softshoe weiterzubilden. Durch Workshops lernt sie jedoch 2006 Breakdance kennen und interessierte sich daraufhin für ähnliche Tanzrichtungen. Heute unterrichtet sie Hip Hop, Locking und House.

Ihren Unterricht gestaltet sie vielseitig. Meist fängt sie mit einer Aufwärmung an, dabei bringt sie auch viel Neues ein, was sie bei Workshops im In- und Ausland, wie z.B. Paris, London und Prag gelernt hat. Danach wiederholt sie Schritte aus der derzeit gelernten Choreo und lässt uns meist zusammen in Gruppen lernen. Häufig wird dann, wenn die Choreo sitzt, die Choreo erweitert. Sie unterrichtet z.B. ‘‘Tanzstudio Elements‘‘ in Leipzig und an unterschiedlichen Schulen.

Sie hat oft Workshops, wofür sie viel Zeit aufbringen muss und in denen sie mit Menschen von 12-30 Jahren zu tun hat. Zusammen mit ihrer Crew ,,Troop 23‘‘ hat sie oft Auftritte oder besser gesagt Bettels gegen andere Crews.

An Wochenenden hat sie kaum Zeit, sich mal richtig auszuruhen, da sie durch Workshops oder andere Sachen viel unterwegs ist. Man kann also sagen, dass das Tanzen ihr Leben schon sehr beeinflusst.

Sie selber sagt ,,Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich mich gerne nochmal mit Stepptanz beschäftigen‘‘.

Weiterhin erzählte sie mir: ,,Ich habe bei Storm gelernt, die Choreo nicht nur einfach Schritt für Schritt zu tanzen, sondern auf bestimmte Sachen zu achten, die sie z.B. grooviger machen‘‘.

Jessica Betz, Klasse 8b, Herder-Gymnasium Merseburg

Pubertät

Von conwil am 13.11.2015 14:58:36+02:00
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Viele Emotionen. Viele Probleme. Viele Risiken.

Die meisten Eltern finden das Leben mit einem Teenager anstrengend und halten es für ein riesiges Chaos. Das liegt daran, dass die Kinder erwachsen werden und ihre eigenen Entscheidungen treffen wollen, wodurch zahlreiche Diskussionen untereinander entstehen. Andererseits gehört die Pubertät zu jedem Teenager, bei manchen tritt sie früher ein, bei manchen später.

Die Pubertät spielt für viele Menschen eine Rolle in ihrem Leben. „Ich habe berufsbedingt täglich mit Pubertierenden zu tun. Besonders in der Schule werden die Lebens- und Entwicklungsumstände von Teenies manchmal ausschlaggebend für die gemeinsame Zusammenarbeit oder die Einstellung zur Schule.“, sagt eine Lehrerin des Herder Gymnasiums Merseburg. Auf die Frage, wie denn das Leben mit Teenagern sei, antwortete sie Folgendes: „Hin und wieder muss man sagen: Augen zu und durch! Auf der anderen Seite ist es immer wieder schön, die jungen Leute in ihrer Entwicklung zu begleiten und Veränderungen wahrzunehmen.“

Die Entwicklung zum Teenager beginnt bei Mädchen mit 10 und bei Jungs mit 12 Jahren. Doch dies sind nicht die einzigen Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen während der Pubertät. „Jungen neigen eher dazu, sich in den Vordergrund zu spielen, um die Anerkennung der Peer Group zu bekommen. Sie zeigen sich gern dominant und laut, oder riskieren bestimmte Dinge in ihrer Freizeit. Mädchen sind charakterbedingt unterschiedlich. Zum Teil ziehen sie sich zurück und wirken unnahbar. Zum anderen können sie auch mal so richtig zickig sein, aber das bekommen dann wohl eher die Eltern ab. Ich denke Wut- und Heulanfälle vor dem vollen – aber gefühlt leeren – Kleiderschrank sind da nicht so selten.“, meint die Lehrerin.

Die Zeit als Jugendlicher kann manchmal eine ganz schön große Herausforderung darstellen, nicht nur für den Teenager selbst, sondern auch für seine Umgebung. Doch jeder Mensch hat diese Phase einst durchlebt, beziehungsweise wird es noch. Es gibt gute und schlechte Zeiten, durch die jeder irgendwann mal gehen muss. Sicher ist jedenfalls, dass auch diese schwierige Zeit ein Ende haben wird.

Da wir uns selbst gerade in der Pubertät befinden, wissen wir, dass man sich manchmal mehr Verständnis der Erwachsen wünscht. Doch auch diese kleinen Macken des Alltags, sind bloß eine kleine Phase, die irgendwann vorbei ist.

Alles in Allem ist das Leben eines Jugendlichen umfangreich und interessant. Insgeheim freuen wir uns schon, wenn unsere Kinder uns mit ihren Problemen wahnsinnig machen.

Josephine Ihle und Pauline Krause, Klasse 8b, Herder-Gymnasium Merseburg

Klasse 04

Von jt85 am 13.11.2015 10:40:31+02:00
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Wir sind ein Teil der Klasse 04.

 

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Wir lieben die Musik

und schreiben einen Beat.

Die MZ zu lesen macht uns Spaß.

Wir rocken das !

Mit Ski über den Laubhaufen

Von conwil am 13.11.2015 08:27:05+02:00
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Vorbereitung über das Jahr auf die Wintersaison für Groß und Klein

Wenn man in unseren Breitenkreisen auf die Aussage stößt: ,, Mein Hobby ist Skilanglauf´´, wird man von manchen Leuten ziemlich verdutzt angeschaut. Die häufigste Frage die dann folgt: ,,… und im Sommer und Herbst kann man doch kein Ski fahren?´´ Was tut ihr um euch auf die Skisaison vorzubereiten? Die Antwort darauf kann jeder Trainer und jedes Kind im Verein beantworten. Besonders die Trainer müssen sich Gedanken über das Trainieren der Kinder machen, nachdem sie eine Ausbildung genossen haben. Um einen kleinen Durchblick zu bekommen, hat mein Trainer Jens Müller uns einige Fragen beantwortet.

Als allererstes ist es wichtig, dass nur der Spaß am Sport und das ,,Fithalten“ des Körpers zählt.

Das beste Alter, um mit dem Skisport anzufangen, liegt zwischen sechs und sieben Jahren, da die Kinder in diesem Alter noch sehr munter und neugierig sind.

Nach einer harten Wintersaison gönnt ein Skisportler sich eine zwei- bis vierwöchige Pause, weil sich der Körper von den vielen Wettkämpfen erholen muss. Dies heißt aber nicht, dass nur gefaulenzt wird. Man betreibt trotzdem ein lockeres, leichtes Training, um seinen Leistungsstand zu erhalten. Lauftraining, Inliner fahren und leichtes Krafttraining eignet sich sehr gut für den ,,erholsamen´´ Frühling, sagt Jens Müller. Im Sommer fängt das Techniktraining auf Inlinern sowie Koordinations- und Gleichgewichtsübungen an. Auch lange Radfahreinheiten dienen in dieser Zeit zum Formaufbau. Nur der Teil der Athletik macht den meisten Kindern nicht so großen Spaß, da dieser ziemlich anstrengend ist und man dieses Training leider nicht spielerisch für die Kleinen verpacken kann. Wenn es dann auf den Herbst zugeht, gehört auch ein intensives Ausdauertraining auf den Trainingsplan. Mithilfe von Skirollern hat man eine perfekte Vorbereitung auf den Winter, da es wie beim Skifahren eine klassische und eine Skating-Technik gibt. Aber auch im Herbst darf die Athletik nicht zu kurz kommen. Die Kinder und Jugendlichen fangen nun auch mit Crossimitation und intensiven Krafttraining an. In dieser Zeit nehmen die Aktiven an verschiedenen Aufbauwettkämpfen teil, wie Crossläufe, Inliner- und Skirollerwettkämpfe. Auf den Winter freuen sich alle, da es dann wieder heißt: Endlich Ski fahren! Selbst wenn bei uns kein Schnee liegt, gibt es die Möglichkeit eine Skihalle zu besuchen, um dort auf Schnee zu trainieren. Dies geht leider nicht immer, da es sehr teuer und mit hohem Zeitaufwand

verbunden ist. So müssen Crossläufe bzw. Laufbandtraining und Skirollereinheiten zur Vorbereitung dienen, erzählt Jens Müller.

Was die Materialien angeht, die man benötigt, braucht man etwas Stauraum. Natürlich muss man nicht alles selber kaufen, wenn man in einem Verein ist. Man benötigt Inliner und Schutzausrüstung sowie Laufschuhe mit einem guten Profil, Turnschuhe für die Turnhalle. Zum Skifahren gehören auch Skistöcke, Skischuhe, Skiroller und natürlich auch Skier.

Durch das Laufen verschiedener Techniken werden beim Skifahren fast alle Muskelzonen im Körper

beansprucht. Mithilfe zahlreicher Trainingsmethoden wird der Körper fit gehalten. Zusätzlich ist es ein sehr gesunder Sport, da man viel in der Natur ist und die natürlichen Gegebenheiten ausnutzt.

Die Antwort auf die Frage, ob man Wettkämpfe laufen möchte, hängt ganz allein von der Einstellung des Kindes / der Person ab. Es wird keiner gezwungen, etwas zu machen, was er nicht möchte. Auch die Quantität des Trainierens ist eine Entscheidung, die jeder für sich selber trifft.

Es ist empfehlenswert einem Skiverein beizutreten, da man dort das Material bekommt, was benötigt wird, sagt Jens Müller, der selbst Trainer ist.

Falls dieser Artikel Sie oder ihr Kind zum Skisport aufmuntern konnte, schauen Sie auf der Seite des TSV Leuna www.tsv- Leuna.de unter der Abteilung Ski vorbei. Dort finden Sie eine E-Mail Adresse und eine Telefonnummer, bei der Sie sich melden können.

Vanessa Müller, Klasse 8b Herder-Gymnasium Merseburg

Mein Leben mit Diabetes

Von conwil am 13.11.2015 08:23:49+02:00
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Ich bin vierzehn Jahre alt und hab schon fast mein ganzes Leben Diabetes

Ich habe mit vier Jahren Diabetes Typ I bekommen. Es waren die typischen Anzeichen wie viel trinken, oft auf Toilette müssen oder auch erbrechen. Meine Eltern und ich sind früh am Morgen zum Arzt gegangen und der hat gesagt, wir sollen sofort ins Krankenhaus. Dort kam die Diagnose, dass es Diabetes ist.

Diabetes Typ I ist eine Autoimmunerkrankung, das heißt, dass man diese Krankheit sein ganzes Leben hat. Es gibt zwei Möglichkeiten sie zu therapieren. Entweder man spritzt sich zu jeder Mahlzeit oder man gibt sich mit einer Insulinpumpe immer zu jeder Mahlzeit durch einen Katheter mit einer Nadel Insulin ab.

Ich war damals zehn Tage im Krankenhaus und hab gespritzt. Als ich wieder nach Hause konnte, war ich erst einmal ein paar Wochen Zuhause. Ich bin ja noch in den Kindergarten gegangen und dort sind alle super damit umgegangen. Natürlich war diese Anfangszeit für meine Eltern und mich nicht leicht, ich war ja noch recht klein, also war ich von meinen Eltern abhängig. Morgens bevor ich in den Kindergarten ging, haben meine Eltern mir eine Spritze gegeben, die für Frühstück und Mittag wirkte. Abends haben wir normal gespritzt.

Nach einem Jahr mit dem Spritzen haben meine Eltern und ich uns dazu entschieden, auf Pumpe zu wechseln. Das heißt fünf Tage Krankenhaus zur Einstellung. Insulinpumpe heißt, dass man einen Katheter mit Nadel in Bauch, Bein oder Po sticht und dadurch das Insulin bekommt. Der Katheter ist dabei mit der Insulinpumpe durch ein Schlauch verbunden. Den Katheter muss man allerdings aller zwei bis drei Tage wechseln. Ich war damals erst fünf Jahre alt und ich konnte den nicht selber wechseln, also haben das meine Eltern gemacht. Zum Mittag kam eine Krankenschwester und hat mir gesagt, wieviel Insulin ich mir zum Mittag geben soll. Meine Eltern und ich waren mit der Insulinpumpe zufrieden, weil wir den Katheter besser fanden als zu jedem Essen spritzen zu müssen.

Dies ist aber jedem Diabetiker selbst überlassen, wofür er sich entscheidet. Als ich in die Grundschule kam, ging auch alles gut. Alle kamen auch gut mit der Krankheit klar und unterstützten mich. Die Krankenschwester kam bis zur vierten Klasse. Ab der ersten Klasse bin ich mit einem Verein in ein Ferienlager gefahren. Es ist ein Verein zur Förderung diabetischer Kinder und Jugendliche. Er heißt diabetes-kids leipzig. Meine Mutter ist auf den Verein gestoßen, da lag ich noch im Krankenhaus, als ich Diabetes bekommen habe. Der Verein veranstaltet jedes Jahr: Frühlings-und Sommerfeste, eine Weihnachtsfeier und – wie schon erwähnt – ein einwöchiges Ferienlager.

Als ich das erste Mal mitgefahren bin, bin ich alleine ohne meine Eltern gefahren. Dort hab ich viele andere Kinder und Jugendliche mit Diabetes kennen gelernt. Die Betreuer arbeiten mit Ärzten und Krankenschwestern der Uni Leipzig zusammen. Als ich das zweite Mal mitgefahren bin, ist mein Vater als Betreuer mitgefahren. Er fährt heute noch mit und ist auch im Vorstand. Der Verein finanziert sich mit Spenden und den Gebühren der Mitgliedschaft. Ich fahre auch noch mit und will es auch noch in Zukunft machen. Wenn ich älter bin, will ich auch als Betreuerin mitfahren. Seit drei Jahren veranstaltet das Krankenhaus zusammen mit dem Verein ein Jugendwochenende. Dort fahren Jugendliche ab vierzehn Jahren mit. Es wird über Drogen, Sex und Alkohol in Zusammenhang mit Diabetes geredet. Sport ist auch ebenfalls angesagt. Bei den Veranstaltungen des Vereins habe ich viele Freunde gefunden, mit denen ich mich in meiner Freizeit auch heute noch treffe.

Als ich auf das Gymnasium gekommen bin, habe ich gelernt, alleine Katheter zu wechseln. Ich hatte früher immer Angst davor und konnte mich nicht überwinden, doch irgendwann hab ich es geschafft. In der siebten Klasse ging beim Katheterwechseln öfters mal was schief. Viele Katheter sind abgeknickt gewesen und so haben wir es mit einem Stahlkatheter probiert, der nicht abknicken kann. Doch der hat auch bloß Probleme gemacht. Er saß öfter nicht richtig und tat manchmal weh. Diese Zeit war nicht schön für uns. Dann hab ich eine Freundin aus dem Verein gefragt, wie es bei ihr läuft, weil sie noch einen anderen Katheter benutzt. Sie hat gesagt, sie komme mit dem Mio-Katheder super klar. Da wollte ich die auch mal ausprobieren. Sie sind gut, taten aber öfters mal weh. Meine Eltern haben dann eine Creme besorgt, die die Haut betäubt. Ich benutze die Katheter plus die Creme jetzt seit einem Jahr und komme super damit klar.

Seitdem fahre ich in den Ferien alleine nur mit einer Freundin zu meinen Großeltern an die Ostsee. Vorher war daran nicht zu denken. Auch auf Klassenfahrt war ich bis jetzt noch nicht alleine, und heute freue ich mich schon auf die nächste Klassenfahrt, weil ich da zum ersten Mal ohne Eltern fahren kann. Meine Freunde und meine Eltern unterstützen mich stets, ob in guten oder schlechten Zeiten. Auch die Ärzte, Krankenschwestern der Universität Leipzig und viele mehr helfen mir immer, wenn etwas ist.

Text/Bild Lisa Haustein, Klasse 8b Herder-Gymnasium Merseburg

Soll das unsere neue Jugend sein?

Von conwil am 13.11.2015 08:18:16+02:00
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Ich gehe nach der Schule durch mein Heimatdorf Beuna, laufe durch die Stadt, treffe mich mit meinen Freunden, möchte nur mal meine Freizeit genießen – doch von Genießen kann ich schon gar nicht mehr sprechen. Aus allen Richtungen kommt der Qualm der Zigaretten, der Gestank des Alkohols. Man möchte meinen, das sei doch alles normal. Ja, sicher, das wäre es auch, käme es von Erwachsenen. Aber nein, Fehlanzeige. Es sind fast alle Jugendliche in meinem Alter. Und das sorgt natürlich für Gesprächsstoff bei den Erwachsenen.

Ich sehe vermehrt, wie der Kopf geschüttelt wird, dem Rauchenden ein fragender Blick zugeworfen wird oder dem Gesprächspartner heimlich ein paar wohl eher nicht so freundliche Worte zugeflüstert werden. Und schwupps – sind die Vorurteile vorprogrammiert. „Alle Jugendliche rauchen“ „Die wissen doch gar nicht, was sich gehört.“ „Die Eltern scheint das aber auch nicht zu kümmern, was ihr Kind nach der Schule so treibt. Wenn es überhaupt zur Schule geht!“

Selbstverständlich werden damit wieder alle über einen Kamm geschert. Doch zum Glück gibt es noch Ausnahmen. Es gibt Jugendliche, die meinen, auch ohne Alkohol Spaß haben zu können, sich auch ohne ständigen Nikotinkonsum wohl fühlen zu können.

Viele, die rauchen und Alkohol trinken, tun dies selten mit Personen der gleichen Altersgruppe. Häufig fangen sie überhaupt erst an, um bei den Großen „dazuzugehören“, was meiner Meinung nach völliger Quatsch ist. Sicherlich kann eine Freundschaft zwischen einer 13-Jährigen und einer 17-Jährigen bestehen, jedoch hört für mich diese Freundschaft an dem Punkt auf, an dem die Ältere die Jüngere in Sachen verwickelt, die sie unter Gleichaltrigen vielleicht nicht getan hätte.

Und nun frage ich mich wirklich, wo das alles enden soll? Wie weit soll sich das denn noch entwickeln? Soll es so weit gehen, dass nicht mehr die „harmlosen“ Sachen im Spiel sind, sondern zu härteren Mittelchen gegriffen wird, um die doppelte Dosis Spaß zu bekommen?

Aber dann hört der Spaß doch wirklich auf. Wenn die Menschen, die noch halbe Kinder sind, zugedröhnt irgendwo in der Ecke liegen und selbst nicht mehr bestimmen können, was sie tun oder nicht.

Noch dazu kommt, dass die Eltern davon überhaupt keinen Schimmer haben. Sie vertrauen ihren Kindern blind, wenn diese vorlügen, mit Freunden Eis essen oder ins Schwimmbad zu gehen. Meistens kommen die Jugendlichen gar nicht bis dorthin. Gleich an der nächsten Straßenecke wird die Kippe angesteckt, um doch gleich mal der ganzen Stadt zu zeigen, wie cool man sich doch mit 12 oder 13 fühlen kann.

Wenn ich das sehe, finde ich es eher traurig und gewissermaßen auch abstoßend. Ich habe zwei meiner älteren Freunde gefragt (beide 16 und Nichtraucher) und sie waren der gleichen Meinung. „Ich finde es viel cooler, wenn man gut riecht und nicht ständig den Rauch im Gesicht hat.“, meinte einer der beiden.

Und nun an euch da draußen, die sich angesprochen fühlen: Denkt doch noch einmal genau darüber nach, ob ihr das wirklich wollt. Ob ihr wirklich euren Körper zerstören wollt. Macht doch bitte die Augen auf! Fragt euch selber, was ihr denn damit erreicht.

Und seid ganz ehrlich. Die Antwort lautet: Nichts.

Juliane Suderlau, Herder-Gymnasium Merseburg; Klasse 8b